Das aktuelle Wetter Dortmund 14°C
Überfall

Kinder rauben Frau in Dortmund am Geldautomaten aus

24.09.2012 | 15:40 Uhr
Kinder rauben Frau in Dortmund am Geldautomaten aus
In dieser nachgestellten Szene bestehlen Trickdiebe eine Kundin am Geldautomaten. Foto: Kerstin Kokoska/WAZ FotoPool

Dortmund.  Schon wieder haben Kinder eine Kundin an einem Geldautomaten in Dortmund überfallen. Gezielt hatten die jungen Täter die Frau abgelenkt und auf die Knöpfe des Automaten gedrückt, bis ein dreistelliger Betrag durch den Geldschlitz kam.

Eine neue Masche? Eine organisierte Bande? Oder nur ein „stadtweites Phänomen“, wie Polizeisprecher Kim Ben Freigang sagt? Sicher ist: Vermehrt bekommen es die Polizei mit Kindern und Jugendlichen zu tun, die Kunden an Geldautomaten überfallen. Jüngstes Beispiel: Hörde, Freitag, 18.15 Uhr.

„Der Junge konnte nur einige, wenige Scheine an sich reißen“, schildert die Dortmunderin, die um  18.15 Uhr von zwei Kindern an einem Geldautomaten in Hörde beraubt wurde. Die 48-jährige Dortmunderin war gerade dabei, ihre EC-Karte in den  Geldautomaten einer Bank   „Am Stift“ zu stecken, als die beiden Kinder sich  links und rechts postierten.

Gezielt lenkten die Kinder die Frau ab und drückten auf die Knöpfe des Automaten, bis ein dreistelliger Betrag durch den Geldschlitz kam. Erst dann  erkannte die 48-Jährige die Lage, riss den Großteil der Geldes schnell noch an sich. Gleichzeitig griff sich einer der jungen Räuber das restliche Bargeld aus dem Schlitz. Der Zweite versuchte derweil, die EC-Karte der Frau zu entreißen - erfolglos. Durch Schubsen machten sich die Kinder den Weg frei. Dabei verletzte sich die 48-Jährige leicht. Die Kinder flüchteten mit  einem zweistelligen Geldbetrag Richtung Hörder Bahnhofstraße.

In die Zange genommen

Die Dortmunderin beschreibt die Jungs so: 1. ca. 10 Jahre; dunkle Augen; hellhäutig mit schwarzem glatten Haar; trug eine lange Hose, ein helles Oberteil. 2. ca. 12 Jahre; dunkle Augen; hellhäutig mit schwarzem glatten Haar; lange Hose, hat einen leichten ersten Bartansatz.

„Solche Fälle sind zuletzt vermehrt vorgekommen, teils waren es Kinder, teils Jugendliche“, so Kim Ben Freigang von der Polizei. Warum Kinder? „Vielleicht, weil Kunden dann nicht so schnell misstrauisch werden.“ Oft nähmen die Kinder die Kunden „in die Zange“ und seien später mitunter sehr rabiat. Ob es sich um eine organisierte Bande handeln könnte? „Zumindest können wir das nicht ausschließen“, so Freigang.

Hinweise zum aktuellen Fall: 0231 132-7441.



Kommentare
01.10.2012
22:05
Kinder rauben Frau in Dortmund am Geldautomaten aus
von ffolkes | #25

übrigens:
Senioren mit Rollator fallen im Kindergarten auch nicht auf!

01.10.2012
22:03
Kinder rauben Frau in Dortmund am Geldautomaten aus
von ffolkes | #24

" Warum Kinder? „Vielleicht, weil Kunden dann nicht so schnell misstrauisch werden.“

Klar, KINDER in einer Bank sind völlig unauffällig . schließlich geben sie dort den Inhalt ihrer Spardosen ab! Gehören ja schließlich zu den Stammkunden, die dort Bankgeschäfte tätigen... :-)
Herr Freigang, überdenken Sie diese Äußerung mal.....

25.09.2012
14:56
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #23

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

25.09.2012
13:07
Kinder rauben Frau in Dortmund am Geldautomaten aus
von Dradi | #22

Es wird aber auch immer schwerer an das Geld anderer Leute zu kommen! Pishing und Skimming geht auch nicht mehr so wie früher und da bleibt dann eben nur der gute alte Raub am Geldautomaten. Auch die Geldautomaten werden immer widerspenstiger gegen illegale Geldabhebungen. Aber wenn Gas nicht mehr reicht, dann nimmt man eben echten Sprengstoff. (Nottuln). ja ja - diese "Kinder" .........

1 Antwort
Ja, Fakeilein,
von mellow | #22-1

unter Dr. Adi hätte es sowas nicht gegeben, woll?

25.09.2012
12:44
Kinder rauben Frau in Dortmund am Geldautomaten aus
von rudizehner | #21

Das sind keine Kinder, das sind Verbrecher!

Man muß es nicht unnötig verniedlichen....

