Sparsame Ratschläge
01.03.2010 | 18:34 Uhr 2010-03-01T18:34:00+0100Wirtschaftskrise. Wegbrechende Gewerbesteuern, explodierende Sozialausgaben - keine Frage: Dortmund ist in stürmischen Zeiten und schwierige Fahrwasser geraten. Und alles ist einfacher, als die „MS Dortmund” auf Kurs zu halten.
OB-Kandidat Joachim Pohlmann ahnt das und versteht sich in diesen Tagen, wenn schon nicht als Rettungsanker, so doch als Beiboot oder Außenbordmotor für die Stadt-Kapitäne. Anders sind die Vorschläge kaum zu verstehen, die er gestern zum Besten gab.
Ob es um Kultur oder Sport geht - er will die Wirtschaft stärker als bisher ins Boot holen, sagt Pohlmann. Ein guter Ansatz, wenn sich der Ideenreichtum nicht nur darin erschöpfte. Leider tut er das, so scheint es. „Sparen ja, aber an den richtigen Stellen!” sagt Joachim Pohlmann - leider vergisst er dabei zu sagen: wo.
Sparen bei den Sportvereinen sei „grundfalsch!” sagt der engagierte OB-Kandidat mit dem Herzen auf der Zunge. Man müsse das Geld eben woanders „finden”, sagt er. Da fragt sich der geneigte Wähler bloß: wo?
Auf der anderen Seite fordert Joachim Pohlmann sogar Hallen-Neu- und Ersatzbauten - sagt aber leider wieder nicht, wie sie finanziert werden sollen. Konkreter wird er höchstens in Sachen Kultur: Weg mit der „freien Szene” - hin zum Hochklassigen. Doch auch das hat seinen Preis. Woher das Geld kommen soll? Gute Frage.
21:45
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19:49
typisch: alles anders , alles besser ..aber wie es finanziert werden sol? keine info dazu. klasse das dortmund mehr klasse haben soll aber wer definiert klasse? herr pohlmann? kultur beinhaltet nicht nur das was man selber gerne mag sondern sollte die vielfalt widerspiegeln und kleinkunst und kleine bühne (Szene) hat auch ihren platz und benötigt ebenso unterstützung wie die teuren stars die herr pohlmann kaufen will....
sorry herr pohlmann das sind die typischen sprüche und nichts dahinter..