Anwohner fordern Anliegerstraße
14.04.2010 | 13:13 Uhr 2010-04-14T13:13:00+0200Eving. Anwohner der Spielstraße Seilfahrtsweg in Eving wollen, dass ihre Straße zur Anliegerstraße erklärt wird.
Auf einen Brief aus dem alten Jahr von Angelina Roprecht, Seilfahrtsweg 23, an Bezirksbürgermeister Helmut Adden reagierten jetzt Mitglieder der Evinger Bezirksvertretung. Sie sahen sich vor Ort um - gemeinsam Franz Swaton vom Tiefbauamt sowie mit Peter Hennes und Udo Döhring Beamte der Polizeiwache Eving.
Anwohnerin Roprecht bat um eine dringende Überprüfung der Spielstraße Seilfahrtsweg, rechts von der Preußischen Straße. Sie und ihre Nachbarn beklagen sich auch über zu schnell fahrende Pkw in der 30er Zone Preußische Straße im Bereich der Einmündung zum Seilfahrtsweg. Dieses sei besonders in den Morgenstunden zu Schulbeginn zu beobachten wegen des nahen Heisenberg-Gymnasiums sowie der Theodor-Heuss-Realschule. Gerade bezüglich der Realschule sei das Problem nicht mehr hinnehmbar, so Angelina Roprecht: Mütter und Väter, die ihre Kinder zur Realschule bringen, befahren die Spielstraße und hielten sich nicht an das vorgegebene Schritttempo. Die Anwohner: Die Eltenr stoppen, lassen ihre Kinder aussteigen und fahren wieder ab. Dieses bedeute eine Gefährdung der spielenden Kinder. Absolut notwendig wäre hier ein „Nur für Anlieger frei”-Schild am Eingangsbereich Seilfahrtsweg.
Eine entsprechende Unterschriftenaktion wurde bereits gestartet. Tiefbauamt und Polizei signalisierten, die Situation beruhigen zu wollen. Die Politik sagte beim Ortstermin noch keine verkehrsregelnden Beschlüsse zu.
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