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Musical Rocks!

Musical Rocks im Konzerthaus Dortmund — zwei Stunden Party mit Publikum

16.01.2013 | 17:49 Uhr
Musical Rocks! Die Bilder stammen von der Premiere in Wien. Die Show gastiert 2013 auch im Konzerthaus Dortmund, im Bild vorne Nadine Schreier, Anke Fiedler und Julia Berger (v.l.),Foto: Andreas Winkelsträter

Dortmund.   Im Frühjahr 2012 rockte „Musical Rocks!“ bereits das Konzerthaus und riss die Besucher von den Sitzen. Am 10. und 11. Februar kehrt die Show zurück. Andreas Winkelsträter sprach mit Sängerin Nadine Schreier aus Hamburg über die Show, die die größten Rocksongs und die bekanntesten Hits der Musical-Geschichte präsentiert.

Im Frühjahr 2012 rockte „Musical Rocks!“ bereits das Konzerthaus und riss die Besucher von den Sitzen. Nun kehrt die Show zurück. Am 10. und 11. Februar gastiert „Musical Rocks!“ wieder im Konzerthaus. Andreas Winkelsträter sprach mit der 30-jährigen Sängerin Nadine Schreier aus Hamburg über die Show, die die größten Rocksongs und die bekanntesten Hits der Musical-Geschichte live präsentiert.

Was ist für Dich die besondere Herausforderung bei Musical Rocks?

Nadine Schreier: Es ist die härteste, anstrengendste Show, die ich je gespielt habe. Bisher habe ich noch nie so viel Energie auf einer Bühne haben müssen. Wir singen, wir tanzen und animieren zwei Stunden das Publikum. Die Bühne ist nach allen Seiten offen und wir machen zwei Stunden Party mit dem Publikum. Wir sind ständig in Bewegung, kaum Pausen. Das ist für mich die größte Herausforderung. Du musst immer 130 Prozent geben, was nicht heißt, dass es nicht auch Spaß macht. Und das jeden Tag aufs Neue. Und immer den Ansporn, 130 Prozent zu geben.

Aber Musical Rocks ist nicht eine Aneinanderreihung von den bekanntestes Musicalsongs in den Originalkostümen...

Schreier: Genau. Sicher singen wir die bekanntesten, besten Musical- und Filmsongs. Alles ist jedoch von Anfang bis Ende durchkomponiert und das äußerst rockig arrangiert. Und wir performen die Songs zusammen mit dem Publikum. Das nicht in Originalkostümen, sondern in ganz normaler Kleidung wie bei einem Rockkonzert. Deswegen ja auch Rockkonzert und nicht Musical-Revue.

Musical Rocks!

Und alles wird live von einer Band begleitet?

Schreier: Wir haben vier Bandmitglieder dabei. Normalerweise sitzen die ja beim Musical unter der Bühne. Aber bei uns sind sie auf der Bühne. Wie beim Rockkonzert sind sie Teil der Show und sitzen nicht in einem Orchestergraben. Das macht auch dem Publikum verdammt viel Spaß.

Wie bist Du denn beim Musical gelandet?

Schreier: Ich habe mit sieben Jahren angefahren im Kinderchor der Hamburgischen Staatsoper zu singen, halt nicht Musical, sondern klassisch. Und nach dem Abitur habe ich ein Vollstipendium an der renommierten Joop van den Ende-Academy in Hamburg erhalten. Dort habe ich dann meine Ausbildung zur Musicaldarstellerin angefangen.

Welche Rollen hast Du schon gespielt?

Schreier: Noch während der Ausbildung habe ich ein Engagement bekommen als Constance in „Die drei Musketiere“ im Theater des Westens. Und bin dann mit dem Stück nach Stuttgart gegangen. Dann habe ich noch „Hairspay“ gespielt, da die Böse, die Amber, Ariel, die liebe Pfarrerstochter in „Footlose“. Also von ganz böse bis ganz lieb.

Über zwanzig Hits aus 18 der beliebtesten Musicals

Gemeinsam mit einer hörbar exzellenten Rockband reißen die Darsteller das Publikum mit über zwanzig Hits aus 18 der beliebtesten Musicals aus den Sitzen und machen aus jeder Show ein Konzert wahrlich zum Mitfeiern und Mitrocken.

Die Termine: Sonntag, 10. Februar, 19 Uhr, Montag, 11. Februar, 20 Uhr.

Tickets gibt es zum Preis zwischen 33,35 und 59,25 Euro inklusive Gebühren. Weitere Infos unter www.musical-rocks.de

Was singst Du in Musical Rocks?

Schreier: Da bin ich, wie wir es innerhalb des Casts sagen, das Pop-Girl. Ich singe die Popsachen, etwa „The Beauty & The Beast“ oder auch „Grease“. Aber auch mit den beiden anderen Mädels zusammen Moulin Rouge. Auch „Totale Finsternis“, eine der wenigen deutschen Nummern aus „Tanz der Vampire“.

Gibt’s da ein Lieblingsstück für Dich?

Schreier: Das ist wirklich „Beauty & The Beast“ zusammen mit Sascha Lien. Früher habe den Film geliebt. Das ist ein Song, der ganz ruhig anfängt, ganz zart. Und am Ende kann man dann wirklich alles rausknallen, total aus sich herausgehen.

Warum sollten Besucher sich Musical Rocks ansehen?

Schreier: Es ist ein Konzert, das mitreißt. Immer wieder erhalten wieder das Feedback: Dass das so krass ist, hätte ich nicht gedacht. In der letzten Vorstellung kam noch ein Besucher zu mir und sagte: „Ich hatte mich gefragt, wie ihr das im zweiten Teil noch toppen wollt. Und ihr habt das noch geschafft.“ Man muss als Besucher einfach mitmachen. Man tanzt mit und hat einen großartigen Abend.

Gibt es da nicht gerade in Konzert- oder Opernhäusern Hemmschwellen für das Publikum?

Schreier: Ja in Konzert- oder Opernhäuser sind die Menschen manchmal sejr scheu. Viele glauben, dass sie das gar nicht dürfen, einfach aufspringen und tanzen. Wir gucken denen dann auch von Beginn an in die Augen. Und sagen ihnen: Ihr dürft! Je eher desto besser - auch für uns.

Andreas Winkelsträter


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