Neues Heft bietet über 200 Freizeit-Empfehlungen

Rund 200 Adressen von Restaurants, Kneipen, Eisdielen, Cafs, Szenebars, Clubs, Hofläden, Märkten, Wein und Feinkost bis zu angesagten Hotels in der Stadt: Das Magazin Dortmund geht aus ist das umfassendste Kaleidoskop cooler Ausgehtipps für Genießer. Und es gibt einiges Neues im aktuellen Heft "Dortmund geht aus 2017" zu entdecken.

Dortmund.. Gut 120 Gäste feierten Montagabend die Neuankunft vom Nachschlagewerk "Dortmund geht aus 2017" im alten Sudhaus der Hansa-Brauerei. An historischer Stelle also, dort, wo Hartmut Eicher mit seiner Firmaservgast gut 30 Hochzeitspaare im Jahr begrüßt - das Sudhaus hat sich als Ambiente-Trauort etabliert -, genossen endlich auch die, die im Alltag für den Genuss ihrer Gäste sorgen.

Bei Zucchini mit Steinpilz-Kartoffelfüllung, Curry vom Hokaido und Lachsfilet mit Koriander-Joghurt, Iberico-Schweinefilet mit Teriyaki-Glasur und Pralinenparfait im Schokoladensäckchen plauderte es sich entspannt im Kollegenkreis - bis, ja bis es dann endlich als "nächsten Gang" die Hefte gab. Von da an vertieften sich die Augen im druckfrischen Produkt. Unter den Toplisten finden sich neben drei Gewinnern in der jeweiligen Restaurant-Kategorie, sechs bis sieben weitere Empfehlungen, aber nicht mehr benotet wie früher, sondern in alphabetischer Reihenfolge.

Beste Ausgeh-Adressen zum Schnellnachschlagen

Für den schnellen Überblick bleibt die bewährte Einteilung: Je nach Appetit und Geldbeutel finden sich die besten Ausgeh-Adressen in Dortmund und Umgebung zum Schnellnachschlagen wieder als "Finest Dining", also der gehobenen Küche la "Palmgarden" oder "Cielo", als "Klassisch & modern", "Jung & kreativ", "Landhäuser", "Gutbürgerlich", "Locker & Lounge", "Mediterran", "Ristoranti" und "Around the world". Über die Kür der jeweils ersten Drei lässt sich trefflich streiten, weil die Testesser nach ihren Geschmacksknospen urteilen. Sie bewerten aber auch Ambiente, Sauberkeit, Service, handwerkliches Können und Preis-/Leistungsverhältnis.

Neben ausführlichen Por-traits der Häuser und geschilderten eigenen Eindrücken finden sich lebhafte Reportagen über Neuentdeckungen in der Stadt, ein anregender Bummel durchs schöne Kaiserstraßenviertel mit seinen vielen Fachgeschäften, ein Rundgang durch Dortmunds Burger-Schmieden, Tipps, wo es den besten Absacker zum Sonnenuntergang gibt, und die frischeste Bioware zur Produktion leckerer Speisen am heimischen Herd.

Brauerei, Weinhandel und Kaffeerösterei

Chefredakteur Tom Thelen und sein Team sind abgetaucht in die Geschichte des Bieres, haben Benedikt Heitmann besucht in seiner Kaffeerösterei samt Caf "Neues Schwarz" in der Saarlandstraße und naschten sich durch die süßen, schokoladigen Kostbarkeiten von Ptisseurin Monika Wechsler in der Hermannstraße.

Wer sie noch nicht kennt, Dortmunds "weltbeste Geschmackswelten", der findet Tipps für den besseren Einkauf auf Seite 163. Und so mancher dürfte staunen, wie viele gute Weinhändler sich inzwischen in der alten Bierstadt etabliert haben - auch wenn Dortmunds Brauereichefs Thomas Schneider und Uwe Helmich bei der Vorstellung von "Dortmund geht aus" demonstrativ zum (alkoholfreien) Bier griffen.

Attila Karpati aus dem Hotel Lennhof war einer von fünf Küchenchefs, die die Gäste verwöhnten. Und wie schafft man es, auf den Punkt perfekte Genüsse zu servieren aus einer provisorischen Küche im Sudhaus? "Köche sind Meister im Improvisieren", lachte Karpati.