Neonazi wegen Krawallen am 1. Mai vor Gericht
28.09.2009 | 22:34 Uhr 2009-09-28T22:34:00+0200Dortmund. Der 1.Mai 2009. Ein Tag, der Dortmund erschütterte. 300 Neonazis hatten die friedliche Mai-Kundgebung des DGB angegriffen. 280 Rechte wurden vorübergehend festgenommen. Einer von ihnen saß jetzt auf der Anklagebank.
Gefährliche Körperverletzung warf Staatsanwalt Volker Bittner einem 23-Jährigen aus dem sächsischen Apolda vor. Doch der junge Mann, der damals ein schwarzes Sweat-Shirt mit der roten Aufschrift „Dresden” trug, will nichts mit den Gewalttätigkeiten seiner rechten Gesinnungsgenossen zu tun haben. Weder habe er seine Leute angestachelt, noch selbst Steine geworfen, die einen Polizisten in der Nähe des Kolpinghauses am Oberschenkel verletzten. Er gehörte zu jener Gruppe, die am Morgen des 1. Mai mit dem Bus angereist kam - und angeblich, so beteuerte er wiederholt, per Zug nach Siegen weiterfahren wollte.
"Plötzlich stürmten beim Böllerknall alle los"
Beim Aussteigen aus dem Bus, so seine Version, sei plötzlich überall Polizei gewesen. Mit hochgezogenen Augenbrauen hörte Amtsrichter Sebastian Hans: „Die haben uns regelrecht die Treppe hochgetrieben, mit Schlagstöcken und so. Uns blieb ja gar keine andere Wahl.”
Bewundernswert, wie sachlich und ruhig die als Zeugen geladenen Polizisten jenen nicht nur für sie schrecklichen und gefährlichen Tag Revue passieren lassen. „Irgendeiner ließ einen Böllerschuss hoch, dann stürzten alle los. Es war chaotisch”, erinnert sich ein Beamter an ein „Katze- und Maus-Spiel”, bei dem aus irgendwelchen Ecken plötzlich Rechte auftauchten. ""
"Das waren Zustände wie im Bürgerkrieg"
Oberhalb der Katharinentreppe, am Freistuhl, flogen Flaschen, Steine. „Ich habe erst zuhause gemerkt, dass ich verletzt war. Man war so mittendrin.” Jener Polizist wollte wie seine tapferen Kollegen nur eines: Die friedlichen Mai-Demonstranten schützen, auf die es die Rechten kurz darauf abgesehen hatten. „Aus einer Gruppe heraus flogen Steine. Und er war dabei” will der Beamte den Angeklagten erkennen. Ob er es jedoch war, er explixit den Stein auf ihn warf, „das kann ich nicht mit Sicherheit sagen”. Das wiederum will sein Kollege gesehen haben - der jedoch nicht mitbekam, wo genau der Stein landete.
Und der Angeklagte? Der behauptet fest und steif, man habe ihn schon früher, in der Nähe der Treppe, festgenommen. „Das war eine Polizistin mit roten Haaren.” An zwei Prozesstagen will das Gericht nun Video-Aufnahmen sichten und weitere Zeugen hören.
15:06
Über die Mitleidstour der rechten und das ausgelutschte es war genau andersrum kann man nur noch lachen.
Ebenso wie Autonome beim Randalieren zurecht einkassiert werden, verdienen es die Neonazis selbstverständlich auch. Wer da Mitleid erwartet, ist mehr als nur naiv.
12:27
Mit Erziehung kennt ihr Nazis euch ja aus......
09:28
JCM
Mit dem Sprengen demokratischer Veranstaltungen haben linke Chaoten ja eindeutig die größeren Erfahrungen.
Siehe Angriffe auf genehmigte Veranstaltungen konservativ-demokratischer Kreise.
Siehe Angriffe auf Anti-Islamkonferenz Köln.
Usw. usw. usw.................
Das ich grundsätzlich mir unbekannte Personen, also auch Sie, nicht mit Du anrede, hat schlichtweg etwas mit guter Erziehung zu tun.
Schon mal was davon gehört?
02:03
Genau, dr. f..., euch mit Terror-Überfällen in Verbindung zu bringen, Frechheit sowas. Mir kommen die Tränen, ährlich!
Hey, ich habe ne tolle Idee: Sagt doch euren Rechtsverdrehern, die sollen die Polizei verklagen, weil sie es verhindert hat, dass ihr euch friedlich auf der Kundgebung die Gewerkschaftsreden anhören konntet.
Und aus was für einer Rolle wollt ihr denn wieder heraus? So viel Kreide könnt ihr garnicht fressen, als dass noch irgendjemand Vernunftbegabter euren Aber wir wollen doch nur spielen- Sprüchen den kleinsten Glauben schenkt! Euch, deren Wege Leichen pflastern!!!
Ihr wolltet eine demokratische Veranstaltung sprengen, an diesem Tatbestand rütteln nicht eiinmal sie.
Aber sich hier noch beschweren, damit nicht erfolgreich gewesen zu sein und stattdessen selber auf die Birne bekommen zu haben, DAS schlägt dem Fass nun wahrlich den Boden aus - oder?
Interessant auch, dass ihr euch in euren Kreisen siezt! Oder sind dazu nur die unteren Chargen wie technikus verpflichtet? Naja, egal...
00:40
drnatFake
Ihr Kommentar ist voll zutreffend, entspricht aber nicht dem Zeitgeist und wird daher wahrscheinlich gelöscht.
Die Wahrheit tut halt weh.
22:10
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15:59
Also, die rechte Winselei ist wirklich nur noch peinlich hier.
Es geht um den 1. Mai-Überfall und was kommt aus der kackbraunen Ecke? Das übliche Ablenken von sich nach dem Motto: Haltet den Dieb, der flieht mit meinem Messer im Rücken!
15:17
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14:42
Mit Steinen auf Polizisten werfen ist unter aller Sau. Das gilt für den verdächtigen Rechter aber auch für die ganzen Linken, die das am 5.9. 2009 in Dortmund aber reichlich getan haben wie man auf den Fernsehbildern gut sehen kann. Hoffentlich kriegen sie die auch alle ran. Auf den Bilder und dem Video vom WDR vom 1.Mai sieht man keine Steinwürfe von Rechten, dafür aber mit Fahnenstangen prügelnde DGB Leute, was ja auch strafbar ist und wie diese Prügler auch sehr unsanft von der Polizei verhaftet werden. Ein Polizist tritt dabei einen vor den Kopf, auch strafbar. Der war aber zum Glück im WDR Interview nur leicht verletzt. Ob von den Rechten wirklich viel gemacht wurde bezweifeln die Leute die dabei waren. Hoffentlich werden die auch vom Gericht mal gefragt.
14:02
Ohhh, da gerieren sich die Anhänger einer politischen Richtung, auf deren Konto seit den 90ern weit über 100 TOTE gehen, sich hier wieder mal als friedliebende Verteidiger der Demokratie! Die dazu auch mal eine härtere Gangart der Justiz fordern.
Ich habe dutzende von Verhandlungen gegen dumpfbackige Schläger aus der rechten Szene beobachtet, auch hier läuft die Verteidigungs-Schiene auf schwere Kindheit (was ja durchaus zutreffen mag) und enthemmenden Alkoholgenuss hinaus, der ja stets strafmindernd gewertet wird.
Von eingeschüchterten Zeugen etc. will ich garnicht erst sprechen...
Großes Damentennis, meine Herrn, gaaanz grosses Damentennis!