Theater-Odyssee mit stürmischem Ende
01.03.2010 | 09:12 Uhr 2010-03-01T09:12:00+0100
Ruhrgebiet. Zwei Tage lang ist WR-Kulturredakteurin Nadine Albach durch sechs Theater im Ruhrgebiet getingelt -jetzt ist ihre Reise vorbei. Die "Odyssee Europa" aber setzt sich fort: Das Riesenprojekt der Ruhrgebietshäuser zur Kulturhauptstadt Ruhr2010 geht bis Mai noch viermal über die Bühnen.
Die Odyssee - eine Reise mit ungewissem Ende. Auch WR-Kulturredakteurin Nadine Albach wusste nicht, wie es ihr am Ende ergehen würde, als sie am Samstagmorgen in den Bus stieg. Immerhin hatte sie bis Sonntagabend sechs Teile von Homers "Odyssee" vor sich - verfasst von sechs Autoren für sechs Theater im Ruhrgebiet. Eins aber stand schnell fest: Eine Irrfahrt war es nicht, wie die Chronik der langen Theatertage beweist.
Sonntag, 18.45 Uhr
Warten, in Sturm und Regen, auf die U-Bahn, die ausgerechnet hier oberirdisch fährt. Die Odyssanten werden durchgeschüttelt und geweht; sie müssen echten Willen beweisen, ihre Reise zu Ende zu führen. Als die Bahn kommt, wird sie mit einem Aaah der Erleichterung begrüßt. Und innen, da ist Zeit für die Dame aus Düsseldorf, ihrer Euphorie über dieses Projekt, diese Kulturhauptstadt Ausdruck zu verleihen. Da kann Steven Sloane charmant den Damen um ihn herum einen Platz anbieten. Und da kann eine Odyssantin frohgemut sagen: „ Wir machen alles Verrückte mit in der Kulturhauptstadt.“U-Bahnhaltestelle Stadtgarten. Noch immer Regen, Sturm. Die Polizei hat die Straße gesperrt. Die Odyssanten queren und freuen sich über das freie Geleit zu
Christoph Ransymayrs Odysseus, Verbrecher in der Regie von Michael Gruner. Gestrandet ist der einst so glorreiche Held, und obwohl er es nicht glauben will, ist es sein Zuhaus, sein Ithaka, das jetzt Schweinebucht heißt. Die Menschen aber erkennt er nicht wieder: Die Hirten spielen ein Schlachten-Quartett, Athene, die Göttin, ist eine Strandläuferin, die von den angestrandeten Verlierern profitiert und Penelope, die 20 Jahre ersehnte, wird von Reformern belagert. Die machen keinen Hehl daraus, dass nicht ihre Schönheit („Wir sind Reformer, keine Altenpfleger“) sondern Macht und ökonomische Interessen ihre Leitmotive sind. Ein Fremder ist in der Fremde angekommen. Und das, wo Odysseus sich doch so nach Heimat gesehnt hatte. In seinem Schlepptau, gnadenlos und gehässig, der Chor der Krüppel und Gefangenen, der ihn fast in den Wahnsinn treibt. Fremdheit, außen wie innen. Michael Gruner verstärkt diese Distanz auf der Bühne, setzt seinen Darstellern keine griechischen Masken, sondern Alptraumfratzen aus zerrissenem Papier auf, lässt sie auf hohen Plateusohlen stolpern, die Stimmen wie im Comic schrill verzerren, die Reformer auf Stelzen arrogant daherstöckeln. In einer Affenschaukel, einer mobilen Guckkastenbühne bewegen sie sich, ganz in Beige gewandet. Bis die Blutspur, die Odysseus in sein Ithaka mitgebracht hat, fassbar wird, nicht nur in seinem Kopf ist, sondern das Blut wieder strömt: Die Reformer werden abgeschlachtet – und mit ihnen der Verstand von Telemach. „Du hast ihm das Schlimmste angetan, was ein Vater seinem Sohn antun kann, du hast ihn zu deinesgleichen gemacht. Odysseus, Verbrecher“ schleudert Penelope ihm entgegen. Und der Kreis schließt sich, Anfang und Ende dieser Irrfahrt geben sich die Hand. Langer Applaus, einige stehen auf, viele rufen Bravo auch für ein starkes Ensemble mit Jakob Schneider als Odysseus, Monika Bujinski als Penelope und Günther K. Harder als Telemach. Christoph Ransmayr selbst steht offenbar nicht gern im Rampenlicht, lässt sich aber doch kurz auf die Bühne holen. Was für ein lohnender Abschluss.
