Lautstarker Protest in Dortmund bei Aufmarsch von etwa 380 Nazis

Unter lautstarkem Protest zogen etwa 380 Nazis am Samstagabend durch Dortmund. Die Polizei konnte ein Aufeinandertreffen mit gewaltbereiten Linken weitgehend verhindern.
Unter lautstarkem Protest zogen etwa 380 Nazis am Samstagabend durch Dortmund. Die Polizei konnte ein Aufeinandertreffen mit gewaltbereiten Linken weitgehend verhindern.
Foto: DerWesten
Was wir bereits wissen
Mit einem Großaufgebot wollte die Polizei am Samstag 380 Nazis bei ihrem Marsch durch Dortmund und hunderte mitunter gewaltbereite linke Gegendemonstranten voneinander trennen. Das gelang: Zwischen Hauptbahnhof und Dorstfeld kam es nur zu Scharmützeln. Unser Liveticker zum Nachlesen.

Dortmund.. Das Polizeihubschrauber-Knattern über Dortmund sowie viele Blaulichtwagen verrieten bereits am Morgen: Es ist wieder ein Demo-Samstag. Die Einsatzleitung wollte mit einem Großaufgebot den Aufmarsch von erwarteten 350 und tatsächlich 380 Neonazis und die Gegendemonstrationen flexibel begleiten, Absperrungen gab es zwischen der Rheinischen Straße. Wie beim gescheiterten Blockadeversuch am Westcenter oder einer körperlichen Auseinandersetzung vor einer Eisdiele in der Rheinischen Straße bleib es bei Scharmützeln, es gab keine nennenswerte Gewalteskalation. Unser Liveticker zum Nachlesen:

21.09 Uhr: Ohne weitere Vorkommnisse endet die Nazi-Demo, vom S-Bahnhof Dortmund-West fahren die Teilnehmer ab. Wir beenden unsere Berichterstattung und danke für das Interesse.

20.30 Uhr: Kurz vor Ende des Nazi-Marsches räumt auch die Polizei an vielen Stellen ihre Sachen zusammen. Nach Schätzungen sollen 1600 bis 1800 Beamte im Einsatz gewesen sein. Viele von ihnen ließen, so vernahm es unser Reporter, durchblicken, dass das neue und flexible Einsatz-Konzept aufgegangen sei. Auch bei vielen Bürgern hörte unser Redakteur vielfach Erleichterung, dass sie am Samstag im Wesentlichen Dortmunds Innenstadtstraßen passieren konnten und nicht durch starre Absperrungen eingeschränkt wurden.

19.51 Uhr: Weiteres Zeichen der Entspannung: Die Polizei hat nach eigener Aussage die Sperrmaßnahmen am Dortmunder Wall und an der Bahnhofstraße aufgehoben. Auch die Rheinische Straße ist in beide Richtungen bis zur Unionstraße wieder frei.

19.32 Uhr: Eine kleine Sitzblockade Linker in der Beuthstraße soll die Polizei aufgelöst haben, auch ansonsten scheint die flexible Abgrenzungstaktik der Einsatzleitung ohne längeres Absperren von größeren Gebieten aufgegangen zu sein. Zumindest gibt es keine Meldungen von weiteren Auseinandersetzungen. Da bleibt sogar Zeit für ein Pinkelverbot: Als zwei Rechte sich aus der Gruppe lösen und an der Oswaldstraße austreten wollen, hindern Einsatzkräfte sie an ihrem Geschäft mit den Worten: "Der Veranstaltungsleiter hat dafür Sorge zu tragen, dass Toiletten für die Teilnehmer zur Verfügung stehen."

19.07 Uhr: Zwischenkundgebung der Rechten vor dem weitgehend geräumten "Nazi-Haus" Rheinische Straße 135. Insgesamt ist es deutlich ruhiger geworden. Auf Seiten der Autonomen Nationalisten wird von 450 rechten Demo-Teilnehmern gesprochen, die Polizei bleibt bei 380.

18.52 Uhr: Nach dem Vorfall an der Eisdiele ziehen die Einsatzkräfte Schutzhelme auf und rücken näher an die marschierenden Nazis heran. Am neuralgischen Punkt Westcenter empfangen linke Gegendemonstranten das feindliche Lager lautstark. Das Trenn-Konzept der Polizei geht hier aber auf: Die Rechten können auf der - stadtauswärts gesehen - linken Fahrbahn unter reichlich Protest auch einer Antifa-Gruppe weiterziehen.

18.41 Uhr: Etwa 100 Meter vor dem Westcenter nimmt der laute Protest gegen die Nazis dann zu. Plötzlich stürmen einige Rechte auf eine Eisdiele zu und attackieren Gegendemonstranten. Die Situation eskaliert aber nur kurz, die Polizei geht dazwischen, die aggressiven Nazis ordnen sich wieder in ihre Reihen ein. Auch Journalisten geraten kurz zwischen die Fronten.

