Neun verletzte Polizisten beim Demo-Samstag in Dortmund

Beim Demo-Marathon in Dortmund wurden insgesamt neun Polizisten verletzt.
Beim Demo-Marathon in Dortmund wurden insgesamt neun Polizisten verletzt.
Foto: Kai Kitschenberg/Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Beim Demo-Samstag in Dortmund sind neun Polizisten verletzt worden. Sie wurden wohl mit Pyrotechnik beworfen und mit ätzender Flüssigkeit bespritzt.

Dortmund.. Die Polizei zieht nach dem "Demo-Marathon" vom Samstag in ihrer Einsatzabschlussmeldung eine "weitestgehend erfolgreiche" Zwischenbilanz. Mit einem massiven Aufgebot von mehreren Tausend Polizisten hatte sie am Samstag Rechtsextreme und Nazi-Gegner erfolgreich voneinander getrennt.

So kam Dortmund ohne größere Ausschreitungen durch den Demo-Marathon - mit einer Ausnahme: dem Antifa-Demozug mit 1500 Teilnehmern. Dort kam es am Westentor zu Zusammenstößen mit der Polizei.

Demos Es blieb meist bei kleinen Verletzungen

Dabei wurden laut Polizei neun Beamte verletzt, "insbesondere durch Pyrotechnikbewurf, Tritte, Schläge und das Bespritzen mit einer ätzenden Flüssigkeit". Bis auf eine Beamtin, die mit einem Knalltrauma nach einem Böllerwurf im Krankenhaus behandelt werden musste, blieb es jedoch bei leichten Verletzungen.

Insgesamt gab es beim Demo-Marathon neun Ingewahrsamnahmen und eine vorläufige Festnahme, ebenfalls vor allem am Westentor, wo nach Angaben der Polizei linksautonome Gewalttäter versuchten, Polizeisperren zu durchbrechen. Gegen sie wurden Strafanzeigen gestellt. Gegen Neonazis wurden zwei Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und das Vereinsgesetz eingeleitet.