Und es geht hinaus. In die Reisebusse, gegen den Sturm. Adé Odyssee, es war schön und schaurig mit Dir.
Sonntag, 18 Uhr, Dortmund
Durch Regen und tosendes Wasser (tatsächlich, im Hafen von Dortmund), sind wir im Depot angekommen, in der Mittelhalle. Die einstige Straßenbahnwerkstatt ist seit Jahren ein Zentrum für kreative Köpfe. Rote Beleuchtung, Live-Musik, zwei riesige Tische über die ganze Länge der Halle laden die Odyssanten zum Verweilen, Speisen und Reflektieren ein. 400 Menschen, ein angeregtes Stimmengewirr. Endlich Zeit, nachzudenken über das Gebotene, über die Verbindung von der Odyssee, von den Uraufführungen zum Ruhrgebiet. Auch darüber, wie vielfältig die Theater des Potts sind, welch unterschiedliche Gesichter, Ansätze, Identitäten sie haben. Es war bislang eine Reise, die leise sein konnte, aber auch trashig und experimentell, intellektuell und sinnlich. Mit dieser Odyssee Europa können die Häuser beweisen, dass sie alle, jedes einzelne, wichtig sind für diese Region.Es ist aber auch die Zeit zu frotzeln. Zwischen Journalisten zu palavern und zu lästern über jene Kritik oder diesen Ansatz. Ein Heldenmahl soll es sein. Und sind wir Helden?Vielleicht weiß das Theater Dortmund eine Antwort
Sonntag, 16 Uhr
Es regnet auf der Irrfahrt, der Bus schwimmt gen Dortmund. Wir kommen vom Sirenengesang aus der Feder von Péter Nádas, inszeniert vom Leiter des Theaters an der Ruhr, Roberto Ciulli. Der ungarische Autor stimmt ein Klagelied auf den Verlust des Ichs an. Individualität scheint in dieser Welt unerreichbar, vielmehr ist jeder viele oder viele das Ich. Unausweichlich betreten die Söhne die immer wieder abgetretene Pfade, wandeln auf dem Weg der Gewalt und der Gier ihres Vaters. Dessen Abwesenheit beklagen die Kinder – es ist, als sei ein Stück ihrer Identität stets ungreifbar weit entfernt. In einer Halle von vom Tod summenden Spielautomaten siedelt Roberto Ciuli dieses vielstimmige Abgleiten in den Alptraum der Geschichte, der zum Verlust bestimmt ist, an – Automaten wohlgemerkt, die den zwinkernden Namen Victoria tragen. Glück und Sieg jedenfalls sind unerreichbar für Odysseus Söhne Telemachos, Telegonos und Hyakinthos.
Selbst, als sich drei Sirenen von ihnen einfangen lassen, endet das vermeintliche Picknickidyll in einer Gewaltorgie. Und ganz zum Schluss, als die Kinder ihren Vater getötet haben, da legt selbst Nike ihre Flügel ab und lässt sich von den Dreien in ihrem Auto anschieben – da funktioniert auf dieser Welt einfach gar nichts mehr, ist nur noch Müll und Nichts. Das beklatschen die nach draußen gelockten Zuschauer im strömenden Regen. Applaus für ein Stück, das manchen an Heiner Müller erinnert und so voller Andeutungen und Assoziationen an Mythologie, Gegenwart und Geschichte ist, dass es dem Zuschauer immer wieder zu entrinnen droht. Ein schwerer, gleichwohl oft von großer Poesie und Kraft geprägter Text.
