Nach Vergewaltigung in Lünen offenbar eine Zeugin gefunden

In der Spitze feierten am 1. Mai rund 6200 Jugendliche gemeinsam ausgelassen am Cappenberger See. Abseits der Festwiese - in einem nahe gelegenen Waldstück - wurde eine 17-Jährige aus Dortmund vergewaltigt. Foto: Marc Fröhling
In der Spitze feierten am 1. Mai rund 6200 Jugendliche gemeinsam ausgelassen am Cappenberger See. Abseits der Festwiese - in einem nahe gelegenen Waldstück - wurde eine 17-Jährige aus Dortmund vergewaltigt. Foto: Marc Fröhling
Foto: Marc Fröhling
Was wir bereits wissen
Nach der Vergewaltigung einer 17-jährigen Dortmunderin bei der 1.-Mai-Party am Cappenberger See in Lünen teilt die Polizei mit: Es gibt wohl eine Zeugin. Auch bei Facebook meldete sich ein Augenzeuge - und rief damit die Polizei auf den Plan.

Lünen/Dortmund.. Nachdem am 1. Mai bei einer Party am Cappenberger See in Lünen eine 17-jährige Dortmunderin vergewaltigt worden sein soll, hat die Polizei wohlmöglich eine Spur Es ist möglich, dass wir eine echte Tatzeugin gefunden haben“, sagte am Mittwoch eine Polizeisprecherin auf Anfrage unserer Redaktion. „Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Die Kripo führt viele Gespräche und geht vielen Hinweisen nach“, sagte die Polizeisprecherin weiter: „Mehrere Zeugenhinweise sind für die Ermittler vielversprechend.“


Nicht geklärt ist, ob sich unter den Hinweisgebern auch die zwei hilfsbereiten Mädchen befinden, die dem Opfer geholfen haben. Deshalb "geht die Suche nach ihnen weiter“, so die Polizeisprecherin.

Das war passiert

Die beiden hatten das weinende Opfer aufgelesen und gemeinsam nach den Bekannten der 17-Jährigen gesucht. Zuvor war die Dortmunderin wohl von zwei jungen Männern von der Festwiese weggelockt und anschließend in einem Waldstück vergewaltigt worden.

Unterdessen hat unsere Berichterstattung über die Vergewaltigung des Mädchens auch für Reaktionen im sozialen Netzwerk Facebook gesorgt: Dort gab ein Nutzer auf der Seite der Redaktion an, er wisse wer die Täter seien. Doch er traue sich nicht, sie zu melden, da er sich vor ihnen fürchte.

Zeuge soll sich bei Polizei melden

Das rief umgehend auch die Dortmunder Polizei auf den Plan: „Hallo (...)‚ bitte rufen Sie die Hinweisnummer an 0231 132 74441! Danke!“, lautete die Antwort. Ob sich dieser vermeintliche Zeuge bei der Polizei gemeldet hat, dazu machte die Polizeisprecherin keine Angaben.