Der Urspuk legt in Kürze an
14.09.2010 | 18:51 Uhr 2010-09-14T18:51:00+0200
Dortmund.Fabelwesen, Firlefanz und Narretei - ein anarchistisches Vergnügen soll die Urspuk Parade sein, die vom 17. bis 19. September durch das Ruhrgebiet zieht und in Dortmund ihren Höhepunkt erlebt: Mit einem Spukschiff versetzen Käpt’n Bleich und rund 100 Künstler Freunde der Kunst zu Wasser und an Land in Aufregung.
Das Twins-Projekt der Kulturhauptstadt feiert die 50 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Dortmund und Amiens gemeinsam mit französischen und türkischen Künstlern. Dazu gehört auch Ana Hopfer, gebürtige Essenerin, die in Paris lebt, Spezialistin für Masken ist und den Urspuk gemeinsam mit Uta C. Schmidt vom Kulturhaus Neuasseln erdacht hat: „Es ging darum, etwas zu initiieren, bei dem verschiedene Menschen zusammenkommen, mitmachen und Grenzen fallen.“
Herausgekommen ist eine Parade, die das Fest mit Musik, Tanz und Maskenspiel von Stadt zu Stadt trägt: Ein wahrhaftiges Spukschiff mit Künstlern und Neugierigen an Bord startet am Freitag um 16.30 Uhr in Oberhausen und fährt gen Essen, um Samstag nach Recklinghausen zu reisen. Sonntag legt es dort um 11 Uhr gen Dortmund ab, wo es um 15 Uhr ankommen soll.
Wer sich lieber nicht auf ein spukendes Schiff begibt, der kann sich am 19. ab 13 Uhr zum französisch-türkischen Picknick im Fredenbaumpark einfinden, um sich einer Begrüßungsparade zum Bootsanleger anzuschießen und ab 16.30 Uhr das große Urspuk-Finale mitzufeiern.
Musik spielt dabei ein gruselig große Rolle: Schwarz/rot Atemgold 09 entfacht mit französischen Klängen von Extrème Georgette aus Amiens und La Concordia aus Douai sowie brasilianischen Trommeln von Até Logo und den SteelDrums der PanFamily ein Klangfeuer, das Fabelwesen anlockt.
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