Kriegszerstörungen in Dortmund
Zur Zoomansicht 13.02.2013 | 15:33 Uhr 2013-02-13T03:33+0100Dortmund. Dortmund war nach dem Krieg 1945 stark zerstört — wie diese alten Fotos aus unserem Archiv zeigen.
Nach dem Krieg 1945 war von Dortmund nicht viel übrig. Die Metropole war eine der am stärksten beschädigten Städte Deutschlands — mehr als 70 Prozent des Wohnraums waren zerstört.
Den ersten schweren Angriff flog die britische RAF in der Nacht zum 5. Mai 1943 — mit fast 600 Flugzeugen. Knapp 700 Dortmunder starben. In einer Offensive vom 10 bis zum 20. März 1945 wurde die Stadt dann nahezu komplett zerstört.
Eine weitere erschreckende Zahl unter vielen: Die im gesamten Jahr 1943 von der Deutschen Luftwaffe über London abgeworfene Munition entsprach genau dem Bombenabwurfgewicht, das in der Nacht des 23./24. Mai 1943 binnen einer einzigen Stunde auf Dortmund abgeworfen wurde. Es war einer der schwersten Angriffe des Krieges.
11:16
#klauskober und #Otti:
Viele Dank für die Erklärungen! Werde die Infos möglichst schnell in den Bildertext einbauen.
Grüße,
Katrin Figge
18:31
Bild 2: Hier wird die zerstörte Stadt- und Landesbibliothek gezeigt. Das Gebäude wurde 1931 erbaut. Die Hauptstelle der Stadtsparkasse befand sich seit 1924 schon in dem Gebäude an der Hansastraße. Übrigens links auf dem Bild ... das KFZ befindet sich auf der Balkenstraße. Heute ist das genau der Durchgang durch Hansa-Carré.
18:12
Bild 6: Zu sehen ist das Westfalenhaus vom Westenhellweg, etwa Straßenecke heute Lühringhof, aus. Vor dem Westfalenhaus die 1.Kampstraße. Die Hansastraße ist rechts neben dem Gebäude.
17:57
Bild 12: Dieses Bild zeigt die Hauptpost am Burgwall. Der Königswall fing erst an der Hansastraße an und ging schnurgeradeaus auf die Straßenecke der heutigen Schmiedingstraße/Königswall.
17:37
Bild 14: Das Südbad stand an der Knappenberger Straße. Die Ruhrallee gab es damals noch nicht. Erst mit dem Straßenausbau wurde aus der Knappenberger Straße zwischen der Märkischen Straße und heutiger Saarlandstraße die Ruhrallee.
17:06
Bild 31: Gezeigt wird hier das Bahnhofsgebäude an der Bahnhofstraße. Der Königswall ist weit hinter dem Fotografen. Damals begann der Königswall an der Hansastraße und ging diagonal und schnurgeradeaus in Richtung heutiger Schmiedingstraße Ecke Königswall. Was heute der Königswall vor dem AOK-Gebäude ist, war bis Mitte der 50er Jahre die Schmiedingstraße.
14:30
Bild 29: Gezeigt wird hier die alte „Heldenkapelle“ zu Fuße des Reinoldikirchturmes.
14:27
Bild 23: Die Aufnahme dürfte eher vom Marienkirchhof am Ende des Schuhhof aufgenommen worden sein.
Bild 24: Die Marienkirche wurde von der Brückstr. aus abgelichtet. Denn sie geht bis heute zur Ecke Osten- Westen-Hellweg. Rechts vom Fotograf wäre die Ruine des Hotels „Zum Römischen Kaiser“ später Hertie gewesen und links ist die Reinoldikirche. Der Schutt liegt auf der ehem. Reinoldiinsel bzw. Reinoldivorplatz. Rechts von der Marienkirche ist noch ein Stück des Restaurant „Zur Glocke“ zu sehen, dann wurde das Gebäude gegen 1905/1906 abgerissen und neu gebaut, es kam dort „Zum Ritter“ hinein, dann „Marché“, „Kentucky fried Chicken“ und jetzt „Burger King“.
Bild 28: Rechts am Reinoldikirchturm liegt die zerbombte „Heldenkapelle“. Fotografiert vom Alten Markt durch.
14:03
Bild 21: Hinter dem linken Gebäude ist das Hochaus des Westfalenhaus noch zu sehn. Rechts, daß auf der Ecke der 1. Kampstr. / Hansastr. stehende Gebäude der Finanzverwaltung, mit dem Finanzbauamt. Weiter rechts käme da hinter Salamander. Vor Kopf geht die 1. Kampstr. in östl. Richtung zum Friedhof an der Reinoldikirche.
14:03
Bild 11: Zeigt die Ruine des alten Steueramtes an der Lindenstr. parallel zum alten Königswall, beide links davon verlaufend. Rechts der Bahnhofsvorplatz bzw. weiter hinten die Bahnhofstr. heute der Königswall. Im Rücken des Fotografs wäre der alte Freistuhl mit der Fehmlinde.
Bild 13. Rechts das Gebäude war das alte Schiller-Lyzeum oder später Oberrealschule am Hohen Wall. Bis vor ein paar Jahren stand dort das Verwaltungsgebäude der Thier-Brauerei. Hinter dem zerbombten mittig ist der Grafenhof. Ganz links ist keine Gebäude-Ruine, sonder der klägl. Rest des eingerüsteten Germania-Denkmals welches vor der Schule stand.
Bild 20: Das ist rechts die Verbindung des Museum für Kunst- und Kulturgeschichte damals städt. Sparkasse mit dem heutigen Vergabe- und Beschaffungszentrum der Stadt damals Hotel Fürstenhof. Von der damal. Webergasse / Königswall gesehen, heute Freistuhl / Königswall.
Bild 21: Hinter dem linken Gebäude ist das Hochaus des Westfalenhaus noch zu sehn. Rechts, daß auf
Bild 13: Sorry, meiner Version ist definitiv falsch.