Neue Wertstoff-Tonne soll Gelbe Tonne ersetzen
25.03.2010 | 16:06 Uhr 2010-03-25T16:06:00+0100
Dortmund. In Dortmund soll es ab 2011 eine neue Abfalltonne geben. Der Stadtrat hat am Donnerstag die "Wertstofftonne" beschlossen, die die gelbe Tonne ersetzen soll. Neben Grüner-Punkt-Müll gehören alle Wertstoffe hinein - also alle Metalle, Kunstoffe und Co.
Die Stadt Dortmund will mehr Wertstoffe als bislang aus der grauen Restmülltonne heraushalten und in den Produktionskreislauf zurückschleusen. Und: Die Bürger sollen es künftig leichter haben, beim Recycling mitzuhelfen.
Was gehört in die graue Tonne - und was soll bald in die neue Werstofftonne? Hier ein paar Beispiele:
- Aluminium
- Antenne
- Backformen
- Blech
- Dosen
- Eimer
- Folien
- Haushaltsfolien
- Kinderspielsachen aus Kunststoff
- Metall
- Getränkekartons
- Kunststoffe
- Kunststoffflaschen
- Kupferrohre
- Plastiktüten
- Stahltöpfe und -pfannen
- Wenn folgende Stoffe in der Wertstofftonne landen, wird die EDG auch sie ins Recycling geben: Blisterverpackungen, Einweggeschirr, Getränkedosen, Verpackungen, Joghurtbecher, restentleerte Kanister, Konservendosen, Kunststoffverpackungen, Margarinebecher, Milchtüten und Spülmittel-flaschen.
Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am Donnerstag die städtische Entsorgungstochter EDG damit beauftragt, die vorhandenen gelben Tonnen (nur für Leichtverpackungen mit dem grünen Punkt) ab 1. Januar 2011 zu einer echten Wertstofftonne aufzuwerten.
Leerung zum Nulltarif
In die neue Gelbe Tonne sollen die Bürger zunächst alle Arten von Metallen, Kunststoffen und Verbundmaterialien werfen dürfen (später mehr, je nach technischem Fortschritt). Die Leerung erfolgt alle 14 Tage. Und zwar zum Nulltarif.
Die so gesammelten Reststoffe werden von der EDG sortiert und - soweit schon technisch möglich und wirtschaftlich - aufbereitet und wieder als Rohstoffe in den Wirtschaftskreislauf eingeschleust. Die Verpackungen mit dem grünen Punkt sollen - falls überhaupt noch nötig - an den Recyclinghöfen abgegeben werden können; alternativ werden Gelbe Säcke ausgegeben und alle vier Wochen am Straßenrand eingesammelt.
Gelbe Tonne leistet nicht, was sie verspricht
Die Umstellung auf die ressourcenschonendere Wertstofftonne dürfte den Müllbürgern selbst noch die wenigsten Probleme bereiten. Denn alle Erfahrungen mit der Gelben Tonne lehrten, dass die Nutzer ihr wesentlich mehr zutrauten, als sie tatsächlich leisten sollte und konnte. Bei der Sortierung stellte sich heraus: Nur etwa 50 Prozent der erfassten Mengen (etwa 15 000 Tonnen im Jahr) bestanden aus Verpackungen mit dem Grünem Punkt - klassisches Beispiel: der Joghurtbecher.
Mit der Entscheidung, ihr im Jahre 2004 zuletzt aktualisiertes Abfallwirtschaftskonzept fortzuentwickeln, reagiert Dortmund als eine der ersten Städte bundesweit auf den Entwurf für die Reform des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, den Bundesumweltminister Norbert Röttgen - wie berichtet - Anfang März vorgelegt hatte.
Wertstofftonne soll gelbe Tonne ersetzen
Röttgens Ziel ist es, die Gelbe Tonnen durch eine Wertstofftonne für Kunststoffe und Metalle aller Art zu ersetzen, um - wichtig für das eher rohstoffarme Deutschland - mehr Reststoffe für die Wiederverwertung zu gewinnen. Außerdem will der Umweltminister die Bürger dazu verdonnern, spätestens ab 2015 ihre organischen Abfälle getrennt zu sammeln (Braue Tonne) und ins Recycling zu geben.
In Dortmund rennt der Umweltminister mit dieser Forderung offene Türen ein: Hier sammelt die EDG schon seit Mitte der 90er den Biomüll flächendeckend getrennt ein - also auch in den dicht bewohnten Innenstadtbezirken.
02:10
@ 9
Keine Angst was die Vorhaben klappt nie.
@ 3 Die Deutschlehrerin möchte ich gerne einmal Einladen um die Tonnen im dem Mehrfamilienhaus wo Polen, Türken, Pakistani usw Wohnen zu Sotieren, dann würde er nicht so Dummes zeug von sich geben.
Glückauf
http://heinzkolb.npage.de/
21:06
ja danke und wir in bottrop ( 6 mann ) sind dann bald arbeitslos. klasse. hartz 4 wir kommen, wie geil.. bin dermasen sauer!!!!!!!!!!!!!!
15:58
glückwunsch zu dem beschluss
dortmund geht neue wege um wertstoffe wirklich zu sammeln und nicht nur als feigenblatt wie der grüne punkt
was passiert den mit den alten gelben tonnen
welche farbe haben den die neun wertstofftonnen?
07:36
Die mit ihrer Trennungswut....
Das einzigste was ich seit Einführung gesondert weggeschmissen habe,waren Flaschen und Papier- alles andere landet im normalen Hausmüll- wieso ? Weil die hübschen teuren Müll-Töff-Töffs mit dem ganzen mühsam getrenntem Zeugs auf dieselbe Halde fährt wie der LKW mit dem Hausmüll.
Ich hab mich von den Grünen Hohlköpfen noch nie beeinflussen lassen. Die Öku-Fuzzis sind unser Untergang-ganz definitiv !
05:45
ich hab noch nie Müll getrennt und ich fange best. nicht mit dieser Tonne damit an.
Übrigens: ich lebe in DO und ich hab bis heute noch keine gelbe Tonne und das ist bei der Stadt DO noch niemandem aufgefallen!!!...*lol
21:03
Schöner Beschluss, damit wurde der Privatisierung der Entsorgung erst mal ein Riegel vorgeschoben.
Kein Wunder das die Mövenpicks samt Anhang dagegen waren.
20:38
20:37 Uhr der Antrag wurde jetzt tatsächlich gegen die Stimmen von FDP und Bürgerliste beschlossen...
19:16
Endlich wird ein Ende mit der Grüner-Punkt-Idiotie gemacht. Ich beglückwünsche Dortmund zu der Entscheidung.
@Zeche: Was ist an Alles auf Metall oder Plastik außer Elektroschrott und Giftmüll zu kompliziert?
17:40
Wird das Infoblatt das oben links in der Ecke des Berichtes Abgedruckt wurde, wenn die neue Tonne da ist in allen Sprachen Gedruckt und an jedem Eimer befestigt.
Denn da blickt in Zukunft keiner durch.
Glück auf
http://heinzkolb.npage.de/index.html
17:00
16:59 Uhr der Bericht mit dem Beschluss des Rates ist schon im Netz, bevor der Rat den entsprechenden Beschluss gefasst hat - Nostradamos lässt grüßen ...