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Krankenhaus-Ranking:

Mehr als Apparate

30.11.2009 | 17:39 Uhr
Mehr als Apparate

Dortmund. Der Wettbewerb unter den Krankenhäusern ist in vollem Gange. Ein erbitterter Kampf ums Überleben. Nur wenn die Fallzahlen stimmen, geht die Rechnung auf.

Doch der Patient legt sich heute nicht mehr einfach in irgendein Krankenbett oder auf einen OP-Tisch. Er informiert sich, um die für ihn bestmögliche Behandlung zu bekommen. Er berät sich mit seinem Hausarzt, lässt sich Empfehlungen von Bekannten geben und stöbert im Internet.

Genau dort sind immer mehr Rankings und Bewertungen über Krankenhäuser zu finden. So wie die aktuelle repräsentative Umfrage einer Krankenkasse.

Die Ergebnisse zeigen, dass Kranke nicht unbedingt das Krankenhaus auswählen, dass die besten medizinischen Geräte angeschafft hat. Was genauso zählt, sind verständliche Erklärungen der Ärzte und die pflegerische Versorgung. Ein Patient, der in einem guten Krankenhaus vier Stunden auf sein Bett warten muss, wird diese Klinik nicht mehr aufsuchen.

Auf die neuen Anforderungen stellen sich die Krankenhäuser ein, indem sie Qualitätsmanager einsetzen, die die Abläufe verbessern. Manchmal gleicht es der Quadratur des Kreises, immer bessere Leistungen mit immer weniger Personal zu fordern. Doch das Johannes-Hospital macht es vor, wie ein Krankenhaus wirtschaftlich erfolgreich ist und auch noch beliebt zugleich.

Gerald NILL

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Zickzack-Kurs auf Zeit
CONTRA
Radschnellweg, die Dritte: Dafür, dagegen, dafür - wie denn nun? Egal, ob man begeisterter Radfahrer ist oder nicht: Bei diesem Zickzack-Kurs kann man OB Sierau nur wünschen, dass er einen Helm trägt, das Handy aus ist, und sein Navi funktioniert.
Schnell nachbessern
PRO
Den geplanten Radschnellweg nur auf die finanzielle Seite zu reduzieren, wäre fatal. Sicher, 37 Millionen Euro für eine Ost-West Strecke ist völlig überteuert. Und es ist ein fatales Signal, dass der RVR argumentiert, 80 Prozent kommen von Bund und Land. Na und? Damit sind es immer noch...