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Mehr Mitarbeiter, Umsatz und Läden

03.07.2008 | 20:47 Uhr

21 neue Fahrer und 20 weitere Mitarbeiter wurden 2008 bereits eingestellt. Seit vier Tagen werden 38 Extra-Märkte auf die eigene Marken umgestellt. ...

Es wird eng bei Rewe in Asseln: 2009 könnte mit dem Ausbau der Lagerkapazitäten und des Frischdienstes begonnen werden. Auch für die eigene Fleischerei wird über eine Kapazitätsausweitung nachgedacht. (Luftbild: Hans Blossey) Heinz-Bert Zander freut sich über gute Geschäfte.

... Der Umsatz wächst deutlich über Branchenschnitt, "mindestens fünf Prozent", freut sich Heinz-Bert Zander, Vorstandssprecher der Rewe Großhandelsgenossenschaft. "Wir stoßen mit dem Lagerbetrieb an unsere Kapazitätsgrenzen", kündigt Zander an, dass 2009 in Asseln kräftig ausgebaut wird. "Wir laufen besser als der Trend", sagt Zander. Den Trend 2008 hat gerade das Landesamt für Statistik veröffentlicht: nominal um 2,1 % steigende Umsätze, die bereinigt aber real um 0,5 % sinken. Zander: "Wir sind auch real im Plus."

Kunden kehren zurück von den Discountern

Der Rewe-Vorstand hat sehr viel zu tun: Von der großen Rewe Köln, die nicht nur intensiv mit der eigenständigen Dortmunder Rewe kooperiert - Zander ist beim großen Bruder der Aufsichtsratsvorsitzende - wurden 38 der rund 200 durch Rewe Köln vom Metro-Konzern gekauften Extra-Märkte in der Region von Rewe Dortmund erworben. Zudem kamen über den Extra-Deal acht Einzelhändler als Kunden für die Großhändler aus Asseln neu dazu. Diese neuen Filialen werden seit Anfang Juni eingegliedert. Bis Jahresende sollen sie als Rewe- bzw. Kaufland-Filialen firmieren. Kaufland gehört zum Verbund.

Was ist der Grund für den Erfolg? "Unser Konzept kommt an. Wir sind als Supermarkt preisaggressiv. Es gibt eine Rückbesinnung vieler Kunden, die Qualität und Frische schätzen", so Zander.

Der Frischdienst und die an die Grenze stoßenden Kapazitäten im Trockenlager seien treibende Gründe für die Erweiterungspläne. Und auch für die eigene Fleischerei (150 Mitarbeiter) müsse man Überlegungen zur Kapazitätsausweitung anstellen. Bei den Lagererweiterungplänen greife man bereits existierende Planungen auf, die aber ausgesetzt wurden, so Zander.

Auch ohne das Umsatzplus durch zugekaufte Extra-Geschäfte, die geschätzt rund 200 Mio Euro Mehrumsatz bringen und 1600 Voll- und Teilzeitkräfte beschäftigen, werde der Rewe Großhandel 2008 über die Umsatzgrenze von 2 Mrd. Euro springen. 2007 stieg der Umsatz um 1,49 % auf 1,994 Mrd. Euro.

634 Einzelhandelsgeschäfte wurden 2007 vom Rewe Großhandel beliefert (2006 waren es erst 617). Diese Geschäfte legten 2007 beim Einzelhandelsumsatz zu: um 2,3 auf 2,875 Mrd. - die Branche machte 0,4 % minus.

2008 wolle man zwölf bis 15 weitere Geschäfte aufmachen, so Zander. Es gebe auch für Ladenlokale mit 600/700 qm Fläche in Citylagen wieder Bedarf. Man baue nicht nur große neue Einheiten. Die durchschnittliche Ladengröße entwickelte sich seit Jahrzehnten kontinuierlich nach oben: In den letzten fünf Jahren um knapp 100 auf 1139 Quadratmeter.

Ein Wermutstropfen im Geschäftsjahr 2007: die Trinkgut-Beteiligung, die nicht die erhofften Umsätze brachte.

Von Klaus Buske

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Kommentare
03.07.2008
21:51
Mehr Mitarbeiter, Umsatz und Läden
von truckerchen1 | #2

Oh je, wird heute denn nicht mehr Korrektur gelesen?

03.07.2008
21:28
Mehr Mitarbeiter, Umsatz und Läden
von Burkhard | #1

Kaufland gehört natürlich nicht zum Unternehmensverbund REWE, sondern zur Lidl-Gruppe... Gemeint ist wohl Kaufpark!

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