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Immer nur Chaos im „Bullezeirevier“

18.09.2012 | 19:04 Uhr
Immer nur Chaos im „Bullezeirevier“
Bullezeirevier mit und von Bruno KnustFoto: Veranstalter

Am Montagabend feierte das neue Programm von Bruno Knust Premiere, der wacht zur Zeit als „Bullezeihauptmeister“ Volker Putt über die Ordnung im „Tatort Dortmund“.

„Als Gott die Erde schuf, hat er versprochen, dass man perfekte Männer an jeder Ecke findet – und dann schuf er die Erde rund ...“ stöhnt „Bullezeiobermeisterin“ Klara Fall nach dem misslungenen „Bullezei“-Einsatz bei einem Banküberfall in der Innenstadt, bei dem ein Polizeibulli verschwindet. Und dann doch irgendwie wieder auftaucht ...

Keine Angst, alles nur Fiktion. Derzeit zu sehen im „Bullezeirevier - Tatort Dortmund“ im Spiegelzelt in der Reihe „RuhrHOCHdeutsch: Dort wacht zur Zeit „Bullezeihauptmeister“ Volker Putt alias Bruno „Günna“ Knust über die Ordnung. Unterstützt wird er dabei von „Bullezeioberwachtmeister“ Andi Angstmut (Michael Kamp), „Bullezeioberwachtmeister“ Harry Schokolinski (Dominik Freiberger), „Bullezeimeister“ Kai Nachsicht (Fabio Knust) und „Bullezeiobermeisterin“ Klara Fall (Nicoletta Knust).

Und es ist einiges, was in dem Polizeirevier los ist – aber das wirft die Beamten, die strikten Sparmaßnahmen unterliegen und deshalb Bus und U-Bahn statt der Fahrzeuge benutzen und gar den herkömmlichen Alkoholtest durch Brötchentüte und einen nachzusprechenden Zungenbrecher ersetzen müssen, nicht aus ihrer Bahn. Trotz des Stresses wird auch dem Antrag eines Rechtsextremisten (die Sprechweise erinnert an einen gewissen Adolf H.) auf Genehmigung einer Demonstration nachgegangen: Ein „Demopaket“ all-inclusive mit engagierten Opportunisten und fertigen Sprüchen für die Demoschilder und -bänder liegt quasi parat in der Schublade ...

„Gewürzt“ mit musikalischen Einlagen (musikalische Leitung: Oleg Bordo) ist die Aufführung ein einziger, temporeicher Spaß. Lediglich den dezenten Hinweis darauf, was Polizisten wirklich leisten, hat man an diesem Abend vermisst.

Info: Noch vom 19. bis 21. 09. sowie vom 1.bis 7. 10. im Spiegelzelt. Beginn 20 Uhr. Karten 22 €.

Martina Lode-Gerke

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