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Mehr Sicherheit für Dortmunds Nordstadt

11.08.2012 | 15:00 Uhr
Prostitution in der Dortmunder Nordstadt.

Dortmund.  Die CDU in Dortmund drängt darauf, die Sicherheitskonzepte für die Nordstadt konsequenter umzusetzen. So sollten etwa die Doppelstreifen von Polizei und Ordnungsamt verstärkt werden. Diese Forderung will die CDU nicht nur auf die Nordstadt beschränkt wissen.

Seit der Schließung des Straßenstrichs und durch den Einsatz der „Task Force“ in der Nordstadt habe sich vieles verbessert, räumt Christiane Krause ein, ordnungspolitische Sprecherin der CDU. Dennoch seien bei weitem nicht alle Probleme gelöst. Weshalb die CDU darauf dringt, die Zahl der Doppelstreifen („Ordnungspartnerschaften“) nochmals von 48 auf 58 aufzustocken und den Kampf gegen Drogenhandel , illegale Prostitution und unhaltbare Zustände ämterübergreifend und abgestimmt zu führen. Und das stadtweit.

„Sicher ist Dortmund nicht die Hochburg der Kriminalität“, lässt CDU-Spitzenkandidat Ullrich Monegel die Kirche im Dorf. Richtig sei aber auch, dass Dortmund bei Delikten wie Diebstahl, Raubüberfällen und Gewalt zugelegt habe, ergänzt CDU-Parteivize Sascha Mader. „Das macht uns Sorge.“

Dabei lenkt die CDU ihren Blick ausdrücklich auf die Gesamtstadt. Dem steht nicht entgegen, dass Monegel & Co. im gleichen Atemzug fordern, die Nordstadt keinesfalls aufzugeben und sie (klein-)kriminellen Milieus zu überlassen. „Der Bürger muss das Gefühl haben, dass er sicher und ohne Gefahr am städtischen Leben teilhaben kann, und zwar überall“, sagt Monegel. Der Kampf gegen Drogenhandel , Prostitution , Müllkippen und heruntergekommene Häuser könne nur gewonnen werden, wenn die Ordnungsbehörden dauerhaft Gegenstrukturen aufbauen würden.

Dabei sei es egal, ob man das Kind „Task Force“ nenne oder anders, so Monegel. Entscheidend sei, dass die beteiligten Stadtämter und die Behörden wie Polizei und Staatsanwalt ihr Vorgehen miteinander abstimmen. Was Dortmund benötige, sei eine ämterübergreifende Projektsteuerung, bei der alle an einem Tisch säßen. Von Ordnungs- und Gesundheitsamt über die Gewerbemeldestelle bis hin zu Polizei, Zoll und Staatsanwaltschaft.

Neben einem stärkeren bürgerschaftlichen Engagement zur Gefahrenabwehr (Stichwort: „Gute Nachbarschaften“) plädiert die CDU dafür, die Doppelstreifen aus Polizei und Ordnungsamt von 48 auf je 58 Kräften aufzustocken.

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Kommentare
15.09.2012
05:16
Mehr Sicherheit für Dortmunds Nordstadt
von Subversion | #10

....kann Stadt Dortmund nur dann bekommen, wenn sie Menschenhandel strafbar macht.

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Mehr Sicherheit für Dortmunds Nordstadt
Mehr Sicherheit für Dortmunds Nordstadt
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http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/mehr-sicherheit-fuer-dortmunds-nordstadt-id6969959.html
2012-08-11 15:00
Dortmund, Nordstadt, Ordnungsamt, Projekt, Prostitution, Drogen, Gefahr, Müllkippen, Gefahrenabwehr, Polizei, Doppelstreife
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