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Konsequenzen ziehen

02.09.2009 | 19:42 Uhr

Ullrich Sierau war bei der OB-Wahl auch angetreten, um Schneisen ins Dickicht des Systems Langemeyer zu schlagen.

Nun hat er ein massives Glaubwürdigkeitsproblem. Dass er nichts vom Haushaltsloch gewusst haben will, nehmen dem Verwaltungsfachmann weder seine Freunde noch seine Feinde ab. Damit muss er für eine Zeit leben.

Es gibt kaum eine größere Schwierigkeit für einen Politiker, der Transparenz vermitteln möchte, als schon vor dem offiziellen Beginn seiner Amtszeit in die verfilzte Ecke des Rathauses geschoben zu werden. Doch Sierau scheint gestärkt aus dem Eisbad gestiegen zu sein, in dem er, frisch gewählt, gelandet war. Auf der gestrigen Pressekonferenz versuchte er bereits ein wenig der Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen, die ihn die Haushaltsdiskussion gekostet hat – durch Aufrichtigkeit.

Die Art und Weise, wie er seine anfängliche Defensive aufgab, ein Stück seines Innersten offenbarte, um die Schwere zu demonstrieren, mit der ihn dieser Schlag kalt erwischte, erweckte den Eindruck, dass hier ein ehrlicher, spürbar getroffener Mann sprach. Ein Mann, der versicherte, seine Lehren aus der Sache gezogen zu haben und der einen Systemwechsel im Rathaus herbeiführen möchte.

Ullrich Sierau wäre gut beraten, die damit zusammenhängenden personellen Konsequenzen so schnell wie möglich zu ziehen.

Gregor Boldt

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15.09.2009
13:53
Blockierter Kommentar.
von Thomas.Lau | #10

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

03.09.2009
17:12
Konsequenzen ziehen
von fte | #9

Sehr schön, dass die hohen Herren der SPD schmerzunempfindlich sind. Mit anderen Worten, die Herren Politiker sind mal wieder was besseres und der Bürger nur Wahlvieh.

Ich will MEINE Stimme zurück!

Die Dortmunder Politiker sollten soviel Moral und Anstand besitzen, dass Neuwahlen in Dortmund angesetzt werden und den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt die Möglichkeit gegeben wird Ihr demokratisches Wahlrecht auszuüben ohne wissentlich Betrogen und Hintergangen zu werden. Wenn Politik dies nicht leisten kann, verliert sie den letzten Rest an Glaubwürdigkeit. Dann werden Wahlen zu Farce und wir sind schlimmer als jede korrupte Bananenrepublik.

03.09.2009
16:03
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von Ouroboros | #8

ich will meine stimme wieder haben herr sierau.

03.09.2009
16:02
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von Ouroboros | #7

ich wundere mich dass das dreigestirn, drabig, prüsse, sierau noch aufrecht durch die stadt gehen können. ich könnte das nicht. ich bin ja auch kein politiker und schon gar nicht in der spd.

03.09.2009
15:59
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von Ouroboros | #6

ich glaube auch dass sierau überrascht war, und aufrichtigkeit demonstriert hat, er ist überrascht über die wucht, die ihm entgegen weht. er ist aufrichtig empört, dass wir empört sind.
es kann doch nicht sein, dass sein argument, pohlmann wisse vom haushalt und von der verwaltung nichts, er wisse, das aber alles und dann kommt raus, er ist ebenso unwissend wie pohlmann oder er lügt. ich bin der meinung, dass er lügt. er lügt mit gespielter aufrichtigkeit. wenn er dann mal gehen muss und der posten bei der dew durch drabig ja noch besetzt ist, und der posten bei der hafen ag, durch uthemann, dann kann er gut und gern schauspieler werden, denn die aufrichtigkeit war wahrlich gut gespielt.

03.09.2009
10:39
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von narit | #5

Was hat er denn aus seinem Innersten offenbart? Kann ich hier nirgendwo lesen. Ich lese nur, dass er nichts gewusst haben will und weiterhin vertrauensvoll mit Frau Dr. Uthemann zusammenarbeiten will. Konsequenzen sehe ich an keiner Stelle!

03.09.2009
09:14
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von Der Aplerbecker | #4

Herr Boldt,

die einzige anständige Konsequenz von Herrn Sierau wäre die Nichtannahme des Amtes des Oberbürgermeisters der Stadt Dortmund

03.09.2009
08:22
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von Wachmann Nordstadt | #3

Lassen wir uns einfach Überraschen ! ?
Wenn U.Sierau dieser Mann ist, für den Ich ihn halte, dann wird es nach seiner Einsetzung als OB ein heftig Zähneklappern geben.
Sachverstand, nicht das Parteibuch wird die richtigen Leute an die richtige Stelle bringen.

03.09.2009
07:23
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von Hans Mross | #2

Diese unaufhörliche Speichelleckerei ist einfach unterträglich. Aud die WR verfault zunehmends durch den roten Filz. Durch solche Kommentare wird die politische Abhängigkeit immer klarer, das Blatt verkommt zur Sozi-Propagandaschleuder.

02.09.2009
22:03
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von Ein Schwarzer | #1

Herr Boldt, was soll dieser alberne Gefälligkeitskommentar?

Ach ja, ne, die Rundschau gehört ja der SPD, sorry.

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Zickzack-Kurs auf Zeit
CONTRA
Radschnellweg, die Dritte: Dafür, dagegen, dafür - wie denn nun? Egal, ob man begeisterter Radfahrer ist oder nicht: Bei diesem Zickzack-Kurs kann man OB Sierau nur wünschen, dass er einen Helm trägt, das Handy aus ist, und sein Navi funktioniert.
Schnell nachbessern
PRO
Den geplanten Radschnellweg nur auf die finanzielle Seite zu reduzieren, wäre fatal. Sicher, 37 Millionen Euro für eine Ost-West Strecke ist völlig überteuert. Und es ist ein fatales Signal, dass der RVR argumentiert, 80 Prozent kommen von Bund und Land. Na und? Damit sind es immer noch...