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Borussia Dortmund

BVB muss den Rechten etwas entgegensetzen

12.12.2012 | 20:04 Uhr
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BVB muss den Rechten etwas entgegensetzen
Schwerer Vorwurf: Borussia Dortmund soll einen Nazi beschäftigen.Foto: dapd

Dortmund  Fußball schweißt zusammen. Dennoch darf sich keiner mit Nazis gleich machen. Fans sind hier gefragt, die Verantwortung des Vereins ist jedoch größer. Gut, dass BVB-Boss Hans Joachim Watzke da jetzt genauer hinschauen will. Ein Kommentar.

Es ist richtig: Auch ein Deutscher Meister kann seinen Ordnern nur vor den Kopf gucken. Richtig ist aber auch, dass sich Vorfälle mit rechtsradikalem Hintergrund beim BVB häufen, was angesichts der großen Menge an Fans und Ordnern im Stadion zwar statistisch erklär-, jedoch nicht hinnehmbar ist.

Borussia Dortmund
BVB soll Nazis als Ordner beschäftigen

Borussia Dortmund wird vorgeworfen, dass unter den Stadion-Ordnern auch Rechtsradikale seien. Ein Ordner soll beim jüngsten Revierderby einen...

Das Schöne am Fußball ist seine integrative Kraft, gerade deshalb ist er im krisenerprobten Ruhrgebiet so populär: Er schweißt zusammen, weil auf der Tribüne alle gleich sein sollen. Dennoch darf sich keiner mit Nazis gleich machen. Sie stehen für das Gegenteil des sportlichen Miteinanders. Hier sind die Fans gefragt, den Rechten akustisch und optisch etwas entgegenzusetzen.

Größer ist die Verantwortung des Vereins. Ein Ordner soll Sicherheit gewährleisten, nicht gefährden. Gut, dass Watzke da jetzt genauer hinschauen will. Er sollte es bei dem einen Blick aber nicht belassen. Ordner präsentieren den Verein mehr als mancher Offizielle.

Christoph Bauer

Kommentare
14.12.2012
15:02
BVB muss den Rechten etwas entgegensetzen
von Saubermann | #13

Nazis sind ein gesellschaftliches Problem, kein spezielles Problem des BVB. Die gibt es leider überall. Sollte es Nazis im Ordnerdienst des BVB geben, dann müssen die meiner Meinung nach so schnell wie möglich da raus.

Allerdings - und das bitte nicht falsch verstehen - ist die politische Gesinnung allein noch (!) kein Grund für Aktionismus. Aktuell wird ja überlegt, die NPD als Partei verbieten zu lassen. Stand heute ist die NPD eine Partei, die wie jede andere Partei mit Steuergeldern (!) unterstützt wird.

Bevor man also den BVB dafür an den Pranger stellt, dass sich Nazis unter den Fans und im Ordnungsdienst befinden, sollte man dafür sorgen, dass den Rechten die demokratische Legitimation entzogen wird. Das würde vieles vereinfachen.

Der BVB muss natürlich dafür sorgen, dass er keine vorbestraften Schläger beschäftigt. Darüber hinaus muss der BVB dafür sorgen, dass Nazis unter den Zuschauern mit einem Stadionverbot belegt werden.

13.12.2012
20:30
BVB muss den Rechten etwas entgegensetzen
von berni44 | #12

Hallo darby zu #10
Der Text ist mir durcheinander geraten, deshalb die geänderte Version
Hallo,
geht die Sippenhaft, wegen anderer Meinung, wie in der DDR, UdSSR, 3. Reich und die Islamischen Länder jetzt in der Bundesrepublik Deutschland wieder los?

Das Sippenhaft- System wird hier nur anders genannt, es ist aber genau so, wie in den oben genanntenLändern.

Die Väter des Grundgesetzes haben solch ein Deutschland nicht gewollt.

Rechtes Verhalten und entsprechendes Gedankengut ist als Selbsterhaltungstrieb dem Menschen, sowie auch den Tieren, angeboren.
Die so genannten Linken haben ein gleiches Verhalten.
Rechts oder Links man darf es nicht überbewerten.
Fragt mal einen ehrlichen Anthropologen.
Unter ehrlich verstehe ich einen Wissenschaftler , der nicht seine Forschungen nach dem öffentlichen Wind ausrichtet, von denen es ja viele gibt..

