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Das dicke Ende

11.08.2009 | 18:16 Uhr
Das dicke Ende

Jeder vierte Dreijährige in Dortmund ist zu dick oder sogar fettleibig. Diese Erkenntnis der ist keine wirkliche Überraschung.

Neu allerdings ist die Gewissheit, dass die Welt der Kleinen im ersten Lebensjahr noch in Ordnung ist. Übergewicht ist also nicht angeboren, sondern wird angefüttert. Arme, dicke, ausländische Eltern fördern den Weg in ungesunde Körperdimensionen.

Wenn die Kinder in den Kindergarten kommen, ist das zu dicke Kind schon in den Brunnen gefallen.

Das Gesundheitsamt weiß jetzt, dass es mit Ernährungs- und Bewegungsprogrammen im Kinderhort oder gar erst in der Schule zu spät kommt. Da sind die bösen Fettzellen nämlich schon angelegt - und lassen sich nur noch schwer austricksen.

Auch die Krankenkassen, die für jeden Diabetesfall im Jahr 2500 bis 50 000 Euro hinblättern müssen, wissen, dass sie die Eltern mit Informationen so früh wie möglich erreichen müssen.

Wieso nehmen die Kassen eigentlich nicht die Kinderärzte mit ins Boot und machen den Gewichts-Check bei jeder der „U” der Kleinen zum Prüfstein? Wer den Body-Mass-Index im Alter von zwei Jahren sprengt, sollte so früh eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung verordnet bekommen. Notfalls auf Kassenkosten. Allemal billiger als Spätfolgen kurieren.

Gerald Nill

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Zickzack-Kurs auf Zeit
CONTRA
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Schnell nachbessern
PRO
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