18.38 Uhr: Vom Westenhellweg schaut die Antifa dem in die vollgesperrte Rheinische Straße abbiegenden Nazi-Tross, der wohl in zwei Gruppen aufgeteilt ist, hinterher. In der Rheinischen hält sich der Protest von Bürgern im Gegensatz zum Königswall vorerst in Grenzen. Die Rechten halten ein Plakat mit Sticheleien in Richtung Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Polizeipräsident Wesseler, ein Schalke-Anhänger, hoch: "Dortmund den Dortmundern und Schalker können wir auch nicht leiden". Nun ja.

18.31 Uhr: Der Nazi-Marsch hat begonnen. Mit Trillerpfeifen ausgestattet, bereiten einige Bürger, eine 100-köpfige Gruppe sowie etwa das Bündnis "Dortmund bunt statt braun" mit dem DGB den Rechtsextremen auf dem Königswall einen ungemütlichen Empfang. Die Polizei hat die Route, die nach dem Wall vom Westentor nach rechts auf die Rheinische Straße Richtung Dorstfeld biegt, abgesperrt.

18.28 Uhr: Die Nazis stehen abmarschbereit hinter dem Harenberg City Center. Zwischendurch aber auch mal was Buntes: Partei-Aktivisten der Grünen sorgen am Rand der Rechten-Kundgebung mit ihren Teletubbies-Kostümen für einen echten Hingucker. Respekt. Aber wie heißt es ja: Einen schönen Mann kann nichts entstellen...

18.02 Uhr: Während sich die Situation an der Rheinischen Straße um viele jugendliche Linke zu beruhigt haben scheint, ist die Nazi-Kundgebung noch nicht beendet, erneut ertönt Musik. Eigentlich sollten die Rechten gegen 18 Uhr von der Bahnhofstraße über den Königswall auf die Rheinische Straße losmarschieren.

17.36 Uhr: Erste Demonstranten des linken Spektrums, darunter das Bündnis Dortmund nazifrei, proben vor dem REWE-Markt an der Rheinischen Straße eine Sitzblockade. Die Polizisten, die in Scharen das Westcenter absichern, beenden dieses kleine Scharmützel humorlos. Eine größere Gruppe mit etwa 120 bis 150 gewaltbereiten Linken, die in der Lange Straße gesichtet wurde, hat sich wohl in Richtung Innenstadt aufgedröselt.

17.24 Uhr: Die Rheinische Straße ist Richtung Innenstadt ab dem Dorstfelder Hellweg zurzeit gesperrt, zudem der Wall zwischen Hauptbahnhof und Westentor. Auch über die Humboldt-, Ritter- bzw. Unionstraße sollen Gewaltbereite nicht auf die Route der Rechten gelangen können. Über Twitter verkündet das Antifa-Bündnis, dass ihre Leute doch nur shoppen gehen wollen...

17.07 Uhr: Etwa 380 Nazis verfolgen die Auftaktkundgebung der Rechten in der abgesperrten Bahnhofstraße. Unterdessen bewegen sich laut Polizei "mehrere hundert offensichtlich gewaltsuchende Personen in Kleingruppen aus der bereits beendeten Gegendemonstration aus verschiedenen Richtungen auf den Aufzugsweg der Rechtsextremen zu". Die Einsatzleitung richtet vorbereitete Sperrstellen ein und zieht starke Polizeikräfte zusammen. Dennoch will sie die Beeinträchtigungen für die Bevölkerung so gering wie möglich halten und appelliert daher, sich von jeglicher Form der Gewalt zu distanzieren und fernzuhalten.

Gewaltbereite Linke in Kleingruppen wollen auf Nazi-Route

16.39 Uhr: Es könnte später Ungemach drohen: Laut Polizei-Mitteilung halten sich südlich der Rheinischen Straße "mehrere hundert gewaltbereite Personen des linken Spektrums auf. Aus Sicherheitsgründen mussten die Sperrmaßnahmen der Polizei südlich und westlich der Rheinischen Straße verstärkt werden." Prompt berichtet unser Reporter, dass sich eine Reiterstaffel auf den Weg macht.

16.32 Uhr: Pünktlich hat die Nazi-Kundgebung begonnen. Hinter dem Hardenberg City Center dringt allerdings wenig davon auf den Wall, auch der "Geleitschutz" der Polizei vom Hauptbahnhof direkt zur Bahnhofstraße verlief angesichts der kurzen Wege laut unseres Reporters problemlos. Im Umfeld der Versammlung stehen Wasserwerfer und Räumfahrzeuge bereit.

