Krüger: Wittke als Verkehrsminister unglaubwürdig
05.02.2009 | 18:10 Uhr 2009-02-05T18:10:00+0100Mario Krüger, OB-Kandidat der Grünen und zuletzt eher wegen abfälliger Bemerkungen über seine Partner von der SPD aufgefallen, kann auch gegen politische Gegner weiter rechts auskeilen.
Als NRW-Verkehrsminister habe Oliver Wittke (CDU) seine „Glaubwürdigkeit verspielt”, reagierte Krüger gestern auf einen Bericht der Westfalenpost, wonach Wittke in einer Tempo-50-Zone in Meschede mit 109 Sachen geblitzt worden war und ein Bußgeld von mehreren 100 Euro sowie ein achtwöchiges Fahrverbot hatte hinnehmen müssen.
„Wenn schon schnell”, frotzelt der Grünen-Spitzenkandidat, „dann sollte das für Herrn Wittke eher beim Handeln als beim Fahren die Devise sein - zum Beispiel bei der Einführung einer ruhrgebietsweiten Umweltzone.”
Für seine Ausrede, er sei zu einem privaten Termin unterwegs und in Eile gewesen, kann Raser Wittke - der Vater minderjähriger Kinder sitzt erst seit wenigen Wochen dem CDU-Bezirksverband Ruhr vor - nicht mal bei seinen Parteifreunden in Dortmund auf Verständnis hoffen. Uwe Waßmann, stellv. Kreisvorsitzender, zeigte sich gestern „sicher, dass Minister Wittke die richtigen Lehren aus seinem Fehlverhalten im Straßenverkehr zieht und als Verkehrsminister künftig seiner Vorbildfunktion im Bereich der Verkehrssicherheit uneingeschränkt nachkommen wird”. Wittke habe nicht nur andere Verkehrsteilnehmer, sondern „auch sich selber gefährdet”.
12:27
Der einzige Unglaubwürdige in Bierstadt ist Mario Krüger!
09:19
Ein klassisches Eigentor.
22:10
Oh, Herr Wittke ist aus Eile zu schnell gefahren.
So eine Aussage würde ich nicht machen, da die Polizei/Justiz dann Vorsatz unterstellen kann.
Schlechte Berater!
19:24
Tja, dann kann er endlich mal mit Bus&Bahn fahren um zu sehen wie übel da die Lage ist...