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Bunte Motive für triste Mauer

27.07.2012 | 05:00 Uhr
Bunte Motive für triste Mauer
Bunt kommt diese Wand am Körner Platz jetzt daher: Künstler und Jugendliche gestalteten die 20 Meter lange und drei Meter hohe Grenze der Firma „Klotz Hydraulik“.

Körne.   So macht Graffiti Spaß: Jugendliche gestalteten eine Firmenmauer am Körner Platz. Aus tristem Beton wurde so eine bunte Wand. Und der Kulturverein hat weitere Ideen in Arbeit.

Aus tristem Beton wurde eine bunte Wand: Graffiti-Kunst verschönert jetzt den Körner Platz.

Der Körner Kultur- und Kunstverein setzte einen weiteren Mosaikstein zur Verschönerung des Ortsteils. Das Vorstandsmitglied Gesine Schulte hatte die Idee und koordinierte die Neugestaltung der großen Wand, die der Firma „Klotz Hydraulik“ am Körner Platz gehört.

Das Projekt nahm am 2. Juni beim großen Dorffest „Körne blüht auf“ seinen Anfang. Künstler Friedrich Lohmeier und Kindern des Jugendtreffs Winkelriedweg bekamen die Genehmigung, die drei Meter hohe und 20 Meter lange Wand zu gestalten. Ganz offiziell vor den Augen der begeisterten Zuschauer.

Das Projekt brauchte Partner. Es kam zur Zusammenarbeit von Sponsoren und Ämtern der Stadtverwaltung. So waren das Jugendamt mit Hiltrud Schröder, das Stadtteilmarketing mit Thomas Renzel, der Jugendtreff Winkelriedweg mit Martin Stellmacher und Künstler Friedrich Lohmeier eingebunden, so der Kulturverein.

„Wir konnten die Firma Klotz Hydraulik für unser Vorhaben begeistern und bekamen die Erlaubnis, ein Riesen-Graffiti zu gestalten“, freut sich Gesine Schulte. „Die Firma Gerüstbau Cielslik stellte uns kostenlos Rollgerüste zur Verfügung.“

Der Vorsitzende des Körner Kultur- und Kunstvereins, Helmut Feldmann, bedankt sich bei allen Beteiligten für die unbürokratische Hilfe.

Doch damit nicht genug. Der Körner Verein hat weitere Pläne. Helmut Feldmann: „Wir werden in diesem Jahr zwei weitere Holzskulpturen des Bildhauers Bernd Moenikes aufstellen. Und am 10. August lesen wir von 21 bis 22 Uhr Gruselgeschichten im Körner Park. Weitere Ampelschaltkästen werden nach den Ferien von Schülern der Liborischule und Uhlandschule bemalt.“

Ein mittelfristiges Projekt ist die „Körner Strecke“, die frühere Hoeschbahn. Der Körner Kultur- und Kunstverein ist laut Feldmann im ständigen Kontakt mit dem RVR in Essen. „Wir haben unsere Ideen und Wünsche für die Gestaltung eingebracht. Der Rad- und Wanderweg geht dann von Körne zum Phönixsee. Der Kultur- und Kunstverein würde sich freuen, wenn sich noch mehr Bürger mit Ideen und Kreativität an seinen Projekten beteiligten.“



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