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Auferstehungskirche

Ausstellung zeigte positive Seiten des Alterns

19.02.2013 | 02:06 Uhr
Die Teilnehmer des Vereins Kunststücke zeigten unter dem Motto 'Ein Lächeln im Vorübergehen - eine Bilderausstellung über die Freude im Alter' ihre Werke in der Auferstehungskirche in Scharnhorst.
Die Teilnehmer des Vereins Kunststücke zeigten unter dem Motto 'Ein Lächeln im Vorübergehen - eine Bilderausstellung über die Freude im Alter' ihre Werke in der Auferstehungskirche in Scharnhorst.Foto: Schaper

Scharnhorst.  Freude im Alter - das Seniorenbüro Scharnhorst und der Verein Kunststücke zeigen diese jetzt in Bildern. Wir haben uns die Ausstellung in der Scharnhorster Auferstehungskirche angesehen.

Die künstlerische Kooperation zwischen dem Verein Kunststücke und dem Seniorenbüro Scharnhorst fand am Sonntag eine weitere Fortsetzung. Nach einer Ausstellung zum Thema Demenz wurde jetzt die Freude im Alter kreativ dargestellt.

Positive Dinge darstellen

"Ein Lächeln im Vorübergehen - eine Bilderausstellung über die Freude im Alter", hieß das Motto der Ausstellung im Gemeindehaus neben der evangelischen Auferstehungskirche Scharnhorst.
Zahlreiche Malereien zogen die Blicke der Besucher auf sich und sorgten für dichtes Gedränge im Gemeindehaus. "Nach dem Vorläuferprojekt ‚Bilder der Demenz‘ kam die Gruppe auf die Idee, sich in einem Folgeprojekt ausschließlich der schönen, der positiven Dinge im Leben und im Alter künstlerisch zuzuwenden. Freude im Alter ist also eine folgerichtige Konsequenz", erklärte Ingeborg Braun, Vorsitzende von Kunststücke e.V. das Leitmotiv der vielen Werke.
"Nachdem die letzte Ausstellung vor allem das Thema Angst verarbeitete, wollen wir mit der Freude im Alter einen Lichtblick bieten", ergänzte Ulrich Rönsch vom Seniorenbüro Scharnhorst.

Liebe und Genuss
Kein Wunder, dass die vielen Motive und Darstellungen den Besuchern tatsächlich ein Lächeln entlockten. Dabei glänzten die Werke vor allem durch Facettenreichtum, schließlich interpretierte jeder Künstler die Freude im Alter auf seine Weise.

Mal ging es um die innige Liebe zwischen Enkel und Großmutter, die ihren Sprössling behütet im Arm hält, dann wiederum wurde der Genuss des Lebens durch das bloße Rauchen einer Zigarre visualisiert.

Ein alternder Baum, der von einem Pfahl gestützt wird, machte hingegen auf ein positives und abhängiges Miteinander der Generationen aufmerksam. Ein Gedanke, der vor allem Ingeborg Braun am Herzen liegt. "Alte sind kein Klotz am Bein. Wir wollen ein positives Miteinander der Generationen anstoßen," betonte sie. Ein Grundgedanke, der sie gemeinsam mit Ulrich Rönsch prompt zu einem Folgeprojekt motivierte.
Kreative Zukunft
"Wir sollten etwas Generationen Verbindendes schaffen. Eine Ausstellung zusammen mit Kindern und Jugendlichen, ganz nach dem Motto: Kunststücke und Kunststückchen", sagte Ingeborg Braun und gab damit die kreative Richtung für die Zukunft vor.

Von Ren Langhoff

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