Mama des kleinen Albino-Seebärs im Dortmunder Zoo plötzlich verstorben
24.07.2012 | 10:37 Uhr 2012-07-24T10:37:00+0200
Dortmund. Seebär- Mama Harimée ist tot: Der kleine Albino-Seebär wird nun von den Tierpflegern des Zoos großgezogen. Der Baby-Seebär - laut Zoo der einzige Albino-Seebär der Welt - wurde nun wieder von den anderen Tieren getrennt.
Seebär-Mama Harimée ist gestorben. Diese traurige Nachricht hat die Stadt Dortmund am Dienstagmorgen bekannt gegeben. Damit wurde der kleine Albino-Seebär, der am vergangenen Freitag erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, zum Waisen. Jetzt kümmern sich die Tierpfleger des Dortmunder Zoos darum, den kleinen Albino groß zu ziehen.
Die Todesursache des Muttertieres ist noch unbekannt. Ein Sprecher der Stadt vermutet, dass das Tier die Anstrengungen der letzten Monate nicht gut verkraftet habe. Weder der Umzug in ein anderes Becken noch der Umstand, dass das Baby ein Albino sei, stünden im Zusammenhang mit dem Tod von Harimée.
Um dem noch namenlosen Albino-Seebär Ruhe zu gönnen, hat der Zoo entschieden, den kleinen Seebären wieder hinter die Kulissen der Robbenanlage zu bringen. Dort wird er umsichtig und professionell versorgt . Er habe dort alles, was er braucht, hieß es in einer Mitteilung der Stadt. Daher ist der Seebär vorübergehend nicht mehr zu bewundern. Der Zoo bittet die Besucherinnen und Besucher um Verständnis für diese Situation. Das Wohl des Tieres stehe im Vordergrund.
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