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Kommunalwahl

Neun Bewerber wollen ins OB-Zimmer

21.07.2009 | 18:18 Uhr

Die Kandidatenreihen für die OB- und Ratswahlen haben sich geschlossen.

Acht Männer und eine Frau präsentieren sich auf dem Laufsteg, der nach der Kommunalwahl am 30. August direkt ins OB-Zimmer führen soll. Neun Kandidaten also wollen Nachfolger des amtierenden OB Gerhard Langemeyer werden. Einer verucht's quasi im Alleingang: Der Dortmunder Andreas Blaschke tritt als Einzelbewerber an - und wurde wie die anderen gestern vom Wahlausschuss durchgewunken.

Die beiden Alphatiere des OB-Wahlkampfes bleiben natürlich Ullrich Sierau (SPD) und der parteilose Jurist Joachim Pohlmann, der für CDU und FDP antritt. Die Grünen schicken ihren Fraktionschef Mario Krüger ins Gefecht, die Linke den Philosophen Helmut Manz. Die einzige Frau im Männerreigen stellt die bürgerliste: Petra Zielazny soll die Stimmen holen. Norbert Weikert steigt für die Freie Bürgerinitiative (FBI) in den Ring, die rechtsgerichtete DVU schiebt Waldemar Stanko in die Arena. Und die Rechtsableger von der NPD ihren Kandidaten Axel Thieme.

Der neue OB bleibt sechs Jahre

Die neuen Spielregeln bei der OB-Wahl: Es gibt nur noch einen Wahlgang. Sieger ist, wer die meisten Stimmen bekommt. Und: Der neue OB wird (anders als der Rat) nicht mehr für fünf, sondern für die Dauer von sechs Jahren ins Amt gewählt.

Wer erwartet oder gehofft hätte, die rechten Parteien bekämen nicht genügend Unterschriften zusammen, um überall in Dortmund Anlauf nehmen zu können für den Rat: ein Irrtum. Beide Rechtsausleger sind in allen 41 Wahlbezirken präsent. Unter dem Strich wollen 13 Parteien und Wählergruppen ins Stadtparlament - darunter der Einzelbewerber Gerd Rangel, der aber nur in einem Wahlbezirk antritt. Die Linke und das Linke Bündnis gehen getrennt ins Rennen. Und während die etablierten Parteien ihre Bewerber in ganz Dortmund aufmarschieren lassen, kaprizieren sich die Wählergruppen „Aufbruch Grundeinkommen - Hartz IV muss weg” sowie „Dortmunder Unabhängige Wählervereinigung 2009” notgedrungen auf wenige Wahlbezirke: Sie bekamen die Unterstützungsunterschriften nicht zusammen. Ingesamt kämpfen 428 Direkt-Kandidaten und 265 auf den Reservelisten um 82 Ratsmandate Ähnlich das Kandidatenfeld für die Bezirksvertretungen: 754 Bewerber, die sich mehr oder weniger Hoffnungen auf eines von 19 Mandaten in den zwölf Bezirksvertretungen machen. Sie alle sind Mitglieder von zwölf Parteien und Wählergruppen.

Gregor Beushausen

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Kommentare
23.07.2009
11:58
Neun Bewerber wollen ins OB-Zimmer
von Dr. Brinkmann | #5

@4: Nicht nur faschistisch, sondern primitiv (Gossensprache), dummdreist und ganz offensichtlich an Wahnvorstellungen (Paranoia) leidend...

22.07.2009
18:00
Neun Bewerber wollen ins OB-Zimmer
von Gnomenzicke | #4

Ja..ich wettere auch gegen die ganzen Sekten-ähh..verzeihung..Religionsgemeinschaften...

Nennt mich den Antichristen oder Belzebub oder wie auch immer.

Schwachsinn Nummer 3. Faschistisch bin ich mit Sicherheit nicht. Aber um solchen Freaks das Handwerk endgültig zu legen,sollten ALLE Mittel angewand werden- auch wenn sie nicht Rechtskonform sind. Da würde ich selbst als Ex-SPDler noch meine Zustimmung für geben- Hauptsache diese Freaks haben absolut keine Politische Stimme mehr.

Aber andererseits- was machen wir uns überhaupt Gedanken ?

Selbst wenn diese Wesen die aus nichts anderen als Rektalen Ergüssen erschaffen wurden an die Macht kommen sollten- so würde ihre Macht maximal 12 Stunden dauern weil nämlich nach 12 Stunden alle wichtigen Positionen von den Amis und Co besetzt wären.
Oder glaubt hier irgendjemand ernstlich,das die Welt einen Zweites Nazireich dulden würde ?

Ich nicht.

22.07.2009
11:46
Neun Bewerber wollen ins OB-Zimmer
von Spezialdemokrat | #3

@2: Sie haben ganz offensichtlich eine faschistische Gesinnung. Darüber hinaus handelt es sich bei Ihnen um einen waschechten Antidemokraten. Wer das GG gegen Rechtsgerichtete außer Kraft setzen will, kann nur als Verfassungsfeind tituliert werden. Wehret den Anfängen!

22.07.2009
10:51
Neun Bewerber wollen ins OB-Zimmer
von Gnomenzicke | #2

Tja..was ewig Gestrig ist, was nichts als Geistigen Abfall von sich lassen kann, was einen IQ unterhalb der Permafrostgrenze hat....das kann man nur gehässig abhandeln.

Brauine Schwachmaten dürfen keine Chance mehr haben. Von mir aus könnte in dem Fall von Rechtsgerichteten sogar das Grundgesetz ausser Kraft gesetzt werden um sie zu verbieten.

22.07.2009
09:01
Neun Bewerber wollen ins OB-Zimmer
von Mündiger Zeitungsleser | #1

Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen einer rechtsgerichteten DVU und einer Rechtsableger(in) Namens NPD? Ist gibt keinen! Über beide Parteien wird von unser geliebten, natürlich völlig überparteilichen und stest auf eine sachliche und wertneutrale Berichterstattung bedachten Westfälischen Rundschau gleichermaßen gehässig und abwertend berichtet. Mediendemokratie halt...

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