Anwohner beklagen Situation an der Straße Eichkamp

Wenn die Anwohner der Straße Eichkamp mit ihren Autos oder Fahrrädern in die Straße Westholz einbiegen, haben sie oft ein ungutes Gefühl. Parkende Fahrzeuge versperren hier die Sicht und sorgen regelmäßig für brenzlige Situationen. Deswegen trafen sich die Anwohner nun mit SPD-Bezirksvertreter Ulrich Piwodda.

Scharnhorst.. Viele Anwohner berichten von brenzligen Situationen. Damit sie den von links kommenden Verkehr sehen können, müssen sie sich mit ihren Fahrzeugen beinahe bis zur Fahrbahnmitte der Straße Westholz vorsichtig herantasten. "Letzte Woche wäre ich hier fast mit einem Motorradfahrer zusammengestoßen. Der konnte so gerade noch ausweichen", schimpft Anwohner Hubert Mertins. Und mit dem Fahrrad hätte man gar keine Chance, ergänzt Bernd Köppeler.

Der Grund für das hohe Gefahrenpotenzial sind auf dem Gehweg der Straße Westholz parkende Fahrzeuge, die die Sicht der ausfahrenden Verkehrsteilnehmer behindern. Laut Anwohnern besteht das Problem bereits seit vielen Jahren. Die Vorwürfe gehen vor allem in Richtung Politik: "Die wissen das schon lange, passiert ist aber immer noch nichts. Wenn hier öfter Kontrollen durchgeführt würden, dann gäbe es das Problem wahrscheinlich überhaupt nicht mehr", so Hubert Mertins.

Immer wieder versprochen

Solche regelmäßigen Kontrollen seien der Politik seitens der Stadtverwaltung in der Vergangenheit immer wieder versprochen worden, erklärte SPD-Bezirksvertreter Ulrich Piwodda. Und gerade weil das Parken auf dem Gehweg hier nicht erlaubt sei, seien solche Maßnahmen dringend nötig. Man könne vielleicht sogar über Maßnahmen wie ein Parkverbot oder einen Verkehrsspiegel nachdenken, müsse aber zunächst einen Ortstermin mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung durchführen, erklärte der SPD-Politiker.