16.29 Uhr: Während die Polizeikontrollen der Rechten an der Bahnhofstraße andauern (zwei vermeintliche Ingewahrsamnahmen wollte ein Polizeisprecher nicht bestätigen), rückt auch das Westcenter in den Fokus der Einsatzkräfte. Dort wollen sich vermehrt Linke versammeln, um sich dann gegen Abend den Nazis auf der Rheinischen Straße entgegenstellen zu können. Auch hier zeigt die Polizei Präsenz und beobachtet die Entwicklung. So ist die Rheinische Straße in Fahrtrichtung Innenstadt im Bereich Dorstfelder Hellweg gesperrt.

16.07 Uhr: Rund um den Hauptbahnhof kommt es wegen der Kundgebung der Rechten zu Beeinträchtigungen für Verkehrsteilnehmer und Teilsperrungen von Straßen. Übrigens, auch in Lübeck, Nürnberg, Brandenburg/Havel, Hof und Frankfurt soll es heute Nazi-Demos mit Gegenveranstaltungen geben.

15.40 Uhr: Die Vorbereitungen der Rechten zu ihrer Kundgebung, mit der sie gegen die Räumung "ihres" Hauses Rheinische Straße 135 demonstrieren wollen, laufen weiter. Die Polizei filzt rund um die Bahnhofstraße die zahlreichen Ankömmlinge gründlich, hat Durchsuchungszelte aufgebaut. Und während die Kampstraße teilgesperrt ist, leuchtet oben am U-Turm wie schon bei den vergangenen Rechten-Demos: „Ich, der Turm, fand schon damals Nazis voll uncool.“

15.26 Uhr: Erstes Durchatmen am Nachmittag. Während sich viele Rechte etwa über die Rheinische Straße (an Hausnummer 135 hat sich ein kleiner Polizei-Kessel gebildet) zur Nazi-Kundgebung am Hauptbahnhof aufmachen, entspannt sich auch die Polizei. Unsere Reporterin sah Einsatzkräfte, die auf der Unionstraße im Wasserwerfer kurz wegdösten.

Protest-Marsch der Linken vor der Nazi-Demo in Dortmund

15.04 Uhr: Die Versammlung der Linken am Wilhelmplatz löst sich auf. Beim Zug plus Abschlusskundgebung ging es überwiegend friedlich zu, abgesehen von einzelnen Spannungen zwischen Einsatzkräften und Demonstranten wegen Vermummungen sowie Aufklebern. Per S-Bahn reisen die Teilnehmer aus Dorstfeld ab, viele in Richtung Innenstadt bzw. Westpark.

14.55 Uhr: Kurz darauf teilte Dortmunds Polizei mit, dass kurz nach 14 Uhr etwa 70 Rechte an der Thusneldastraße in Dorstfeld bei der Polizei eine Spontandemonstration zur Rheinischen Straße 135 anmelden wollten. Die Spontankundgebung wurde aber nicht zugelassen, stattdessen sollten sich die Rechtsextremisten sich in Kleingruppen zur Versammlung am Hauptbahnhof begeben. Diese Entscheidung sei akzeptiert worden, hieß es in einer Mitteilung.

14.50 Uhr: Laut Polizei hat die DSW21 den U-Bahnverkehr der Linien 43 und 44 bis auf Weiteres ab 14.30 Uhr auf der Strecke zwischen Betriebshof und Kampstraße eingestellt. Wegen der Nazi-Kundgebung ist die Bahnhofstraße zwischen Königswall und Brinkhoffstraße gesperrt.

14.37 Uhr: Die Demo-Teilnehmerzahl der Linken wird mittlerweile auf 400 bis 500 geschätzt. Einige von ihnen kündigten bereits an, den Nazi-Marsch (geplant ab 18 Uhr von der Bahnhofstraße über den Königswall und Rheinische Straße bis S-Bahn-Halt Dortmund-West) blockieren zu wollen. Nebenbemerkung: An einigen Masten baumeln gehäkelte Bändchen mit der Aufschrift "linke-masche.de, mit der Dortmunder schon länger optisch ihren Nazi-Protest - zudem auch im Internet - kundtun wollen. Die Polizei wollte dies beizeiten unterbinden, da sich die Masten ja im Eigentum der Stadt befänden...

14.23 Uhr: Der Zug der Linken ist am Wilhelmplatz Dorstfeld angekommen, der ihnen bis 18 Uhr zur Verfügung stünde. Geplant sind noch Redebeiträge, ehe die Antifaschisten den Nazi-Aufzug nach Demonstranten-Aussage "mit kreativen Mitteln begleiten" wollen. Aus einem Obergeschoss der Tremonia-Apotheke beobachten und filmen Rechte die Versammlung des anderen Lagers. Nach gewalttätigen Auseinandersetzungen, die im Laufe des Tages befürchtet werden müssen, sieht das hier aber nicht aus.

