"Nie wieder Faschismus - Nein zum Krieg"
22.08.2008 | 20:56 Uhr 2008-08-22T20:56:24+0200Am 30. August und am 1. September finden in Dortmund die eigentlichen Gedenkveranstaltungen zum Antikriegstag statt.
Bezirksschülervertretung, Bündnis gegen Rechts, Friedensforum, VVN/BdA und DIDF haben am 30. August von 12 bis 15.30 Uhr zu einer Veranstaltung auf dem Platz der alten Synagoge eingeladen. "Nie wieder Faschismus! Nein zum Krieg!" ist das Motto der Veranstaltung. Sie will einen Bogen der Generationen spannen - von der 88-jährigen Auschwitz-Überlebenden Celine van der Hoek-de Vries bis zum zehnjährigen Jan-Paul von den Kreuzviertel- Naturfreunde-Kindern. Die Vorsitzende des Internationalen Rombergpark-Komitees wird als Zeitzeugin berichten, der Jan-Paul wird Texte von Bert Brecht lesen. Es gibt ein umfangreiches Kulturprogramm mit Liedermacher Fred Ape, der Bläser-Combo "Brass Connection", der Trommelgruppe "Barulheiros de Stockum" und Lesungen von Ines Burkhardt und Andreas Weißert.
"Gegen Krieg, nie wieder Faschismus!" ist das Motto einer Gedenkveranstaltung am 1. September. Sie findet am Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen vor 69 Jahren statt, dem Startschuss zum schrecklichsten Krieg der Menschheitsgeschichte mit 60 Millionen Toten. In Kooperation mit der Auslandsgesellschaft Deutschland, dem Förderverein der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, sowie unterstützt vom Jugendring, lädt der DGB von 16 bis 18 Uhr zu der Gedenkveranstaltung auf dem Innenhof der Steinwache ein. Die Hauptrede hält der DGB-Landeschef Guntram Schneider. Am Programm beteiligt sind u.a. die Alevitische Jugend, ein Quartett des Bundes deutscher Zupfmusiker, das AWO-HipHop-Projekt, die Falken und das Friedensprojekt der Jugendfreizeitstätte Derne.
An gleicher Stelle wird im Anschluss der Schwul-lesbische Geschichts-Arbeitskreis den homosexuellen Opfern der NS-Zeit gedenken. (alex)
13:32
@#1
Jaja, zynisch und menschenverachtend wie dein Kommentar, so sind se, die braunen Kack- äh Papp-Kameraden!
Wobei: Wer ist man, der Verdacht hegen darf? Mich kannste damit nicht gemeint haben - und alle klar und selbständig denkenden Mitmenschen ebenfalls nicht!
Soo, dann würde ich mal vor schlagen: Ab nach Mallorca und die Lage im besetzten Gebiet checken! Und am besten gleich ganz da bleiben - ein Ärgernis weniger in hiesigen Landen...
05:55
Ich darf den ernsthaften Verdacht hegen, dass Ihre Dummheit und Ihre Ignoranz des geschichtlichen Hintergrunds der Verfolgung Anders-Denkender und Anders-Aussehender im Reich der nichtsahnenden, nichts bemerkenden deutschen Durschnittsbürger auch in 50 Jahren noch den demokratisch legitimierten Grund für Demonstration und Gegendemonstration liefern wird.
Sie sollten ebenso ernsthaft überlegen, ob Sie Ihre Meinung überhaupt ablassen könnten, wenn es solcherart Widerstand nie gegeben hätte.
00:09
Gegen welche Pappkameraden und eingebildeten Feindbilder wird da eigentlich immer angekämpft? Unterstellt man etwa, daß NPD-/DVU- oder REP-Funktionäre einen Angriffsbefehl erteilen würden? Gegen wen? Wer würde da wohin marschieren? Mallorca und sonstige Urlaubs-Lust-Gebiete sind doch schon - kampflos - längst in deutscher Hand!
Man darf den ernsthaften Verdacht hegen, daß all jene Prostlergruppen nur deshalb wieder eine lautstarke Schau abziehen, weil sie krampfhaft ihr ohnehin unrealistisches und desolates Dasein beweisen müssen, bevor sie gänzlich abtauchen.