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Kein Spiel mehr

27.09.2009 | 17:38 Uhr

Was in Dortmund vor und nach dem Derby geschehen ist, hat mit einem Fußball-Spiel nichts mehr zu tun.

Zugegeben, es ist der Polizei gelungen, sowohl den Schalker Fan-Marsch, der größere Gewaltausbrüche nach sich gezogen hätte, als auch größtenteils ein Aufeinandertreffen rivalisierender Fan-Gruppen zu verhindern. Die Taktik ging jedoch nur auf, weil so viel Mensch und Material aufgefahren wurde, wie zu keinem anderen Fußballspiel in Dortmund zuvor. Wasserwerfer und SEK-Beamte auf den Straßen. Fußball war zwar immer schon ein Ventil für Emotionen. Es kann aber nicht sein, dass mittlerweile eine Stadt zur Festung ausgebaut werden muss, nur weil ein paar Verwirrte entschieden haben, ihren Frust in Provokation und Gewalt zu kanalisieren. Zur Hochzeit der Hooligans in den 80er Jahren prügelten sie sich wenigstens nur untereinander auf Parkplätzen. Heute attackieren sie Frauen, Kinder und andere unbeteiligte Fans.

Vor drei Wochen erst sorgten Neonazis und linke Gegendemonstranten für den größten Polizeieinsatz in der Geschichte der Stadt. Ganz gleich ob Autonome oder Fußball-Randalierer. Das Gewalt- und Aggressionspotenzial derer, die sich im Schatten großer Institutionen organisieren, wächst. Und das macht Angst.

Gregor Boldt

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Zickzack-Kurs auf Zeit
CONTRA
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Schnell nachbessern
PRO
Den geplanten Radschnellweg nur auf die finanzielle Seite zu reduzieren, wäre fatal. Sicher, 37 Millionen Euro für eine Ost-West Strecke ist völlig überteuert. Und es ist ein fatales Signal, dass der RVR argumentiert, 80 Prozent kommen von Bund und Land. Na und? Damit sind es immer noch...