Sonntag, 13 Uhr, Moers
Perikizi, Ein Traumspiel hat die in der Türkei geborene Emine Sevgi Özdamar ihr Stück für das Schlosstheater Moers genannt, das Ulrich Greb in der deutlich größeren, aber eher brachial industriellen Charme versprühenden Theaterhalle inszeniert hat. Emine Sevgi Özdamar kehrt die Odyssee um: Nicht Odysseus, sondern das junge Mädchen Perikizi macht sich voller Träume und Hoffnungen von Istanbul nach Europa auf, geht die Fahrt in eine vermeintlich zivilisierte Welt an. Doch je weiter sie reist, um so näher kommt sie ihren Wurzeln.
Emine Sevgi Özdamar geht das Thema der Migration facettenreich an, spricht von deutsch-türkischer aber türkisch-armenischer Geschichte, von Rassismus, aber auch dem Verharren in alten Traditionen, von ätzenden Samaritern und vor allem vom Prozess der Selbstfindung. Identität ist das Schlagwort. Perikizi begegnet den Wesen der Odyssee im Jetzt – und findet zu sich selbst- Ulrich Greb inszeniert dies tatsächlich als buntes Traumspiel und schickt seine Zuschauer wörtlich auf eine Reise, macht sie selbst zu Vertriebenen und Suchenden. Er nutzt die ganze Fläche der Theaterhalle, um Welten zu erschaffen, die zwischen Performance, Straßentheatet, Zirkus und Alptraum wandeln. Unterstützt durch laute türkische Live-Musik und Gesang. Am Ende spendet das Publikum viel Applaus im Takt der fremden Klänge.
Samstag auf Sonntag, 1 Uhr nachts
Shuttle. dann Taxi. Zu Hause die letzten Zeilen. Und dann ab ins Bett, träumen von Irrfahrten.
Samstag, Oberhausen, 18 Uhr
Mit einem Megaphon werden die Odyssanten aus dem Bochumer Haus gelockt. Linienbusse warten. So viele Menschen wie nur irgend möglich quetschen sich hinein. Es geht zum Rhein-Herne-Kanal - zum Boot fahren. Mit Trolleys und Rucksäcken wandern die Odyssanten im Industriegebiet entlang, zu den zwei wartenden Schiffen. Bei Sauerkraut und Kassler sinkt die Santa Monika elf Meter tief in die Schleuse, während sich die Reisenden über ihre Nachmittagserlebnisse austauschen. Hattinger Altstadt, Frühstückscafé in Gelsenkirchen, Zeche Zollverein in Essen - die Ziele waren so bunt, wie es die Odysse ist.
War in Bochum Purismus, ist am Theater Oberhausen in der Inszenierung von Tilman Knabe Chaos. Abgebrochene Fliesen an den Wänden erinnern noch vage an den trockengelegten Swimmingpool, in dem vier Freier von Penelope ihrer harren, im Wust aus Plastikplanenhäuschen, alten Campingstühlen, Decken, Regalen. Während Odysseus sich auf den Weltmeeren tummelt, fristen die Vier ihr Dasein auf einer Müllhalde ehemaliger Pool-Dekadenz - und Warten. Darauf, dass einer von ihnen erhört, von Penelope erkoren wird. Sie sind die letzten von hundert, nach 20 Jahren. Doch in dieser Nacht hatten sie alle den gleichen Traum, der somit eine Prophezeiung ist: Odysseus wird zurückkehren und sie alle töten. Es ist ihr letzter Tag, ihre letzte Chance auf Kampf, Sieg, Ehre, Würde. Ähnlich Gefangenen in amerikanischen Folterlagern werden sie von einer schrillen Sirene aus ihren Wortgefechten gerissen, wenn die Videokamera angeht und die verehrte Penelope in ihren BigBrother-Pool schaut. On Air werben sie, versuchen es mit Softpornos, Ehrlichkeit, Show. Weil ihnen in ihrer Vergangenheit aber ihr Erfolg, ihre Geschäfte, ihre Heldentaten wichtiger waren, ist ihnen allen fremd, was Liebe ist. Sie sind Möglichkeiten dessen, was Odysseus geworden sein könnte.
