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Kammermusik im Konzerthaus

14.02.2010 | 17:32 Uhr

Nigel Kennedy war einer der ersten Wilden, der Jimi Hendrix auf der Geige rockte. Ganz unorthodox kommt auch Pekka Kuusisto aus Finnland daher. In der Reihe „Junge Wilde” spielt er am 17. Februar im Konzerthaus mit der E-Geige den Trauermarsch von Hintriikki Peltonemi und Stücke von Bach.

Die verbindet er mit elektronischen Improvisationen. Der Geigen-Rebell gibt den Startschuss für vier Konzerte im Konzerthaus, die im Zeichen der Kammermusik stehen.

Am 18. Februar um 20 Uhr geht es gesitteter zu, wenn der Pianist Evgeni Koroliov zu Ehren von Frédéric Chopins 200. Geburtstag ein klassisches Konzert gibt. Neben Werken von Chopin wird der Russe auch Kompostionen von Johann Sebastian Bach spielen.

Mit Klaus Müller geht am 21. Februar ein Lokalmatador ins Rennen. Ab 18 Uhr wird der Kantor der Reinoldikirche sich ebenfalls auf Bachs Spuren begeben und Bachbearbeitungen der Romantik auf der Orgel erklingen lassen. Diverse Bachvariationen von seinem Amtsvorgänger Gerard Bunk sind zu hören.

Schließlich tritt das „Capuçon Quartet” am 22. Februar auf: Auf eine kleine Fan-Gemeinde kann Renaud Capuçon schon blicken, seitdem der Pariser Exklusiv-Künstler des Konzerthaus ist. Diesmal ist der Violinist mit Aki Saulière (Violine), Béatrice Muthelet (Viola) und Bruder Gautier Capuçon (Violincello) zu Gast. Im Gepäck: Stücke von Anton Webern, Robert Schumann und Ludwig van Beethoven.

Tickets:0231-22696200 oder

www.konzerthaus-dortmund.de

Thilo Kortmann

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