Neues Weibchen bei den Kleinen Pandas im Zoo Dortmund

Die Kleinen Pandas sind in Zweisamkeit glücklich vereint.
Die Kleinen Pandas sind in Zweisamkeit glücklich vereint.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Der Kleine Pandamann Liang im Zoo Dortmund hat seit einigen Tagen endlich wieder Gesellschaft. Mit dem noch namenlosen Pandaweibchen aus der Nachzucht des Krefelder Zoos soll für Nachwuchs gesorgt werden. Es wäre ein wichtiger Erfolg - denn die Kleinbärenart ist bedroht.

Dortmund.. In trauter Zweisamkeit genießt das jüngst vereinte Kleine Pandapärchen seine morgendliche Portion Bambus. Der zweieinhalb Jahre alte Kleine Pandamann Liang (chinesisch: „Der Helle“) hat seit einigen Tagen endlich wieder Gesellschaft. Mit dem noch namenlosen Pandaweibchen aus der Nachzucht des Krefelder Zoos soll nun endlich wieder für Nachwuchs gesorgt werden.

Die Zucht dieser beliebten Kleinbärenart ist wichtig, da es nur noch sehr wenige von ihnen in den Bambus- und Bergwäldern Südchinas und des Himalayas gibt. Das wird auch dadurch deutlich, dass nur fünf Zoos weltweit Kleine Pandas halten und so für ihr Überleben sorgen. Allein im Dortmunder Zoo gab es in den letzten Jahren sieben Kleine Pandababys. Die niedlichen und nachtaktiven Tiere sind mit ihrer auffälligen Rotfärbung fast genauso populär und beliebt wie ihr Vetter, der Große Panda. Mit diesem teilen sie ihre Begeisterung für Bambus.

Pate gesucht

Der Zeitpunkt für die Zusammenführung war nicht zufällig gewählt. Auf Wunsch der Krefelder Pfleger fiel der Termin in den Winter, da sich die Kleinen Pandas zu dieser Zeit paaren und daher besser vergesellschaften lassen. Mit etwas Glück können sich die Zoobesucher bei einer Tragezeit von etwa sechs Monaten schon in diesem Sommer auf neuen Nachwuchs freuen.

Allerdings gestaltete sich die Annäherungsphase nicht ganz so einfach. Um dem Weibchen Zeit zur Eingewöhnung zu geben, wurde das zukünftige Paar zunächst ein paar Tage durch ein „Schmusegitter“ voneinander getrennt. Bei der ersten Begegnung im Gehege sah sich der Gentleman Liang dann mit einer kleinen Zicke konfrontiert.

Nach einer kurzen Beschnupperungsphase vertragen sich die beiden aber schon recht gut. Wobei der Kleine Pandamann, insbesondere bei ihrer beider Lieblingsbeschäftigung, der Kletterei, immer Rücksicht auf seine neue Mitbewohnerin nimmt. Für die temperamentvolle, aber noch namenlose Pandadame wird noch ein Pate gesucht. Dieser kann für sie einen chinesischen Namen aus einer Liste auswählen.