Mats Hummels begeistert von Dortmunder T-Shirt-Designern
28.06.2012 | 17:45 Uhr 2012-06-28T17:45:00+0200
Dortmund. So ein Viertelstündchen zusammen mit Tim und Timo – sehr erfrischend. In etwa so spritzig wie das Shirt-Motiv, das die beiden Studenten jetzt in limitierter Auflage auf den Markt werfen. 1000 Stück wird’s geben – und eines davon trägt Mats Hummels .
Das am Rande erwähnt. Schließlich wollen die beiden Wirtschaftswissenschafts-Studenten, die gerade am Marketinglehrstuhl der TU Dortmund ihren Bachelor „bauen“, am liebsten groß rauskommen. Und Marketing ist bekanntlich alles...
Dortmund, BVB und Marketing, das ist sozusagen genial. Und ein freundschaftlicher Zufall. Beide lachen. Und strahlen: „Wenn es nicht klappen würde, würde uns das schon ziemlich weh tun.“ Dann wäre der eine oder andere Bausparvertrag hin. Wer möchte dieses Lächeln trüben?
Die einen nennen es „klein anfangen“, die anderen „das Apple-Prinzip“. „Eins machen – das dann aber richtig“. Also ein T-Shirt. Unverwechselbar in diesem ganzen Modechaos, sagen sie. Und: qualitativ hochwertig, aus fairer Produktion mit Ökozertifikat. Entworfen auf Photoshop, eingekauft bei einer britischen Firma, produziert in der Türkei. Dass Wirtschaft eine Wissenschaft für sich ist? „Wir üben mal, wie das ist. Mein Vater sagt immer: Junge, das Schwierigste ist, an das Geld anderer Leute zu kommen“. Beide Väter sind übrigens selbstständig. Und zwiespältig in den textilen Zukunftsprognosen für die Jungs.
"Wir brauchen Glück. Keinen Erfolg..."
Die haben sicher die erste „gelernt wird im Leben“-Lektion hinter sich. „Wir dachten, wir machen das mal eben so im Vorbeigehen“, nicken sie, entwaffnend ehrlich. „Ein Jahr hat’s gedauert, von der Idee bis heute“. Dafür ist die erste Kollektion – mehr Motive, Farben, Formen – jetzt in der Mache.
Die Motive? Sie zucken die Achseln. Sie werden einfach sich selbst treu bleiben und ironische Gute-Laune-Shirts entwerfen. In denen man das Leben entspannter, lockerer, eben nicht bierernst angehen kann. Tatsächlich übrigens ohne Promille. Wenn da der Milch reine weiße Seele aus dem Sektkübel aufs Schwarz spritzt, hat das auch was mit einem Lebensstil zu tun.
„damwap“ haben sie den getauft, ein frei erfundenes Wort für ansteckenden Optimismus. Rückwärts auch ein bisschen verrückt. Timo winkt ab: „Das hört sich jetzt noch klein an...“ Betonung auf ‘jetzt’ und ‘noch’. Viel Erfolg gibt’s mit auf den Weg. Und noch einmal ein herzliches Lachen: „Wir brauchen Glück. Keinen Erfolg...“
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