Das aktuelle Wetter Dortmund 2°C

Ermittlungsergebnisse im...

Neonazi-Krawalle waren verabredet

24.06.2009 | 18:55 Uhr

Die Neonazi-Krawalle am 1. Mai waren offenbar keine spontane Aktion, sondern eine – wenn auch kurzfristig – koordinierte und verabredete Tat. Diese Bewertung der Ermittlungsergebnisse geht aus einem Bericht hervor, den NRW-Innenminister Ingo Wolf (FDP) dem Innenausschuss im Landtag vorlegte.

Neonazis hatten am 1. Mai die Dortmunder Innenstadt gestürmt und dabei Polizisten sowie die Teilnehmer der DGB-Kundgebung mit Steinen, Flaschen und pyrotechnischen Gegenständen angegriffen. 293 Gewalttäter gelang es festzunehmen. Im Zuge der Ermittlungen sind gegen 405 Personen der rechten Szene, darunter 37 aus Dortmund, Ermittlungsverfahren wegen schweren Landfriedensbruchs, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung und anderer Tatbestände eingeleitet worden. Insgesamt stammten 244 der Beschuldigten aus NRW. 75 Beschuldigte stammen aus Thüringen, 21 aus Hessen, 20 aus Mecklenburg-Vorpommern, 17 aus Niedersachsen, sieben aus Rheinland-Pfalz, vier aus Baden-Württemberg und jeweils einer aus Brandenburg bzw. Schleswig-Holstein. Weitere zwölf Beschuldigte stammen aus den Niederlanden und drei aus Bulgarien.

Bei der Durchsuchung der Festgenommenen fand die Polizei Reizgas und Pfefferspraydosen, Quarzhandschuhe, Hieb- und Stichwaffen, acht Schießbecher für Signalmunition sowie zwei selbstgebaute pyrotechnische Rauchkörper. Die Dortmunder Polizei konnten zwei Dortmunder Neonazis und einen weiteren als Rädelsführer der Aktion identifizieren. Nach Informationen unserer Zeitung befand sich darunter der bereits mehrfach in Dortmund straffällig in Erscheinung getretene Neonazi Dennis G..

Die Staatsanwaltschaft wollte die Ermittlungsergebnisse zunächst nicht bewerten. „Wir müssen uns die Akten erst einmal selbst ansehen”, sagte gestern Oberstaatsanwältin Dr. Ina Holznagel.

Gregor Boldt

Facebook
 
Kommentare
29.06.2009
08:32
Blockierter Kommentar.
von Matthias.Kiesel | #23

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

28.06.2009
18:46
Blockierter Kommentar.
von Matthias.Kiesel | #22

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

28.06.2009
17:16
Blockierter Kommentar.
von Matthias.Kiesel | #21

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

26.06.2009
21:50
Blockierter Kommentar.
von Matthias.Kiesel | #20

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

26.06.2009
21:47
Neonazi-Krawalle waren verabredet
von Dr_nat_Fake | #19

Dortmund ist eine Nazihochburg, das sagt selbst der Bürgermeister - klar, der muss das ja wissen.

Und - die linke Antifa ist ein Hort des Friedens - die tun nichts ......

Und - die Erde ist eine Scheibe - der Bürgermeister weiss das - bestimmt ......

26.06.2009
20:41
Blockierter Kommentar.
von Matthias.Kiesel | #18

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

25.06.2009
20:41
Blockierter Kommentar.
von Beatrix.Gutmann | #17

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

25.06.2009
18:11
Neonazi-Krawalle waren verabredet
von Velvel | #16

Die Nazi Krawalle am 1.Mai in Dortmund hatten aber keine gepanzerten Polizisten als Ziel, sondern harmlos demonstrierende ältere Damen& Herren vom DGB, die gemeinsam mit ihren Familien, also auch Kindern, demonstriert haben.
Und das jemand mit Benzin übergossen worden wäre ist ein von der Bild durch eine falsch formulierte Schlagzeile verbreitetes Gerücht. In Wirklichkeit wurde ein Molotow Cocktail auf ein unbesetztes Polizeifahrzeug geworfen, daraus schloss die Bild dass das eigentliche Ziel Polizisten gewesen seien. Daraus haben sie dann Chaoten übergießen Polizeibeamte mit Benzin gemacht.
Und vor 4 Tagen haben mehrere linke Gruppen dazu aufgerufen eine Wiese zu besetzen, die ehemaliger (!) Teil des Flughafens Tempelhof , und dennoch abgesperrt ist, um ihre Öffnung für die Bürger zu verlangen. Die Situation mit der gezogenen Waffe ist zustande gekommen als mehrere Leute in Richtung des Polizisten gelaufen sind, während dieser brutal jemand zu Boden drückte.

Und wer sagt denn dass alle Berliner Polizsiten Nazis sein sollen? Oder alle Autofahrer? Darum geht es doch gar nicht, und das habe ich auch nie behauptet. Bei den abgefackelten Luxusautos handelt es sich um gesetzte Symbole gegen die Gentrifizierung alternativer Stadtteile.
Und die Besitzer kriegen von ihrer Versicherung sehr wohl Schadensersatz, im Falle einer Vollkaskoversicherung ist sogar ein Ersatzwagen+Erstattung des Kaufpreises drin.

Dortmund ist eine Nazihochburg, das sagt selbst der Bürgermeister. Und dass es soweit gekommen ist, dafür ist nunmal das Fehlverhalten von Stadt und Polizeipräsident verantwortlich. Das ist Tatsache.
Mindestens genauso widerwärtig ist der Versuch rechte Gewalttaten in Dortmund durch teils erfundene Verbrechen von Linken in Berlin zu verharmlosen.

25.06.2009
15:28
Blockierter Kommentar.
von miriam.lessmann | #15

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

25.06.2009
13:03
Blockierter Kommentar.
von miriam.lessmann | #14

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/4329/create

Neueste Aktivität
Aktuelle Fotos und Videos
Eistauchen im Hafen
Bildgalerie
1 Kommentare 1
Kinderkarnevalszug
Bildgalerie
Aus dem Ressort
Diebesbande zapfte Geldautomaten mit Klebeband an
Landgericht
Vier Angeklagte, drei Männer und eine Frau, im Alter von 19 bis 33 Jahren sitzen seit gestern auf der Anklagebank des Landgerichtes. Sie sollen in wechselnder Beteiligung Geldautomaten mit Klebeband versehen haben. Wollte ein Kunde Geld abheben, blieb manchmal etwas hängen.
1 Kommentare 1
Kohlenmonoxid - Eine 72-Jährige stirbt, 15 Menschen verletzt
Vergiftung
Tragischer Tod: In Dortmund ist am Dienstag eine Frau nach einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben. 15 weitere Menschen wurden verletzt, darunter Bewohner des Hauses, Rettungskräfte und Polizisten. Der Grund für das Unglück ist derzeit noch unklar - es könnte sich um eine defekte Heizung handeln.
Foto 1 Kommentare 1