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Konzerte im Zeichen von Brahms und Wagner

17.01.2013 | 07:00 Uhr
Konzerte im Zeichen von Brahms und Wagner
Jac van Steen im Gespräch.Foto: Knut Vahlensieck

Im Januar und Februar können sich Freunde der klassischen Musik auf die nächsten zwei Philharmonischen Konzerte der Philharmoniker aus Dortmund freuen. Bereits nächste Woche findet das vierte Konzert unter der Leitung von Jac von Steen statt.

Im Januar und Februar können sich Freunde der klassischen Musik auf die nächsten zwei Philharmonischen Konzerte der Philharmoniker aus Dortmund freuen. Bereits nächste Woche findet das vierte Konzert unter der Leitung von Jac von Steen statt. Anfang Februar gibt es das philharmonische Konzert „Liebeswahn!“ in Zusammenarbeit mit dem Richard-Wagner-Verband.

Schönberg und Brahms

Am Dienstag und Mittwoch, 22. sowie 23. Januar, spielt das Orchester die sinfonische Dichtung „Pelleas und Melisande“ von Arnold Schönberg. Außerdem das Konzert für Violine, Violoncello und Orchester von Johannes Brahms. „Wir wollen dem Publikum zeigen, was das Orchester kann und sie Brahms bewusst genießen lassen“, sagt der Generalmusikdirektor und Dirigent des Abends Jac von Steen. Dabei wird er von den Solisten Michael Erxleben (Violine) und Torleif Thedéen (Violoncello) begleitet. Das Konzert wird für eine CD-Aufnahme mitgeschnitten und kann unter Vorlage der Abokarte zu vergünstigten Preisen an der Theaterkasse oder am Infotisch der Philharmoniker im Konzerthaus erworben werden.

200 Jahre Wagner

Im Auftrag des Richard-Wagner-Verbandes in Dortmund wurde der Komponist Stefan Heucke beauftragt, ein Variationswerk für großes Orchester über eine der eindringlichsten melodischen Eingebungen Richard Wagners, die „alte Hirtenweise“, das Englischhorn-Solo zu Beginn des dritten Aktes von „Tristan und Isolde“, zu kreieren. Das Ergebnis wird am 5. und 6. Februar als 5. Philharmonisches Konzert Premiere feiern. Ein Highlight zum 200. Geburtag Wagners in diesem Jahr.

Die Idee zu dem Konzert hatte die langjährige Vorsitzende des Verbandes Dr. Sonja Müller-Eisold. „Bereits im Sommer 2010 haben wir ihre Idee zusammen besprochen“, sagt Heucke. Müller-Eisold wird die Premiere allerdings nicht mehr miterleben. Oktober 2011 wurde sie Opfer eines Gewaltverbrechens und starb. Aus diesem Grund findet dieses Konzert in Gedenken an die Journalistin statt. Als Premierengast hat sich auch Bundestagspräsident Norbert Lammert angekündigt, er ist Schirmherr des Programms zum Jubiläumsjahr von Richard Wagner.

Von Axel Schürgels



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