FZW soll auch ins Ausland strahlen
04.09.2009 | 16:22 Uhr 2009-09-04T16:22:00+0200
Sie haben das alte FZW abgeschlossen, nun werden sie das neue Freizeitzentrum West an der Ritterstraße eröffnen: Muff Potter. Fürs FZW ist es der Start in ein neues Zeitalter, für die Band das letzte Konzert.
„Es wird eine Punktlandung”, ist sich FZW-Projektleiter Daniel Binder sicher. es werde überall parallel gearbeitet, um am 11. September dann offiziell eröffnen zu können. „Es wird sicher bis zu letzten Stunde gearbeitet werden”, so Daniel Binder. Noch sehe er das alles ziemlich entspannt.
Man dem neuen Standort in der Weststadt habe man eine strategisch günstige Lage, stehe derzeit trotz mittlerweile schon 100 Buchungen bei den Veranstaltern auf dem Prüfstand. Auch die Dortmunder Szene fiebere dem Start entgegen, die hier die Nähe zu ambitionierten Bands finden könnten, etwa als Support Act. Zudem biete die „Rockstage” Dortmunder Bands die Möglichkeit sich zu präsentieren. Die rund 1400 Gäste der Rohbaufete hätten gezeigt, „dass es eine große Erwartung gibt”.
Man wolle nicht nur das FZW mit Leben erfüllen, sondern auch das Umfeld, habe bereits Gespräche mit den Nachbarn aus dem U geführt, werde da interessante Projekte über das Jahr 2010 hinaus angehen. Man wolle auf der einen Seite jungen Musikern eine Plattform bieten, „doch müssen wir auch den Markt bedienen, um bei 292 000 Euro städtischem Zuschuss wirtschaftlich zu arbeiten.”
Hier Ausschnitte aus dem Konzert-Programm:
Muff Potter, Art Brut, Chuck Ragan und Fake Problems spielen zur Eröffnung am 11. September ab 20 Uhr, anschließend Party mit den Futureheads als DJ-Set.
„Klassik-Lounge” am 28. Oktober im Zusammenarbeit mit dem Konzerthaus Dortmund
Alpha Blondy am 7. November - einziges Konzert in Deutschland
Cassandra Steen, 4. Oktober
The Notwist am 10. Dezember - Konzerte nur in Berlin, Brüssel, London und DO
Bela B., 18. November
Infos: www.fzw.de
Man habe mit viel Wehmut das alte FZW abgeschlossen, starte aber mit sehr viel Euphorie in die Zukunft und werde den Besuchern auch viel Neues bieten. „Wir wollen nicht einfach nur eine Marke fortsetzen, sondern das FZW nicht nur in der Metropole Ruhr, sondern auch international zu einer viel beachteten Location führen.”
Das geschehe mit dem Partner, der Arbeiterwohlfahrt, die Beschäftigungsqualifizierungen in den bereichen Veranstaltung und Service durchführen werden, künftig auch Ausbildung in diesen beiden Bereichen (ab 2010). Mit der Grünbau habe man schon dafür gesorgt, dass das Umfeld aufgeräumt wurde.
Das FZW präsentiert sich in zentraler Citylage als moderne Veranstaltungs- und Eventlocation mit integrierter Szenegastronomie. Die Konzerthalle bietet Platz für rund 1300 Zuhörer, während im Club noch einmal 300 Besuchern feiern können. Neben den Konzerten sollen Partyreihen wie DJ Firestarter, die FZW Clubnight oder auch der 90s Megamix die Besucher anlocken.
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Von hier aus einmal viele Grüße an den einzig wahren FZW Leiter Paul Baranowski!