Künstler überraschen Kinder mit Straßenbild vor Krankenhaus

Überraschung für kranke Kinder im Klinikum Dortmund: Sechs Straßenkünstler aus Dortmund, Schwerte und Soest haben dort spontan eine Frühlingsbotschaft auf den Bürgersteig gemalt.
Überraschung für kranke Kinder im Klinikum Dortmund: Sechs Straßenkünstler aus Dortmund, Schwerte und Soest haben dort spontan eine Frühlingsbotschaft auf den Bürgersteig gemalt.
Foto: Marc Raschke/Klinikum Dortmund
Was wir bereits wissen
Straßenkünstler haben vor dem Klinikum Dortmund kranken Kindern einen überraschenden Gruß gemalt. Die Aktion verbreitet sich auch rasant auf Facebook.

Dortmund.. "Liebe Kinder, werdet schnell gesund": Mit einem großflächigen rosafarbenen Herz aus Kreide und einigen anderen Zeichnungen haben mehrere Straßenkünstler jetzt kranken Kindern in Dortmund eine Freude gemacht. "Es war eine spontane Idee", berichtet einer der Initiatoren. Weitere Aktionen sind geplant. Im Netz verbreiten sich die Bilder rasant.

Ort des Gute-Laune-Bildes ist der Bürgersteig vor dem Gebäude der Kinderchirurgie im Klinikum Dortmund an der Beurhausstraße 40. "Wir wollten den Kindern eine positive Botschaft zum Frühlingsbeginn schicken", sagt Mit-Initiator Daniel Niedzwetzki. Der Gruß kommt an: "Viele Passanten haben uns angelächelt, als wir auf den Boden bemalten", freut sich Niedzwetzki. Auch im Klinikum zeigt man sich begeistert. "Es gibt sie noch: Dinge, die einen positiv sprachlos machen", postete Sprecher Marc Raschke auf die Facebook-Seite der Klinik.

"Wir wollen Botschaften für mehr Mitmenschlichkeit verbreiten"

Sechs junge Männer aus Dortmund, Schwerte und Soest stecken hinter der Aktion. Im vergangenen Jahr haben sie damit begonnen, hin und wieder "positive Botschaften" in die Region zu malen - stets mit Kreide und mit dem Ziel "mehr Mitmenschlichkeit zu verbreiten".

Die Aktion kommt auch im Netz an: Mehr als 36.000 Likes hat der Post des Klinikums mit dem Foto seit Donnerstagnachmittag geerntet. "Damit haben wir überhaupt nicht gerechnet", sagt Daniel Niedzwetzki. Der 35-jährige Heilpraktiker und Personal Coach sieht die Aktivitäten seiner Gruppe dadurch bestätigt: "Es gibt offenbar viele Menschen, die auf positive Signale warten".

Denen hat sich die Gruppe auch mit einer eigenen Website verschrieben. Der passende Domainname: www.friedliche-welt.net. Auch auf Facebook ist man mit zwei Gruppen aktiv: "Liebenswertes Deutschland" und "Mut zur Liebe". Die nächsten Aktionen seien bereits geplant, sagt Niedzwetzki: "Wir wollen etwas gegen das Bienensterben tun".