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Letzte Chance für Reha-Klinik im Rombergpark

21.06.2011 | 22:30 Uhr
Letzte Chance für Reha-Klinik im Rombergpark

Dortmund. „Die Uhr tickt“, bestätigt der Leiter des Liegenschaftsamtes, Lothar Staschik. Sie tickt unaufhörlich für den Investor aus dem Schwarzwald, der seit zwei Jahren eine Reha-Klinik auf dem Gelände des ehemaligen Gutes Brünninghausen bauen möchte.

Bis jetzt konnte Marios Tampris nichts vorlegen. Staschik weiß: Tampris hat sich selbst unglaubwürdig gemacht, weil er selbst immer wieder Versprechen und Zusagen gemacht hat, die er nie einhalten konnte. Mal war von einem „Weihnachtsgeschenk an den Oberbürgermeister“ die Rede, dann wurden Pläne wahlweise für den Spätsommer, mal für den Januar in Aussicht gestellt. Gekommen ist nichts.

Frist läuft ab

Jetzt wird es Ernst. Wie Staschik bestätigt, läuft am 30. Juni, also nächste Woche, die Frist ab, in der der Investor sein Konzept vorlegen muss. Und Tampris hat in dieser letzten Minute einen Termin mit der Stadt vereinbart.

Er darf sich nicht wundern, dass die Verwaltungsspitze nun mit aller Skepsis die Vorhaben unter die Lupe nehmen wird. „Er hat den Vertrauensvorschuss völlig aufgebraucht“, erklärt Staschik.

Finanzierungsplan

Deshalb sei es nun nicht mehr damit getan, ein paar Skizzen und Pläne vorzulegen. Papier sei schließlich geduldig. Das hatte sinngemäß Tampris in einem Gespräch selbst so eingeräumt. Genauso wichtig wie  die Bebauungspläne werden also die Finanzierungskonzepte sein, lässt Staschik durchblicken, der die Finanzierungsbestätigung einer Bank einfordert. Die Bankenkrise habe dazu geführt, dass gerade den Projekten im Hotel- und Wellnessbereich sehr genau geprüft werden. Tampris hatte vor zwei Jahren vor, eine Rehaklinik nebst Hotel plus Restaurant und Wellness-Oase zu errichten.

Staschik: „Das wäre eine gute Sache gewesen.“ Die Zeit ist aber nicht stehen geblieben, zumal die Johanniter mit ihrem Projekt einer Rehaklinik auf der anderen Straßenseite der Schwarzwaldklinik zuvorkommen werden. 

Gedanken über den Tag hinaus

Tampris änderte - mündlich - seine Pläne und sprach zuletzt im Gespräch mit der WR von einem Ärztehaus, das er am Rombergpark errichten wolle.   Eine Chance wolle man Tampris - trotz aller „Bauchschmerzen“ noch gewähren, zumal es bislang noch keine Alternativen für den Standort gebe.

Dennoch denkt die Stadt offen weiter, wenn der Deal mit dem Finanzjongleur aus dem Süden scheitert. Dann, so deutet Staschik an, werde man das ehemalige Gut Brünninghausen wohl nicht mehr als Ganzes an den Markt bringen und Tranchen bilden.

Doch noch ein paar Tage bleibt die Spannung. Oder wie Staschik es ausdrückt: „Kommt es zum letzten Aufschlag?“

Gerald NILL



Kommentare
23.06.2011
14:23
Letzte Chance für Reha-Klinik im Rombergpark
von Knickmann | #15

@ 14

Warten Sie doch einfach ab, ob etwas passiert. Welches Potential in dem Fall steckt, sollten Sie erkennen können. Und - es muss ja nichts passieren ......

22.06.2011
23:23
Letzte Chance für Reha-Klinik im Rombergpark
von vaikl | #14

@ #13

Fakeilein, solange das von Ihrem geistigen Autorenkollektiv in ständiger Parallel-Lesung mit Ihren braunen Fantasien als merkwürziges Gemurmel in Kommentarbereichen abgesondert wird, passiert exakt *nichts*.

