Amtsgericht
Neonazi wegen Körperverletzung verurteilt
23.12.2009 | 11:05 Uhr 2009-12-23T11:05:00+0100
Dortmund. 2800 Euro Geldstrafe (80 Tagessätze à 35 Euro) und Zahlung von 800 Euro Schmerzensgeld an das Opfer: So lautete am Dienstag im Amtsgericht das Urteil gegen einen Neonazi (31), der einem Studenten aus der Antifa-Szene am 4. Dezember 2008 die Nase gebrochen hatte.
Die Vertreterin der Staatsanwaltschaft hatte eine Geldstrafe in Höhe von 2500 Euro gefordert, dabei jedoch die Anzahl der Tagessätze auf 100 angesetzt. In diesem Falle wäre der bisher unbescholtene Angeklagte vorbestraft gewesen.
Ein hinterhältiger Überfall aus Rache
Es war Rache. Und ein hinterhältiger Überfall. Weil der Student (21) im Vorfeld der Demonstrationen zum Antikriegstag 2008 die Flugblätter der Rechten zerissen hatte, wurde er am Abend des 4. Septembers auf dem Westenhellweg von zwei Rechten überfallen und zu Boden gerissen. Einer der Männer brach ihm mit einem Schlag das Nasenbein - und das war nach Überzeugung des Gerichtes der Angeklagte. Der wiederum sagte auch am Ende des zweiten Prozesstages: „Ich habe nur Flugblätter verteilt, mehr nicht.” Verteidiger Rechtsanwalt André Picker hatte Freispruch gefordert: Es gäbe keine Beweise, die eine Verurteilung rechtfertigten.
Freundin des Opfers schoss Foto des Angeklagten
Amtsrichter Erhard Heinrichs dagegen sah den Angeklagten als einwandfrei überführt an. Die Freundin des Opfers, die bei dem Überfall vor dem Geschäft „Saturn” dabei war und ebenfalls zu Boden gerissen wurde, hatte den blonden Mann einen Tag später bei einer Kundgebunen wiedergesehen. Sofort schoss sie ein Foto, das sie der Polizei übergab. Auch im Prozess selbst sagten beide übereinstimmend: „Wir erkennen ihn wieder, auch, wenn er jetzt eine andere Frisur trägt.
Am ersten Prozesstag hatte der Student aus der Antifa-Szene den Überfall folgendermaßen geschildert: „Erst tauchten zwei Männer auf, drängten mich ab. Die enge Ecke, das war wie eine Falle.” Ohne jegliche Fluchtmöglichkeit war er dann den Angriffen des Angeklagten und weiterer Rechter wehrlos ausgesetzt.
13:49
#30
Blödsinn. Wenn ein Türke irgendwen absticht und von Zeugen identifiziert wird, dann endet die Geschichte genauso. Das einzig sinnvolle an Ihrem Kommentar ist die Feststellung, daß es keinen inhaltlichen Grund gab, den Beitrag von DrThor zu löschen.
Ich kann das ganze Gefasel von Links- und Rechtsaußen nicht mehr hören. Nehmt mal endlich zur Kenntnis, daß dies ein Rechtsstaat ist. Das heißt u.a.:
1. Es gibt kein Gesinnungsstrafrecht.
2. Es gibt keine Freifahrtscheine.
3. Meinungsfreiheit gilt für alle.
Das Urteil geht inkl. Strafmaß völlig in Ordnung.
06:51
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
22:00
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
19:46
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
17:30
15 Minuten
Kurzes Statement gegen Dr.NullNummer und schon wird gelöscht.
Bravo.
17:04
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
11:09
@#28ww
Da sprechen sie ein wahres Wort gelassen aus. Was dieser Herr sich hier argumentativ schon an menschenverachtenden Fehltritten geleistet hat, dafür wäre er woanders längst achtkantig geflogen.
Das nicht einmal die accounts der nicknames gesperrt werden, ist genauso verwunderlich wie im Falle dieses kackbraunen honks, der hier nächtens irgendwelche kopierten, kruden Kriegserklärungen absondert.
Naja, mit der Zeit nutzt sich Alles ab und die regelmässigen Kommentatoren kennen ihre Pappenheimer längst!
Daher gilt weiterhin: Keine Macht den Trollen - schon garnicht denen im kackbraunen Gewande!
10:39
Ein weiterer Hinterhältiger Überfall von diesen Nazi-Pack wurde am Dienstagabend 22.12.2009 in Dortmund Brechten ausgeführt.
Dortmund muss endlich aufwachen und dieses Pack aus der Stadt verscheuchen...
Alleine das dieser DrNazi hier uneingeschränkte Schreibrechte hat,wundert mich imer wieder aufs neue.
08:26
Was ist denn eine Kundgebunen ?
06:19
Lesenswert:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41955159.html