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Maschinenhalle in Kokerei Hansa in Dortmund erfolgreich gesprengt

22.09.2012 | 14:06 Uhr
Maschinenhalle in Kokerei Hansa in Dortmund erfolgreich gesprengt
Krawumm! Zwei Silos, eine Gaskühleranlage und ein altes Maschinenhaus wurden am Samstagmorgen in der ehemaligen Kokerei Hansa in Dortmund gesprengt.Foto: RAG Montan Immobilien

Dortmund.   Gut 20 Jahre nach ihrer Schließung sind am Samstagmorgen Teile der Kokerei Hansa in Dortmund kontrolliert gesprengt worden. Die Sprengung ist Teil der Arbeiten, um den Teil des ehemaligen Kokerei-Areals für eine neue Nutzung freizuräumen. Knapp 40 Kilo Sprengstoff wurden eingesetzt.

Mit knapp 40 Kilo Sprengstoff und einem dumpfen Grollen ist am Samstagmorgen eine alten Maschinenhalle der Kokerei Hansa in Dortmund Huckarade in Schutt und Asche gelegt worden. Zu dem Komplex gehörten auch zwei darüber liegende gut 20 Meter hohe Silos und eine 30 Meter hohe Gaskühleranlage, von Sprengexperten fachgerecht zerlegt wurden. Die angrenzende Emscherallee war für den Zeitraum der Sprengung zwischen Buschstraße und Mooskamp am Samstagmorgen komplett gesperrt. Anwohner waren gebeten worden, während der Sprengung in ihren Häusern zu bleiben.

Video
Sprengung an der Kokerei Hansa

Wie die RAB Montan Immobilien-Gesellschaft am Samstag mitteilte, lief die Sprengung in allen Punkten nach Plan. Um 9.20 Uhr erfolgte die Zündung. Punktgenau stürzen daraufhin die Anlagen auf extra angelegte Fallbetten nieder. Insgesamt 2000 Tonnen Bau- und Metallschutt müssen jetzt sortiert, entsorgt beziehungsweise verwertet werden.

Notwendig war die Sprengung, um das nördlich des Museumsteils gelegene Areal für eine neue Nutzung freizuräumen. Das Gelände soll Mitte 2014 in die Verantwortung des Regionalverbands Ruhr (RVR) übergehen.

Sprengung in Dortmund

Die Kokerei Hansa im Stadtteil Huckarde war 1928 nach zwei Jahren Bauzeit fertig gestellt worden. Im Dezember 1992 wurden die Kokerei endgültig stillgelegt. 1998 wurden weite Teile der Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Die bis dato letzte Sprengung von Gebäudeteilen war 2005, als der ehemalige Gasometer in Schrott verwandelt wurde. (dae/WE)

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