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Asselns Halde Schleswig wird rekultiviert

17.01.2013 | 06:00 Uhr
Asselns Halde Schleswig wird rekultiviert
An der Halde Schleswig erklären Jörg Freise (links) und Ludger Fantini von ThyssenKrupp Steel Europe den Fortschritt bei den Maßnahmen zur Oberflächenabdichtung und Rekultivierung der stillgelegten Deponie.Foto: Jörg Schimmel

Asseln.   Die ThyssenKrupp Steel Europe AG hat die Mitte 2011 begonnene Oberflächenabdichtung und Rekultivierung der Deponie Schleswig in Asseln nach eigenen Angaben in den vergangenen Monaten planmäßig fortgesetzt.

Die ThyssenKrupp Steel Europe AG hat die Mitte 2011 begonnene Oberflächenabdichtung und Rekultivierung der Deponie Schleswig in Asseln nach eigenen Angaben in den vergangenen Monaten planmäßig fortgesetzt. Bis Ende des Jahres sollen laut überarbeitetem Zeitplan die Arbeiten mit entsprechender Begrünung abgeschlossen sein.

In Abstimmung mit der Stadt Dortmund seien auf der stillgelegten Halde als Maßnahmen zur „ruhigen Erholung“ etwa zwei Meter breite Wege geplant, die der Erschließung des Geländes dienen. Dieses Wegesystem wird in alle Richtungen an das bestehende Rad- und Wanderwegenetz angebunden, teilte das Unternehmen mit. Zudem sei eine Aussichtsplattform auf der Kuppe vorgesehen, gegebenenfalls gebe es einige Stellplätze am heutigen Eingang an der Aplerbecker Straße.

190 000 Quadratmeter Fläche

Wegen mehrerer Starkregen und zusätzlicher bautechnischer Anforderungen sei die Oberflächenabdichtung 2012 nicht wie ursprünglich geplant durchgeführt bzw. abgeschlossen worden. Bisher wurden ca. 120 000 Quadratmeter der insgesamt rund 190 000 Quadratmeter großen Fläche abgedichtet und mit Rekultivierungsböden abgedeckt. Auf einem Teil der Flächen habe man Rasen eingesät. Zurzeit ruhen die Arbeiten witterungsbedingt.

Die Rodung von zwei Gehölzstreifen auf ca. 5000 Quadratmetern habe man im März 2012 beendet. Versickerungsmulden dienten dazu, sauberes Regenwasser von der Oberflächenabdichtung der Werksdeponie aufzunehmen und dem Grundwasser zuzuführen. Bei der Bauausführung seien die Planungen für das Gelände noch einmal überarbeitet worden. Ergebnis: Die Böschung im Nordwesten wurde mit Genehmigung der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg abgeflacht.

Gute Aussicht

Die Deponie habe nach Abschluss der Arbeiten - einschließlich der 1,50 Meter dicken Oberflächenabdichtung - eine Höhe von 147 Meter über dem Meeresspiegel, liege also rund 50 Meter über dem umgebenden Gelände. Die Böschungen würden durch drei großflächige Geländestufen (sogenannte Bermen) unterbrochen. Das Regenwasser werde in einem offenen Rinnensystem gesammelt und in die drei Versickerungsmulden an der nördlichen Deponiegrenze eingeleitet.



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