Naturbühne Hohensyburg muss Komödie auf Eis legen
09.02.2012 | 17:53 Uhr 2012-02-09T17:53:00+0100
Dortmund. Schon die Premiere der Komödie „Arsen und Spitzenhäubchen“ wurde wegen der ausgefallenen Heizung zur Zitterpartie - im wahrsten Sinne des Wortes! Nun liegt die Komödie wegen des Frosts endgültig auf Eis. Die Hauptwasserleitung der Bühne ist eingefroren.
Mit Lachen wollte die Naturbühne Hohensyburg in das neue Jahr starten: An den Februar-Wochenenden sollte die Komödie „Arsen und Spitzenhäubchen“ gespielt werden. Doch bislang kam es nur zur Premiere, die am 3. Februar unter verschärften Bedingungen stattfand.
Die Heizung war ausgefallen. Bibbern war angesagt. Die Naturbühne gab Decken und kostenlosen Glühwein aus und die Premiere wurde trotz allem ein Erfolg. Doch bereits am nächsten Tag mussten sich die Amateurschauspieler eingestehen, dass eine weitere Aufführung nicht möglich sein würde. Denn die Hauptwasserleitung fror ein und setzte somit Sanitär- und Heizungsanlagen endgültig außer Kraft. So musste die Naturbühne die Vorstellungen am kommenden Wochenende absagen.
„Arsen und Spitzenhäubchen“
Bereits im Sommer schädigte der anhaltende Regen die Sommersaison der Freilichtbühne im Syburger Wald. Auch damals sah es für die Naturbühne schon eng aus, aber durch mannigfaltige Unterstützung von Förderern, konnte das finanzielle Misere überwunden werden.
Mit den beiden Stücken der Wintersaison „Nussknacker und Mäusekönig“ und „Arsen und Spitzenhäubchen“ sollte wieder etwas eingespielt werden. Doch während das Weihnachtsmärchen noch problemlos über die Bühne ging, fingen nun im Februar mit dem Rekord-Kälteeinbruch die Probleme erneut an. Die Proben für die Sommersaison sollten eigentlich bereits anlaufen. Geprobt wird normalerweise dort, wo nun eisige Temperaturen herrschen. Ein alternativer Probeort wird gesucht. Für das kommende Wochenende sind die Vorstellungen bereits abgesagt.
Hoffnung auf steigende Temperaturen
Da, wie üblich an der Naturbühne, alle Rollen des Stückes doppelt besetzt sind, hat eine Besetzung bislang noch keine Aufführung spielen dürfen. Die Schauspieler hoffen nun auf steigende Temperaturen, so dass die Aufführungen am 17./18./19./24./25./26. Februar stattfinden können. Sicher ist das aber noch nicht.
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