Bei ihnen aber ist es vielmehr das Warten, das ganz im Beckettschen Sinne ihre Existenz definiert. Sie treiben sich gegenseitig in den Tod, gnadenlos, in der eigentlich längst erloschenen Hoffnung, von ihrer Göttin erhört zu werden. Nach der geradlinigen Inszenierung in Bochum ist kaum ein deutlicherer Kontrast vorstellbar: Tilman Knabe weidet sich an Fäkalsprache und derbem Witz, stürzt sich in Trash-Oppulenz und Satire, macht aus den in der Vorlage eher distinguierten Herren Prolos. Und kann sich mit Torsten Bauer, Hartmut Stanke, Peter Waros und Michael Witte auf ein spielfreudiges Team stützen, das die Klippen von Groteske zu Tragödie bemerkenswert meistert. Irgendwann aber überspannt Knabe den Bogen: Er setzt dem andeutungsreichen, aber klaren Ende von Enda Walsh sein eigenes entgegen, das sich für keine Richtung entscheiden kann, sondern mannigfaltig aus Assoziationen schöpft - da übergießen sich die blutverschmierten Übriggebliebenen mit Benzin und fallen in Jesus-Posen auf den Boden, da tanzt die Penelope einen Salome ähnlichen Tanz zu abgedroschener Techno-Musik, bis ein irres Lachen alles nur als einen bösen Traum erahnen lässt. Das Publikum applaudiert dennoch begeistert.
Samstag, Essen, 14.30 Uhr
Vom Theater stürzen wir uns in die Essener Realität, durch die Shopping-Meile in eine Mini-Baguetterie, die noch andere Reisende besetzt haben, So knapp wird es mit der Fertigstellung von Spinat-Broten, dass der Futterneid wächst. Und die Uhr tickt, fordert eine Änderung des Plans. Wir stürzen uns in ein Gruppentaxi - auf zum elften Gesang in Bochum!
Eine Guckkastenbühne. Unzählige Menschen, in der Bewegung erstarrt. Bevor der Zuschauer sie zu sehen bekam, wogten Wellen über eine Leinwand, ins Negativ gekehrt. Roland Schimmelpfennig ist unter den sechs Autoren der Odyssee Europa derjenige, der mit seinem Text Homer besonders nah ist- gleichwohl hat er die Szenerie ins Heute versetzt: Kirke bedient an der Fleischtheke bei Kaisers, Odysseus ist mal Notarzt, mal der Mann vom Schuhdienst, ist irgendwie in allen ein wenig. Der Weltenzerstörer reist hinab, in die Unterwelt, den Hades, wie er es auch in Homers Vorlage tut. Er muss einen Blinden treffen, Teiresias, um in seine Zukunft sehen zu können. Doch auch die Toten warten auf ihn, zu Hunderten, auf ihn, der sie in diese Unterwelt geschleudert hat. Sie erzählen ihm von seinen Träumen - die doch seine Realität ist. Er hilft ihnen, ihre Erinnerungen wiederzufinden. „Schön war die Zeit", sagt einer. Und ein anderer fragt nach dem Moment, in dem er wirklich lebendig war.
Roland Schimmelpfennig, sonst eher auf zarte Töne abonniert, schreibt Szenen mit mächtiger Wucht und brachialen Emotionen. Er jongliert mit Zeitebenen, verschiebt Wort und Aktion, setzt auf Wiederholungen und Abbrüche; kurzum er schöpft die Bandbreite von Sprache aus. Und Regisseurin Lisa Nielebock bringt eine erneute Brechung auf die Bühne, indem sie die Darsteller die erhitzten Verse cool und ruhig mit Zigarettenqualm auspusten lässt, die Aktion teils in Zwischentitel verbannt. Sie sucht auch Analogien zum Text, verweist allein schon mit der Guckkastenbühne auf das Spiel von Sein und Schein, spielt mit Licht, Schatten und beeindruckenden Videosequenzen. Die Darsteller agieren immer wieder am Rand der Bühne, die Kommunikation verpufft ins Leere, Spieler schlurfen ganz ohne Sprache oder werden von chorischen Zwischenszenen abgelöst. Ja, in einer Szene kriechen gar die Geister bleich und schwer atmend aus der Unterwelt hervor... Sicherlich ist das teils recht statische der Inszenierung, der Kontrast von leidenschaftlichem Text und coolem Bühnenerlebnis, eine Herausforderung für die Odyssanten und manch einer hustet, nickt ein, raschelt nach Bonbons. Das aber ist wohl mehr den Umständen geschuldet. Denn die Inszenierung und das Stück - sowie die Darsteller, allen voran Wolfgang Michael als Odysseus und Margit Carstensen - bekommen langen Applaus.
