CDU mahnt zu mehr Sachlichkeit
14.04.2010 | 13:27 Uhr 2010-04-14T13:27:00+0200Husen/Kurl. Die CDU Kurl/Husen mahnt in der Diskussion um einen neuen Sportplatz in Kurl/Husen zu mehr Sachlichkeit.
Der Appell richte sich dabei ganz deutlich an alle Beteiligten, die sich in die Debatte einbringen. "Was in diesen Tagen an Aktionen an den Tag gelegt wird, ist aus meiner Sicht teilweise geschmacklos und in der Regel auch an der Sache vorbei", so Uwe Waßmann, Vorsitzender der CDU Kurl/Husen.
Der CDU Ratsvertreter meint damit sowohl schwarze Kreuze und Fahnen an der Kurler Straße wie auch "die völlig verfehlte Aktion von Leuten, die Plakate mit toten Tieren auf eine Stellwand der Bürgerinitiative befestigt haben, um damit gegen die Bürgerinitiative zu protestieren."
Waßmann weiter: "Es wäre der Sache viel dienlicher, sich im bevorstehenden Planungsverfahren mit Argumenten einzubringen. Die Bürgerinitiative sollte mit dazu beitragen, dass es zu einer Versachlichung käme, wenn sie sich in den Verfahren mit Argumenten einbringt, die dann auch Gewicht bekommen und zu bewerten sind. Die Beteiligung der Bürger ist im Planungsrecht verankert und ist zwingend. Aktionen die lediglich Emotionen schüren sollen, sind im Gegensatz nicht sachdienlich", appelliert Waßmann.
Als vorbildlich bezeichnet Waßmann die Haltung der eigentlich Betroffenen. "Der SC Husen-Kurl verhält sich in der Debatte vorbildlich. Im Interesse eines friedlichen Miteinanders im Doppeldorf sind alle anderen auch gut beraten, sich daran ein Beispiel zu nehmen", so Waßmann weiter.
In der Sache erinnert Waßmann daran, dass sich die Stadt zur Zeit in einer haushaltslosen Zeit befindet. "Der Rat der Stadt wird erst voraussichtlich im Juli abschließend über den Haushalt für 2010 beschließen. Da der SC Husen-Kurl einen äußerst wertvollen Beitrag in der Kinder - und Jugendarbeit leistet, werden wir als CDU alles versuchen, um dem SC eine neue sportliche Heimat zu errichten. Das ist mit Blick auf den Haushalt eine Herkulesaufgabe, die aber im Interesse der Stadt liegt. Die sozialpolitische Leistung von Sportvereinen ist nicht hoch genug zu bewerten. Dies gilt ganz besonders auch in Husen-Kurl für den SC. Das Verfahren wird zeigen, ob die Pläne der Stadt, den Sportplatz an der Kurler Str zu errichten, belastbar sind. Wir haben zur Zeit keinen Anlass, dies zu bezweifeln", sagt Waßmann abschließend.
22:01
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02:24
Der letzte Kommentar (1.5.2010) stammt nicht von mir.
Irgendein Dummbeutel versucht, uns zu nerven. Vielleicht sind es auch mehrere. In der letzten Woche wurden vier Pizza-Dienste belästigt, heute stand ein unbestelltes Taxi vor der Tür.
21:49
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18:00
Der Herr Saubermann und Oberlehrer Wassmann mit mahnendem Zeigefinger! Sie sind doch sicherlich Mitglied im SC Husen-Kurl - oder ?
Ist es nicht so, dass eigentlich ein Politiker die Meinung aller im Wohngebiet lebenden Mitmenschen vertreten soll? Es ist doch schon sehr bemerkenswert wie Sie sich ins Zeug legen - da stimmt doch etwas nicht, oder?
In Bezug auf Help Care zweifeln sie an der Finanzierung und dort, wo überhaupt keine Mittel vorhanden sind, da ist es Ihnen egal?
Sind Sie sich sicher, dass das der Auftrag eines Politikers im Stadtrat der Stadt Dortmund ist?
10:00
Das Grundproblem ist doch, dass der Sportplatz in Husen nicht an seinem alten Standort weiter genutzt werden kann. Neben einen Sportplatz ziehen und sich dann über entsprechenden Lärm aufregen, das ist doch lachhaft. Leider haben diese Leute auch noch Recht bekommen. Einzig das Feten am Abend sollte unterbunden werden, da würde ich den Anwohnern Recht geben, auch wenn gerade im Sommer viele Husener unter nachtaktive Ansammlungen von Nachbarn und deren Gästen zu leiden haben.
03:19
Herr Waßmann, vorbildlich wäre es auch gewesen, wenn Sie unsere Fragen an die Fraktion, die wir am 21. Januar 2010 gestellt haben, beantwortet hätten. Das betreffende Schreiben habe ich auf unsere Internetseite gestellt:
www.prosportplatz-pronatur.de
NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg bei der Vorstellung der Roten Liste gefährderter Vogelarten:
„Fast jede zweite Art, die auf Agrarflächen lebt, hat in den letzten 25 Jahren abgenommen. ... Wir dürfen aber in unseren Bemühungen nicht nachlassen, natürliche Lebensräume für Vögel sowie andere Pflanzen und Tiere zu schaffen und zu erhalten. –
Rund die Hälfte der heimischen Vogelarten ist gefährdet und teilweise vom Aussterben bedroht.
Alles belanglos in Dortmund?
Wenn Sie wirklich etwas für die Kinder tun wollen, holen Sie den Giftmüll aus der Erde UND bauen Sie einen tollen Sportplatz mit einem tollen Jugendzentrum. Außer den 188 Fußballspielern gibt es hier nämlich auch noch weitere Kinder.