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Zeit für den Terminator

01.02.2010 | 18:38 Uhr

Die Rettung der Hauptschulen kostet Geld und Kraft. Zuviel.

Erst durfte Stadionsprecher Norbert Dickel für die Landesregierung den Ton angeben. Zuletzt rollte Ministerpräsident Jürgen Rüttgers Hollywood-Gladiator Ralf Moeller in Dortmund den roten Teppich aus, damit der seine Muskeln für die Hauptschulen spielen lässt. Wenn das so weiter geht, kann demnächst eigentlich nur noch der Terminator helfen.

Im Ernst, was hilft die filmreifste Imagekampagne, wenn im Abspann doch immer wieder nur „Ende” steht? Man braucht nicht mal die Hauptschulexperten des Dortmunder Institutes für Schulentwicklungsforschung anzurufen. Es reicht der ernüchternde Blick auf die Anmeldezahlen der letzten Jahre. Handwerk hin, Teamwork mit der Wirtschaft her – die Hauptschule ist ein Auslaufmodell.

Warum? Weil die Eltern mehr für ihre Kinder wollen, als es ihnen selbst vergönnt war. Weil die Arbeitgeber immer höhere Anforderungem an ihre Bewerber stellen. Weil die Hauptschulen leider immer auch die Hauptlast tragen müssen, wenn es um Integration geht. Und – machen wir uns nichts vor – weil das (Leistungs)-Niveau an der Hauptschule auch nicht mehr das ist, was es mal war.

Die Hauptschule hat nur dann eine Chance, wenn sie Teil eines neuen Systems wird. Ob man nun auf Gesamtschulen oder Gemeinschaftsschulen baut, ist egal.

Peter RING

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Zickzack-Kurs auf Zeit
CONTRA
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Schnell nachbessern
PRO
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