Und das ist im Sinne glaubwürdiger Aufklärung und belegbarer Recherche auch gut so.

22.06.2011
22:59
Letzte Chance für Reha-Klinik im Rombergpark
von Knickmann | #13

@ 12

Zugegeben - die vielen Nicknamen - das kann schon verwirren. Aber der Kommentar #1 zum angegebenen Artikel ist tatsächlich aufschlussreich.

Was glauben Sie denn, was passiert, wenn diese Zusammenhänge bei der Staatsanwaltschaft und bei der EU-Kommission bekannt werden?

22.06.2011
22:44
Letzte Chance für Reha-Klinik im Rombergpark
von vaikl | #12

@ #11
sie bringen da ganz neue Aspekte in die Diskussion

Gaaanz neu, soso... http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/Phoenix-West-nimmt-Formen-an-id3586448.html, Ihr Kommentar #1

22.06.2011
22:39
Letzte Chance für Reha-Klinik im Rombergpark
von Knickmann | #11

@ 9

Ritalin - so so. Und - Sicherheitszone , TGHM-Werk - sie bringen da ganz neue Aspekte in die Diskussion.

Hoffentlich liest hier kein Staatsanwalt mit - ein Blick in das StGB § 319 und das nationale und europäische Störfallrecht lohnt - und hoffentlich geht das auch an der EU-Kommission vorbei - nicht das die noch die ganzen ca 100 Millionen Euro Fördermittel für Phoenix-West zurückfordern.

Aber - da halten wir die Bälle mal ganz flach - oder?

22.06.2011
22:05
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #10

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

22.06.2011
21:33
Letzte Chance für Reha-Klinik im Rombergpark
von vaikl | #9

Ach Fakeilein, wenn Sie was über die Sicherheitszone des TGHM-Werks zum Besten geben wollen, dann tun Sie es doch. Das dauer-pubertäre Wenn ich mal auspacke, dann... ist in Dortmund mittlerweile selbst als Lachnummer ausgelutscht.

22.06.2011
20:44
Letzte Chance für Reha-Klinik im Rombergpark
von Knickmann | #8

@ 7

Vielleicht liegt ja der Hund tatsächlich in der Schondelle und den dort beantragten Fördergeldern begraben. Die Hörder Sozen deuten da eher auf einen Zusammenhang mit dem Sauerstoffwerk. Was das allerdings für das Tampris-Projekt bedeuten soll, dass scheint auch nicht wirklich erklärbar zu sein.

22.06.2011
19:10
Letzte Chance für Reha-Klinik im Rombergpark
von vaikl | #7

@ #5

Für Hobby-Kriminalisten und angehende Verschwörungsfanatiker gibt es diesen Thread über die Wahrheit vom Gut Brünninghausen: http://www.schatzsucher.de/Foren/archive/index.php?t-42956.html

Ein wenig Ernsthaftes ist dort zum Schluss aber auch zu finden, denn die beschlossene Renaturierung/Freilegung der Schondelle im Bereich der alten WiHoGa konkurriert eindeutig mit den Plänen von Tampris.

22.06.2011
17:52
Letzte Chance für Reha-Klinik im Rombergpark
von Knickmann | #6

@ 5

Vielleicht hat man die Flächen als Teil des Landschaftsparkes eingeplant und dafür EU-Fördergelder eingestrichen? Wenn man da dann eine Klinik draufsetzt, könnte Brüssel viel Geld mit Verzinsung zurückfordern. Und so eine EU-Baustelle haben wir ja schon am Flughafen. Es ist wirklich die Frage, was die Stadt mit den alten Gutsgebäuden und dem Areal nun vorhat und was für Geheimnisse da möglicherweise schlummern.

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