13.12.2012
17:41
BVB muss den Rechten etwas entgegensetzen
von Holzhacker | #11

Ich kann es nicht glauben-wird da schon wieder eine neue Baustelle beim BVB09 aufgemacht.? Rechts wollen wir nicht, und der BVB garantiert auch nicht. Von rechtem Gedanke "gut" haben wir wohl die Nase voll, der BVB wird wissen was zu tun ist, davon bin ich überzeugt. Ich bin Jahrgang 1934 - aber mit radikalen ( und das sind für mich die Rechten ) will niemand etwas zu tun haben.

13.12.2012
14:45
BVB muss den Rechten etwas entgegensetzen
von berni44 | #10

Hallo,
geht die Sippenhaft, wegen anderer Meinung, wie in der DDR, UdSSR, 3. Reich und die Islamischen Länder jetzt in der Bundesrepublik Deutschland wieder los?
Das System wird anders genannt, es ist aber genau so, wie in den oben genannten
Ländern.
Die Väter des Grundgesetzes haben solch ein Deutschland nicht gewollt.Wissenschftler , der nicht seine Meinung nach dem öffentlichen Wind ausrichtet, von denen es viele gibt..

Rechtes Verhalten und entsprechendes Gedankengut ist als Selbsterhaltungstrieb dem Menschen ,sowie auch den Tieren, angeboren.
Fragt mal einen ehrlichen Anthropologen. Unter ehrlich verstehe ich einen

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Name von Moderation entfernt | #10-1

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BVB muss den Rechten etwas entgegensetzen
von darby | #10-2

Selten so wirre Gedankengänge gelesen, man versteht nicht was sie sagen wollen. Vielleicht probieren sie es ja noch mal.

13.12.2012
12:53
BVB muss den Rechten etwas entgegensetzen
von siebert2 | #9

es soll sogar leute mit rechter gesinnung in allen parteien der polizei der justiz der bundeswehr und sogar in der kirche geben.

13.12.2012
11:54
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Name von Moderation entfernt | #8

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13.12.2012
11:41
BVB muss den Rechten etwas entgegensetzen
von guhu0902 | #7

Nicht der BVB muss den Rechten etwas entgegensetzen, sondern JEDER !!!
Würde diese Gruppierung in der breiten Bevölkerung und vor allem Mittel- und Oberschicht nicht eine solche Unterstützung finden, wären die Probleme deutlich geringer.

Außerdem dürfte es bei jedem Arbeitgeber in dieser Größenordnung schwierig sein (und auch offiziell nicht erlaubt), sich vor Einstellung eines Arbeitssuchenden über dessen politische Gesinnung genauestens zu informieren.

2 Antworten
BVB muss den Rechten etwas entgegensetzen
von vaikl2 | #7-1

Ein polizeiliches Führungszeugnis ist im Securitybereich nicht nur erlaubt, sondern Pflicht. Und lt. SPON-Artikel ist der erwähnte Ordner ein "einschlägig vorbestrafter Hooligan". Bock-Gärtner - Sie erkennen die Lücke, die der BvB gelassen hat?

BVB muss den Rechten etwas entgegensetzen
von guhu0902 | #7-2

Da haben Sie völlig Recht.
In diesem Fall hätte das auf Grund der Vorstrafen nicht passieren dürfen.
Allerdings ist der Bezug zur rechten Szene so nicht nachzuvollziehen!
Und um diesen Bezug ging es doch in dem obigen Kommentar?

13.12.2012
11:35
@Der.Luedenscheider | #5
von vaikl2 | #6

Ich würde mich an Ihrer Stelle auch erst mal genauer informieren, was im erwähnten SPON-Artikel wirklich offengelegt wurde. Es geht nicht allein darum, dass sich unter den BvB-Ordnern der eine oder andere Gesinnungs-Nazi befindet, sondern hauptsächlich um den Vorwurf, dass diese Nazis den Ordnungsdienst von "innen" durch Einschüchterung derart kontrollieren, so dass sie ungestört Gewalttaten begehen können.

