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Kommentar

Duell der Charaktere

25.11.2008 | 19:12 Uhr

Gut für Dortmund war das nicht, was die Genossen an Verrenkungen in der K-Frage ablieferten. Doch das Beste für die Stadt hatten jene, die an Langemeyers dritter OB-Kandidatur sägten, gar nicht im Sucher. ...

... Drabig und Prüsse ging es allein um die Chancen des Machterhalts. Wähler mögen ihnen das ankreiden, Genossen nicht.

Klar ist: Langemeyer wäre im Wahlkampf eher zur Belastung als zum Motor geworden. Mit einem anderen auf dem Schild wahren die Genossen, was von ihren Chancen noch übrig ist. Wirklich gewonnen ist damit noch nichts. Dazu müssten Sierau, Drabig und Prüsse erstmal heil durch die Parteitagsklippen kommen.

Dass Stüdemann dem weitaus besser vernetzten Sierau unterlag, wundert nicht. Eher schon, dass gerade mal 50 Prozent der Mitglieder bereit waren, sich in den Vorwahlkampf einzumischen. Will Sierau auch Pohlmann schlagen, muss er stärker mobilisieren.

Gewonnen hat der Wähler. Denn mit dem im operativen Geschäft unbedarften Pohlmann und dem in zahllosen Grabenkämpfen mit allen Wassern gewaschenen Sierau bietet sich ihm eine Alternative, die ausgeprägter kaum sein könnte.

Damit hebt sich das Duell der Charaktere schon mal wohltuend ab vom weitgehend sattsam bekannten Einheitsbrei der Programme.

Von Rolf Maug

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Kommentare
26.11.2008
12:43
Duell der Charaktere
von drFake | #2

Das ist doch ganz einfach: Der vernetzte und dem halben SPD-Parteivolk gefallende Sierau bietet gegenüber dem neutralen Pohlmann keine echte Alternative.

Sierau steht für. Weiter so - was vor der sich abzeichenden Stadtpleite eher kurios wirkt und Pohlmann könnte ein hoffnungsfroher Neuanfang aus der Sicht der Wähler sein.

Machterhalt mit einem SPD-OB. Das wird immer mehr zur Frage.

25.11.2008
21:16
Duell der Charaktere
von Comdiet | #1

Was will uns dieser Kommentar sagen? ich verstehs nicht.

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UMFRAGE

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Zickzack-Kurs auf Zeit
CONTRA
Radschnellweg, die Dritte: Dafür, dagegen, dafür - wie denn nun? Egal, ob man begeisterter Radfahrer ist oder nicht: Bei diesem Zickzack-Kurs kann man OB Sierau nur wünschen, dass er einen Helm trägt, das Handy aus ist, und sein Navi funktioniert.
Schnell nachbessern
PRO
Den geplanten Radschnellweg nur auf die finanzielle Seite zu reduzieren, wäre fatal. Sicher, 37 Millionen Euro für eine Ost-West Strecke ist völlig überteuert. Und es ist ein fatales Signal, dass der RVR argumentiert, 80 Prozent kommen von Bund und Land. Na und? Damit sind es immer noch...