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Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Großzügige Spende in Höhe von 10 000 Euro

02.08.2012 | 19:00 Uhr
Großzügige Spende in Höhe von 10 000 Euro

Am Donnerstag übergab der Landesbeauftragte Harald Heinze einen Scheck in Höhe von 10 000 Euro an die Stiftung für das Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte. Heinze möchte dadurch die Öffentlichkeit auf die Stiftung aufmerksam machen.

Gestern übergab der Landesbeauftragte Harald Heinze einen Scheck in Höhe von 10 000 Euro für die Stiftung für das Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte an den Vorsitzenden der Stiftung Dirk Pickrun.

Damit spendet Heinze einen Großteil seines Gehalts für seine Tätigkeit als Landesbeauftragter, die er seit dem 24. Mai inne hat. Heinze möchte dadurch die Öffentlichkeit auf die Stiftung aufmerksam machen, denn er ist als Vorsitzender des Stiftungsrates und der Museumsgesellschaft schon seit Jahren eng mit dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte verbunden. Da die öffentlichen Mittel immer weniger werden, appelliert Heinze an alle Kunstliebhaber, sich an der Erhaltung der kulturellen Einrichtungen zu beteiligen.

Anreiz für Gründung kamauch von Harald Heinze

Auch der Anreiz für die Gründung der Stiftung 1998 kam von Heinze, die mit Hilfe der Dortmunder Stadtwerke, der Sparkasse Dortmund und zwei Privatstiftern ins Leben gerufen wurde. Das Ziel ist es ausschließlich die kulturelle und wissenschaftliche Erforschung der Sammlungen durch die Zinsen einer Kapitalansammlung, die bereits über eine Millionen Euro beträgt, zu fördern. Aber auch Zuwendungen von Kunst- und Kulturgegenständen, wie auch jüngste Restaurierungsarbeiten an zwei bedeutenden Kirchenfenstern in der Museumsrotunde, umfasst die Stiftungstätigkeiten.

Das aktuelle Projekt ist die Ausstellung „Altpapier meisterhaft“, die in Kooperation mit Studenten der Universität Trier unter neuen Perspektiven beleuchtet und erarbeitet wird. Die daraus resultierende Ausstellung wird vom 24. November bis Ende Januar 2013 im Museum für Kunst und Kulturgeschichte zu sehen sein.

Dabei handelt es sich um eine 1640 Blatt umfassende Kupferstichsammlung des Portrait- und Historienmalers Engelbert Seibertz. Neben dieser Ausstellung können Besucher noch viel mehr im Museum für Kunst und Kulturgeschichte entdecken, wozu die Verantwortlichen herzlich einladen.

Von Berit Leinwand


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