Neo-Nazis müssen für Klebe-Aktion zahlen
14.09.2011 | 17:27 Uhr 2011-09-14T17:27:38+0200
Dortmund.Sie verunzierten mit ihren unsäglichen Parolen ein ganzes Bushäuschen: Wegen Sachbeschädigung müssen zwei Neo-Nazis Geldstrafen in Höhe von 750 und 450 Euro zahlen, so lautete am Mittwoch, 13. September, ein Urteil im Amtsgericht. Für Richterin Dr. Dorothea Bertling bestand kein Zweifel daran, dass die beiden 28 und 25 Jahre alten Männer am 19. Juli 2010 eine Haltestelle an der Heyden-Rynsch-Straße in Dorstfeld mit „braunen“ Aufklebern und Flugblättern zukleisterten.
Die Differenz bei der Geldstrafe erklärt sich durch die unterschiedliche finanzielle Situation der beiden Bekannten, die gestern zu den Vorwürfen schwiegen. Der 28-Jährige hat ein eigenes Einkommen bei einer Sicherheitsfirma, der Jüngere verdient nichts. „Ich lebe bei meinen Eltern“, so seine Aussage. Auf die Frage der Richterin, ob er zu Hause Kostgeld abliefert, sagte er lässig zurückgelehnt: „Wovon sollte ich denen was zahlen? Ich habe nichts. Und ich habe auch nichts gelernt.“
„Einer schob Wache, die anderen hatten einen Quast in der Hand“
Einem Straßenbahnfahrer fiel am 19. Juli 2010 auf, wie sich eine Gruppe von Leuten an der Bushaltestelle zu schaffen machte. „Da stand so ein VW-Bulli. Einer schob daneben Wache, die anderen hatten einen Quast in der Hand und klebten alles zu.“ Im Nu war die Haltestelle damals voll geklebt mit Aufrufen, sich an der Rechten-Demo am 4.September 2010 zu beteiligen.
Polizei stellte Personalien der Angeklagten fest
Der Straßenbahnfahrer alarmierte sofort die Polizei. Die entdeckte den Bulli unweit der Bus-Haltestelle. „Es saßen vor allem Jugendliche drin, aber diese beiden Männer waren auch dabei“, sagte einer der beiden Polizisten. Ja, er sei sich ganz sicher. „Wir stellten in dem Bulli noch diverse Flugblätter, Aufkleber, einen Eimer und Tapetenkleister sicher.“ Man habe sämtliche Personalien festgestellt – darunter auch die der Angeklagten.
Dazu Amtsrichterin Dr. Dorothea Bertling: „Der Tatvorwurf ist für mich erwiesen. Auch, wenn Sie nicht direkt am Tatort von der Polizei gesichtet wurden, Sie saßen mit in dem Bulli und befanden sich im direkten Nahbereich.“
21:40
@20
Nazis und Selbstreflektion. Du hast Nerven.
21:07
Und bevor unsere nachaktiven braunen Mitbürger sich nachts voller Wut vor die Tastaturen klemmen, eine Erläuterung meines vorranggegangenen Vergleichs. Für die Selbstreflektion!
Eine Maulhure kann jeder sein, der dadurch Anerkennung und Aufmerksamkeit erzielen will, indem er üble Gerüchte verbreitet, über alles tratscht und absolut nichts für sich behalten kann. Diese Person prostituiert sich um im Mittelpunkt zustehen, indem sie ihren niederen Verstand mit dem losen Mundwerk koppelt und
zumeist dümmliches Gerede von sich gibt, dessen Wahrheitsgehalt zweifelhaft ist.
20:53
@12 g.kont
Sonst noch was Wissenswertes zum Thema beizutragen? Kannst Dch ja mal als Afrikaner verkleiden und nachts S-Bahn fahren. Das könnte selbst einem Einäugigen eine ganz neue Perspektive vermitteln.
20:37
@8
Ach, Hoe, Habenicht, WEhrlich, Fake, Thor - hab ich einen Nick vergessen?... geht das schon wieder los mit Ihnen? Mittlerweise pfeifen es doch die Spatzen von den Dächerm, welcher frustrierte Ex-sagen wir mal: Beamte mit heißem Betätigungsfeld- hinter diesem hier geposteten Müll steckt und mit seinem schier unstillbaren Geltungsdrang das Forum nervt?
18:31
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18:30
Nationale Sozialisten = *********
15:38
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13:31
Boah, hier schreiben ja lauter Linke Assis. Wie wäre es, wenn ihr mal das, was ihr hier (zurecht!) über die Rechten sagt, auch über die Linken sagen würdet? Das wäre wesentlich realitätsnaher und glaubwürdiger.
13:29
@#3 von Stefan2
Ich geb ihnen Recht. Aber exakt das gleiche trifft doch auch auf die Linken Schläger zu. Die sind nicht viel besser. Asoziales Gesindel. Und keinen Deut besser als dieses Rechte Gesindel.
Und - ja, eine, sagen wir 4 wöchige haftstrafe bei ein paar Schwerverbrechern wäre den beiden sicherlich besser bekommen als die paar Euros.
13:12
Der Untergang ist nah, die Militanz der Rechten wird unerträglich. Bei jedem ausgespuckten Kaugummi sollte ab jetzt die politische Gesinnung des Deliquenten geprüft werden um die rechte Gewalt noch besser dokumentieren zu können.