14.13 Uhr: Während sich die Polizei am Wilhelmplatz in Dorstfeld wachsam, aber doch noch entspannt zeigt, beginnen die Autonomen Nationalisten an der Bahnhofstraße in Dortmunds Innenstadt mit dem Aufbau für ihre Kundgebung hinter dem Hardenberg City Center (Start 16.30 Uhr). Derweil tauchen sowohl in Dorstfeld als auch in Innenstadtnähe immer mehr Rechte in kleineren Gruppen auf.

13.59 Uhr: Rund um Dorstfelds Wilhelmplatz zieht die Polizei vermehrt Kräfte zusammen und sperrt mit Mannschaftswagen Zufahrtswege ab. Der Platz ist Ziel des Linken-Zugs. In unmittelbarer Nähe, an der Thusneldastraße, wollen sich ab 14 Uhr viele Rechte treffen, um dann gemeinsam zu ihrer Kundgebung zum Dortmunder Hauptbahnhof zu fahren. Laut unseres Reporters tummeln sich bereits viele Nazis am Wilhelmplatz und stellen eine spürbare Aggression zur Schau, indem sie etwa Pressevertreter anpöbeln.

13.56 Uhr: Personalienkontrolle der Polizei an der Karl-Funke-Straße, da einige Linke Aufkleber angebracht haben. "Wir behalten uns Strafanzeigen vor", so ein Beamter.

13.48 Uhr: Unsere Reporterin hat sich mit einigen Anwohnern am Rande der Linken-Demo unterhalten. Die verfolgen den Aufzug mit kritischer Distanz, die Vermummungen kommen manchen unheimlich vor, halten den Nazi-Protest aber grundsätzlich für richtig. Ein Dorstfelder berichtet, dass das Leben in dem Stadtteil mit den Rechten teilweise schon bedrohlich sei, ihn hätten sie aber noch nicht angegriffen.

13.39 Uhr: Die Stimmung beim Zug der Linken durch Oberdorstfeld ist weitgehend friedlich. Neben gelegentlichem Ärger über die Vermummungs-Anweisungen der Polizei kommt es vereinzelt zu Kritik an den Einsatzkräften, da diese die Demonstranten recht eng in Schach halte. Dies wird aber durch laute Musik übertönt oder gar vergessen gemacht, was dennoch nur wenige Anwohner zu interessieren scheint.

13.25 Uhr: Ende der Zwischenkundgebung am Steinauweg, in dessen Umfeld viele Rechte wohnen. Zuvor gaben Back-Up-Mitarbeiter einen Überblick über die Nazi-Geschehnisse der vergangenen Jahre.

13.10 Uhr: Die Wittener Straße ist wieder freigegeben. Die Linken-Demo zieht weiter.

12.45 Uhr: Wegen des Zugs der etwa 300 Linken ist aktuell die Wittener Straße zwischen der Hügelstraße und Am Hartberg in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die Polizei stoppte den Marsch und wies erneut auf das Vermummungsverbot hin. Einige Demonstranten hatten sich goldene Masken aufgesetzt.

Was am Vormittag geschah

Im Laufe des Vormittags hatten sich am Samstag am S-Bahn-Halt der Universität etwa 300 Linke (im Vorfeld hatten die Organisatoren auf 800 gehofft) eingefunden, die nach Verlesen der Auflagen durch die Polizei gegen 12 Uhr über den Vogelpothsweg loszogen. Unruhe kam auf, als die Einsatzkräfte die Antifaschisten aufforderten, auf jegliche Art der Vermummung zu verzichten und auch Sonnenbrillen abzunehmen. Diese Ansage wiederholten sie später mit Nachdruck und hielten den Zug an, damit die Demonstranten Schals und ähnliches vom Gesicht abnehmen konnten. Die Stimmung wurde so gereizter.

Auch Dortmunds Polizeipräsident Norbert Wesseler war vor Ort und schaute sich den Startschuss zum Demo-Samstag an. Die Stadt hatte am Morgen an dem „Nazi-Haus“ Rheinische Straße 135, das die Autonomen Nationalisten mit Ablauf des heutigen 31. März geräumt haben müssen und deswegen zur heutigen Demo aufgerufen haben, ein großes Plakat augehängt. Auf dem prangert über dem Logo der Stadt der Ausspruch des neuen Bundespräsidenten Joachim Gauck aus dessen Antrittsrede: „Ihr werdet Vergangenheit sein und unsere Demokratie wird leben.“

Personen- und Fahrzeugkontrollen am Freitagabend

Die Polizei hatte noch am Freitagabend in Dorstfeld und auf der Wittener Straße Neonazis auf ihre Personalien hin kontrolliert. Ingesamt wurden dabei ca. 50 Personen der rechtsextremistischen Szene überprüft, die aus dem gesamten Bundesgebiet angereist waren. Das Gerücht einer vorläufigen Festnahme dementierte die Polizei Dortmund.