Die Vision einer großen Theaterstadt
10.12.2009 | 18:18 Uhr 2009-12-10T18:18:00+0100Wir stellen Ihnen Dortmunds Kulturhauptstadtprojekte vor - heute: Odyssee Europa.
Zeit: 6. März bis 23. Mai
Grundidee: Die sechs Schauspielhäuser haben sechs europäische Autoren gebeten, Homers „Odyssee” neu zu schreiben - für Dortmund war Christoph Ransmayr aktiv, Roland Schimmelpfennig für Bochum und Péter Nádas für das Theater an der Ruhr Mülheim. Das Publikum begibt sich für zwei Tage und eine lange Nacht auf eine inspirierende Irrfahrt wie einst Odysseus - und schaut sich die Inszenierungen in allen Städten hintereinander an.
Was ist neu? Allein schon die Tatsache, dass die Theater des Ruhrgebiets, die sonst miteinander konkurrieren, gemeinsam ein Projekt realisieren, macht die Idee einer großen Kulturmetropole greifbar. Zudem soll die „Odyssee” brennende Fragen der Gegenwart aufgreifen - wie das Zusammenleben in einer sich ständig verändernden Welt.
Für wen ist es? Für Theaterenthusiasten jeden Alters ist die Odyssee ein Fest: Ein Wochenende nur Theater mit verschiedensten kreativen Ansätzen. Neugier und Durchhaltewillen sind gefragt. Zumal die Fahrt, organisiert vom Künstlerkollektiv raumlaborberlin, mit Übernachtungen bei Gastgebern zum Abenteuer wird.
Was bleibt? Mindestens sechs neue Stücke und sechs Inszenierungen - im besten Fall aber die Inspiration, öfter den Gedanken der Theatermetropole zu leben.
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