Männerchor: "Wohin mit der Freud"
25.04.2010 | 16:14 Uhr 2010-04-25T16:14:00+0200Dortmund. Ein Frühlingskonzert zu fast sommerlichem Wetter: Am Samstag lud der Männerchor RWE Dortmund zu einem abwechslungsreichen Programm in die Bürgerhalle des Rathauses.
Umso passender wirkte da das Lied „Wohin mit der Freud", das das Konzert eröffnete: „Ach du klarblauer Himmel, und wie schön bist du heut'!”, in Noten gesetzt von Friedrich Silcher, dessen volksliedhafte Kompositionen bei keinem Männerchorprogramm fehlen dürfen.
Neben nachdenklichen Liedern wie „Es haben zwei Blumen geblühet” boten die Herren des RWE-Chores unter der Leitung von Christian Parsiegel manch lustige Weise - Gerhard Winklers schmissiges Chianti-Lied ebenso wie das mit besonderem Eifer vorgestellte „Der Tunichtgut”. Und auch aus den eigenen Reihen wurde eine Komposition beigesteuert: Heinrich Henkel hatte einen „Sinnspruch” gedichtet und in fröhliche Männerchorklänge gefasst.
Aus Dortmund stammt der Komponist Willi Althoff, dessen „Kleines Tänzchen" ein Gastensemble darbot: Die Mandolinen- und Gitarrenfreunde aus Sölde zeigten unter der Leitung von Ulrike Liebrucks vielfältige Klänge, bis hin zu Dmitri Schostakowitschs bekannten Walzer Nr. 2, den die Zupfmusiker mit stimmigen Rubatoeffekten versahen.
Bodo Majora, der Vorsitzende des RWE-Chors, freute sich, mit Horst Martin und Wolfgang Kramme zwei Sangesbrüder vor 200 Zuhörern ehren zu können, die schon 40 Jahre im Chor mitwirken.
0mitdiskutieren