Samstag, 11 Uhr, Essen:
Juchuh. Jucheissassa. Die ersten Schritte der Odyssee sind gemacht.
Und während Homer seine Odyssee beginnt mit den Worten
Sage mir, Muse, die Taten des vielgewanderten Mannes,
Welcher so weit geirrt, nach der heiligen Troja Zerstörung,
Vieler Menschen Städte gesehn, und Sitte gelernt hat,
Und auf dem Meere so viel' unnennbare Leiden erduldet
waren meine ersten Worte;: „Entschuldigen Sie, können Sie mir sagen, wie es von hier zum Grillo-Theater geht?“ Die erste Erkenntnis also: Selbst als Bochumerin kann der Weg nach Essen weit sein.
Vor dem Grillo-Theater wartet schon eine Schlange von Reisenden auf ihr Check-In. Diverse Schiebeköfferchen sind zu sehen, Schals, Mützen, dicke Schuhe – ja, so sehen sie aus, die modernen Weggefährten von Odysseus. Ich muss erstmal zum Presseschalter, wo mir freundlich erklärt wird, dass ich heute einen Reisebegleiter habe, den ich später an meinem Gruppensymbol – ein Schiffchen – erkennen werde. Er oder Sie soll mich dann nach Bochum, zur zweiten Station fahren. Auf einem Weg, der sein eigener, spezieller ist. Mit einem Gefährt, das bislang nur er kennt – ob Jaguar, Fahhrad oder U-Bahn. Ich lasse mich überraschen.
Beim Check-In geht es zügig, ich werde meine dicke Jacke los – und schon stehe ich hier im Café des Essener Grillo-Theaters und darf – warten. Die Vorstellung beginnt um 11.30 Uhr. Areteia von Grzegorz Jarzyna.
Der gebürtige Pole hat Philosophie, Theologie und Regie studiert. Seine ersten Arbeiten befassten sich mit dem absurdem nach Theater Stanislaw Ignacy Witkieicz. Er ist künstlerischer Leiter des Teatr Rozmaitoœci in Warschau, das er zu einem der populärsten und fortschrittlichsten Bühnen Polens gemacht hat. Der mit dem Nestroypreis ausgezeichnete Künstler wird mit seinen Inszenierungen regelmäßig auf internationalen Festivals eingeladen.
Das Stimmengewirr um mich herum wird lauter, die Menschen mehr. Ich bin gespannt. Die Irrfahrt beginnt.
INFO:
Sechs Ruhrgebiets-Schauspielhäuser haben sich für die Kulturhauptstadt Ruhr2010 zu einem Theaterprojekt zusammengetan und sechs Autoran damit beauftragt,Homers "Odyssee" neu zu deuten. Bei ihrer "Odyssee Europa" begeben sich die Zuschauer selbst auf eine lange Reise - nach Bochum, Dortmund, Essen, Moers, Mülheim und Oberhausen. Zwei Tage lang. Von morgens früh bis abends spät. Am Wochenende wird das Stück uraufgefüht.
Auch WR-Kulturredakteurin lässt sich auf die Odyssee durch den Pott ein. Ab Samstag berichtet sie zwei Tage lang in unregelmäßigen Abständen von den Stücken, ihren Erlebnissen, ihrer Müdigkeit.
Infos zu Projekt und weiteren Terminen: http://www.odyssee-europa.de/
0mitdiskutieren