Ein Ordnungsdienst, der durch solche Einschüchterungen aus den eigenen Reihen nicht mehr in der Lage ist, bestehende Direktiven des Vereins umzusetzen, sondern - wie immer wieder von Fanseite berichtet wird - mehr durch sehr laxe Kontrollen am Eingang auffällt, gehört vor dem Hintergrund der aktuellen Sicherheits-Diskussion selbstverständlich in den Fokus gerückt - vor allem dann, wenn dessen geforderte Professionalisierung ein Hauptpunkt der gestrigen DFL-Beschlüsse war.

2 Antworten
Konkret offengelegt?
von nickr | #6-1

Da gehen Sie aber ein bisschen weit, wenn Sie behaupten, SPON würde etwas "offenlegen".

SPON und allen voran der liebe Herr Buschmann ergehen sich mal wieder in Mutmassungen und Annahme. Konkret werden sie nämlich nicht... Nicht das erste Mal, dass Buschmann und Co. einen Verein attackiert, ohne konkret was in der Hand zu haben.

BVB muss den Rechten etwas entgegensetzen
von Der.Luedenscheider | #6-2

Die von mir genannten Zahlen sind offiziell. Und die Ordner bei allen BuLi Vereinen werden ggf. durchleuchtet, wenn die Polizei es für notwendig hält. Das ist kein exklusives Phänomen beim BVB. Offizielle Stellen behaupten soagr, dass die Anzahl der Neonazis im Stadion in Dortmund im Verhältnis zur Zuschauerzahl sehr gering sei.

Ich empfinde es als sehr paradox, dass auf der einen Seite immer wieder Behauptungen kommen, die Ordner in Dortmund seien viel zu aggressiv und würden bedrohen, aber auf der anderen Seite wird von zu laschen Kontrollen gesprochen. Ja, was denn nun?

13.12.2012
09:08
BVB muss den Rechten etwas entgegensetzen
von Der.Luedenscheider | #5

Offizielle Stellen sprechen von ca. 60 Personen in der Szene bei 25,000 Zuschauern auf der Südtribüne.

Polizei Zitat: Beim BVB sei die Lage jedoch nicht schlimmer als bei anderen Vereinen, auch würde der Hintergrund einiger Ordner von der Polizei durchleuchtet.

Klar, jeder von diesen Spinnern ist eine zuviel, aber trotz allem sollte man sich erst einmal informieren, bevor hier irgendwelche populistischen Kommentare abgegeben werden.

1 Antwort
BVB muss den Rechten etwas entgegensetzen
von ttturf | #5-1

Warum informieren? Das ist doch unsere Pressefreiheit (MEINUNGSMACHE.)
Ironie aus

13.12.2012
08:47
BVB muss den Rechten etwas entgegensetzen
von Aehrwin | #4

"Gut, dass BVB-Boss Hans Joachim Watzke da jetzt genauer hinschauen will. Ein Kommentar."

Das ist doch an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten. Das es bei Borussia Dortmund ein Naziproblem gibt weiss man nicht erst seit gestern! Wie oft wurden wir bei Auswärtzspielen dort mit diversen Sprechchören ala "Alles Juden,alles Türken S04", dem berühmt berüchtigten U-Bahn Lied usw. im Beisein von Ordnern und Polizisten begrüßt?Wieso haben die denn das Spruchband gegen Werder Bremen gezeigt?Weil die Ultras des SVW eher links zuzuordnen sind.Jeder Mensch der halbwegs bei Verstand ist und keine Schwarz Gelbe Brille aufhat erkennt das Problem beim BVB. Auch wir wurden von sogenannten Ordnern schon Massiv bedroht, eine Beschwerde unserrerseits bei anwesenden Polizisten wurde nur lapidar mit "Ist nicht unser Problem" kommentiert. Und wenn jetzt so getan wird als höhre man zum ersten mal von kriminellen Teilen innerhalb des Ordnungsdienstes, dann kann ich darüber nur lachen, Herr Watzke!

1 Antwort
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