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Dieter Gorny

Kreativwirtschaftszentrum kommt neben das U

28.10.2009 | 21:30 Uhr
Kreativwirtschaftszentrum kommt neben das U

VIVA-Gründer Dieter Gorny zieht mit dem Europäischen Zentrum für Kreativwirtschaft („European Centre for the Creative Economy” kurz ECCE) definitiv auf das Gelände des Dortmunder „U”s. Darauf hätten die Stadt und Gorny sich jetzt geeinigt.

Ursprünglich habe er auch großes Interesse am Essener Zollverein-Gelände gehabt, erklärt Gorny, der künstlerischer Direktor für Kreativwirtschaft der Ruhr.2010 ist. Das Engagement und der „Drive” von Kulturdezernent Jörg Stüdemann habe ihn jedoch überzeugt, dass Dortmund „nicht nur das beste, sondern auch das richtigste Angebot” mache.

Das ECCE soll ab Dezember zunächst ein Übergangsquartier in der Kampstraße beziehen, um dann ab März 2010 in das Nebengebäude am „U” einzuziehen. Circa 400 Quadratmeter will Gorny mit 20 Mitarbeitern beleben. Das ECCE solle mit dazu beitragen, dass sich „U” und das Kreativquartier Rheinische Straße zu einer Einheit entwickeln sowie subventionierte Kulturbetriebe und freie Szene an einen Tisch kämen. „Wir leisten einen Beitrag zur Nachhaltigkeit”, sagt Gorny, der auch Netzwerke auf europäischer Ebene knüpfen will. Das „U” solle sich zu einem Muster für andere Ruhrgebietsstädte entwickeln.

Die Stadt erlässt dem ECCE die Mietkosten. Von Gorny verspricht sich Jörg Stüdemann unter anderem, dass er Mittel auf EU- und Bundesebene einwerbe und internationale Kontakte knüpft. „Wir überlegen zudem, ob wir gemeinsam eine Messe für die Kreativwirtschafts-Branche durchführen”, so der Kulturdezernent.

Foto: Knut Vahlensieck

Nadine Albach

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Kommentare
29.10.2009
22:39
Kreativwirtschaftszentrum kommt neben das U
von ecofresh | #4

Kaiser neue Kleider, das trifft es auf den Punkt!
Oder doch lieber ein neues Colani-Ei für Dortmund.
Man lese noch mal die WR von damals.
In immer neuen Sprachschöpfungen werden sogenannte Plattformen erfunden, die Kreativität nachhaltig zusammen bringen soll. Innovation, Motivation, Nachhaltigkeit, blabla..Gefördert werden diese Sprachschöpfungsplattformen, nicht jedoch die Ideen die zu realen Ergebnissen führen.
Diese auf Fördergelder spezialisierten Profis, finden wir dann auch im U-Turm wieder. Nicht aber ein erweitertes Ostwall Museum. Diese Strategien führen zu keiner einzigen professionellen Kunstgalerie in Dortmund, keinem internationalen Ausstellungsraum, sondern nur zu Papier, Symposien und neuen Förderanträgen. 400 qm umsonst, wir sind gespannt ob auch die Räume unterstützt werden die auf der Rheinischen Straße angesiedelt werden sollen.

29.10.2009
08:51
Kreativwirtschaftszentrum kommt neben das U
von sonnenkind.do | #3

Des Kaiser neue Kleider. Mehr fällt mir dazu nicht mehr ein. Das kann nur in die ,nicht vorhandene, Hose gehen. Ärgerlich und unglaublich, dass die Stadt angesichts ihrer Haushaltslage hier auf Mieteinnahmen verzichtet.

29.10.2009
08:35
Kreativwirtschaftszentrum kommt neben das U
von lesemin | #2

Drive, so kann man einen Mieterlass auch umschreiben.

29.10.2009
04:08
Kreativwirtschaftszentrum kommt neben das U
von vaikl | #1

Ursprünglich habe er auch großes Interesse am Essener Zollverein-Gelände gehabt, erklärt Gorny.
Die Stadt erlässt dem ECCE die Mietkosten.

Niemand in Essen hat ein großes Interesse an Loser-Gorny gehabt, damit er auf Zollverein Räume belegt, die stattdessen wirklich sinnvollen Nutzungen im Sinne des Industriemuseums-Gedankens zugeführt werden können.

Nur in Dortmund sind sie mangels eigener Expertise wieder mal auf großmäulige, dümmste Ich bin der Musikwelt-Nabel!-Sprüche reingefallen.

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