CDU wagt Generationswechsel
08.11.2009 | 14:55 Uhr 2009-11-08T14:55:00+0100
Die CDU Dortmund hat eine Erneuerung bitter nötig.
Wenn die Mehrheitspartei in Dortmund nunmehr seit 60 Jahren am Ruder ist und es der Opposition nicht gelungen ist, aus den größten Schnitzern der SPD Nektar zu saugen, so wirft dies ein bezeichnendes Schlaglicht auf den Stellenwert der Christdemokraten in dieser Stadt. Bargeldaffäre, Führungsstreit oder Filz – die CDU hat keinen Profit daraus schlagen können, weil es nicht reicht, mit dem Finger auf andere zu zeigen.
Offenbar fehlten die überzeugenden eigenen Konzepte. Das haben die Delegierten - auch die ganz gestandenen - kapiert. Deshalb haben sie einen ganz jungen Hoffnungsträger gewählt.
Damit gelingt es der CDU vielleicht, der deutlichen Überalterung der Partei entgegenzuwirken - drei von vier Mitgliedern sind über 50. Vor allem bei den jungen Christdemokraten steht der Freizeit-Basketballer ganz hoch im Kurs.
Jetzt muss Steffen Kanitz beweisen, dass sein geplanter „Zukunftskonvent” und die „Visionen2020” keine Papiertiger sind. Joachim Pohlmann hier einzubinden, ist ein gelungener Schachzug.
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