25.09.2012
12:36
Kinder rauben Frau in Dortmund am Geldautomaten aus
von NichtsalsdieWahrheit | #20

Einfach nur bedauerlich, dass hier mal wieder nur um den heissen Brei geredet wird, anstatt mal öffentlich die Wahrheit auszusprechen. Jeder (Medien, Polizei, Staatsanwaltschaft und die Bürger) weiss, dass sich osteuropäische Familienbanden darauf spezialisiert haben ihre, in Deutschland strafunmündigen, Kinder bis 12 Jahren zuVerbrechern auszubilden, damit diese die deutschen Kunden an Bankautomaten ausrauben. Dass es sich hierbei fast immer um kriminelle R+S Clans handelt, wissen
auch alle, aber das wird ja immer von den Medien zensiert. Mal sehen wielange es diesmal dauer, bis mein Kommentar wieder gelöscht wird.

25.09.2012
12:18
Wie wäre es mal mit: Eltern haften für ihre Kinder
von gegenrealitatsverweigerer | #19

Die Eltern, die wissentlich der nicht Strafmündigkeit ihre Kinder auf Beutezug gegen die deutsche Bevölkerung losschicken sollten sofort samt kinder abgeschoben werden. Da Kinder nicht strafmündig sind, regelt man sowas am besten gleich selbst mit den notwendigen Mitteln.

25.09.2012
11:20
Kinder rauben Frau in Dortmund am Geldautomaten aus
von Dradi | #18

So kommen die Nazis an ihr Geld! Wann ist endlich Schluss mit diesem braunen Spuk? Widerlich, die Verantwortung dann auch noch auf Migrantenkinder abzuschieben.

3 Antworten
Kinder rauben Frau in Dortmund am Geldautomaten aus
von OmenEstNomen | #18-1

Dr Adi? Funny!

Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #18-2

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

Fakeilein...
von mellow | #18-3

Kommt jetzt wieder einer Ihrer Versuche, Neonazikriminalität zu relativieren?

25.09.2012
11:13
Kinder rauben Frau in Dortmund am Geldautomaten aus
von hapeme | #17

Was ist eigentlich mit der Verantwortung der Banken, die die Gelder der Kunden ja nur verwalten?
Viele Banken besitzen keine Kassen mehr. Da wäre solch ein Diebstahl nicht möglich.

25.09.2012
11:09
Kinder rauben Frau in Dortmund am Geldautomaten aus
von Hardisch | #16

vernünftig wählen gehen..gute Idee..am besten wieder so einen, der ganz Europa in Schutt und Asche legt, denn dann gibt es auch keine Geldautomaten und vor allem keine Menschen mehr, die Geld besitzen oder es klauen könnten.

Aus dem Ressort
Sicherungsverwahrung für rückfälligen Vergewaltiger
Prozess
Nur 20 Tage war er nach fünfeinhalb Jahren Haft wegen Vergewaltigung in Freiheit, da fiel der 30-jährige Dortmunder erneut über eine Frau her. Für diese Tat verurteilte ihn das Landgericht Dortmund am Mittwoch zu acht Jahren Haft und ordnete gleichzeitig die anschließende Sicherungsverwahrung an.
Räuber schleift 73-Jährige hinter sich her
Vor dem FZW gefasst
Kuriose Geschichte im Unionviertel: Ein Räuber hat am Dienstagnachmittag versucht, einer 73-Jährigen die Handtasche zu stehlen. Ein Bundespolizist außer Dienst eilte der Frau zur Hilfe, der Täter flüchtete - direkt in die Arme eines Sicherheitsangestellten des FZW.
Feuerwehr rückte zu Brand in der Nordstadt aus
Clausthaler Straße
In einer Wohnung an der Clausthaler Straße in der Nordstadt hat es am Mittwochmorgen gebrannt. Rauch drang gegen 7 Uhr aus den Räumen im vierten Stock. Die Feuerwehr vermutete, dass noch Menschen in der Wohnung waren.
Polizei sucht mit Fahndungsfotos nach Taschendieb
Geldbörse gestohlen
Mit Fotoaufnahmen aus einer Überwachungskamera fahndet die Polizei nach einem Taschendieb. Vor zwei Monaten, am 17. Juli, stahl der mutmaßliche Täter einer Dortmunderin die Geldbörse aus der Handtasche - und bediente sich wenig später am Konto der Frau.
Politik stutzt Radfahr-Verbotszone am Phoenix-See
Bezirksvertretung Hörde
Die umstrittene Radfahr-Verbotszone am Phoenix-See wird wieder kleiner: Das Tiefbauamt hat sich mit der Bezirksvertretung Hörde am Dienstag darauf geeinigt, dass Radfahren auf einem zentralen Stück der Fußgängerzone demnächst wieder erlaubt ist. Bei Hördes Senioren löste die Entscheidung harsche...
Fotos und Videos
Familientag in Huckarde
Bildgalerie
Fotostrecke
Dortmunds hässlichste Kaffeetassen
Bildgalerie
Fotostrecke
Verfall im Schrebergarten
Bildgalerie
Lost Place