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2. Caribbean Summer

Karibische Gefühle im Westfalenpark

05.07.2009 | 18:04 Uhr

Sommer und Sonne gab es an diesem Wochenende reichlich. Urlaubs-Feeling machte sich dazu im Westfalenpark breit. Zum zweiten Mal veranstaltete der pan-kultur e.V. dort sein zweitägiges Steelpan-Festival „Caribbean Summer”, in diesem Jahr mit elf internationalen Bands.

Bereits Samstag standen 80 Pan-Spieler mit ihren Gruppen in der „Caribbean Night” auf der Bühne der Festwiese. Karibische Calypso-Rhythmen dominierten, aber auch der Salsa der Steelpan-Combo „Seis Del Son” brachte die Besucher zum Tanzen.

Bereits im letzten Jahr begeisterte die 30-köpfige französische Band „Calyps'Atlantic”. In diesem Jahr setzte sie ihrem rhythmischen Klangrausch, mit dem Steelpan-Virtuosen Duvone Stewart aus Trinidad & Tobago als Bandleader und Sänger, noch ein Krönchen auf.

Am Sonntag hieß es dann: Familientag. 150 Musiker aus Deutschland, Frankreich, Finnland, Schweden und den Niederlanden bespielten von 11 bis 17 Uhr den Eingang an der Ruhrallee, die Festwiese sowie das große und kleine Sonnensegel. Hier zeigte sich die ganze Vielfalt der Pans, denn neben tropischem Liedgut lassen sich auch klassische Stücke, wie „Also sprach Zarathustra” (Strauss), oder Pop-Songs mit den Stahltrommeln spielen. So war für jeden Geschmack etwas dabei: „Also, meinetwegen brauchen sie das nicht, ich suche mehr das ursprüngliche Karibik-Feeling”, sagte Maik Bussart (28) und nippte an einem Früchte-Cocktail, während er von Palmen und Meer träumte.

Familie Schwarze sah das anders: „Für die Kinder ist es interessanter, wenn sie einige Melodien wiedererkennen. Das macht es leichter, sie auch an exotische Instrumente heranzuführen.”

Schönheiten freuen

sich auf die Bahamas

Für eine weitere Attraktion hatte der Bahamas-Touristenverband gesorgt: Kurzerhand hatte er die Wahl zu „Miss Universe Deutschland” unter das große Sonnensegel gelegt. Und so wetteiferten dort sieben Schönheiten um die Gunst der Jury und die Teilnahme an der Endausscheidung des Schönheitswettbewerbs, der 2009 auf den Bahamas stattfindet.

Optischer Höhepunkt blieb aber auch in diesem Jahr Dortmunds BängBängOrchester: Es absolvierte ein gewaltiges Pensum, bespielte dreimal als Marching Band das Festival-Gelände und überbrückte Umbaupausen auf den vier Standorten.

Beim letzten Mal holte das Orchester die anderen Bands von den verschiedenen Spielstätten ab, um sie zum beeindruckenden Schlussbild auf der Festwiese zu führen.

Sike Rathert

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